Ehrenwert – Der Aktionstag der aachener Vereine

Hallo Schottlandfreunde,

auch in diesem Jahr werden wir am Aktionstag der Vereine in Aachen am 1.10. von 11 bis 18 Uhr teilnehmen. Wir zeigen euch unsere Vereininteressen und freuen uns über Gespräche über unser Lieblingsreiseziel Schottland.

Unser September Stammtisch wird zum Ehrenwert auf den 1.10.2017 um 18.30 Uhr verschoben.

Am Tag zuvor findet die Reenactormesse in Minden statt. Ich hoffe dort das ein oder andere noch für meine historische Jakobiterdarstellung zu finden.

Alba zu brath

Andreas

 

 

Zwei ereignisreiche Wochenenden stehen bevor

Hallo Schottlandfreunde,

am 2. und 3. September nehmen wir mit unserem historischen Lager an den ersten scottish Days in jülicher Brückenkopfpark teil. Wir werden euch dort Schaukämpfe mit Waffen des 18. Jhdt und die Lebensweise dieser Epoche zeigen.

Danach geht es am 9. und 10. September mit dem Clan McConn zum größten schottischen Festival auf dem europäischen Festland. In Alden Biesen werden wir euch wieder mit vielen Schaukämpfen die Zeit vertreiben.

Slainte mhat

Andreas

 

Scotfest 2017 Xanten

Im Sommer geht es mitunter Schlag auf Schlag mit den Veranstaltungen …

Kaum hatten wir die Eindrücke des diesjährigen Epochenfestes verdaut, haben wir uns auch schon wieder nach Xanten aufgemacht, um dort bei den 11. Highlandgames dabei zu sein.

In diesem Jahr hatte sich nicht nur der Termin des Scotfestes zu Xanten geändert. Aufgrund von Umbaumaßnahmen musste das Festivalgelände verkleinert und verschoben werden. Dafür bekamen die Wettbewerbe zuwachs in dem die niederländische Pipeband Competition auch in Xanten ausgetragen wurde. Es endstanden die ersten Euregio Pipeband Championchips, an denen Pipebands aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz teilnahmen. Dies führet dazu, daß, bei sehr schönem Wetter, nicht nur viele Besucher auf das Gelände drängten, sondern auch viele Aktive zeitgleich unterwegs waren. Die Jury für die Competition kam auch in diesem Jahr wieder aus Schottland von der Royal Scotish Bag Pipe Assotiation.  Am Sonntag fanden dann die klassischen Highlandgames statt.

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Aufgrund der Nähe zum Epochenfest hatte sich nur eine kleine Gruppe der Friends of Scotland zum lagern zusammengefunden, die durch wechselnde Tagesgäste aufgestockt wurde. Somit hatten wir uns auf die Demonstration der Waffen sowie das erklären der Tracht im 17./18. Jh. beschränkt. Aufgrund des beschränkten Platzes wäre es gar nicht möglich gewesen eine Fechtvorführung durchzuführen. Einige der Besucher konnten wir dafür begeistern sich in ein Plaid zu wickeln, dafür reichte der Paltz in der Nähe des Eingangs dann doch noch.

Die durchschnittlich 2500 Besucher pro Tag nahmen unser Angebot rege und gerne an. Bei Sonnenschein kam es zu vielen angeregten Gesprächen rund um das Thema Schottland und Jakobiterzeit.

Zwischenzeitlich bekamen wir Besuch von Gästen, die ihrerseits in historischen Gewandungen zum Scotfest gekommen waren. So hatten wir am Samstag die Ehre King George den 3. nebst Gattin kennen zu lernen und Sonntag trafen wir einige Zeitgenossen aus der Jakobiterzeit, die mit uns an unserem Stand Fragen zur Epoche beantworteten. Es ist immer wieder schön Gleichgesinnte kennen zu lernen, mit denen man sich über das Reenactment austauschen kann.

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Auch auf verkleinerter Fläche war das Wochenende für uns ein erfolg- uns sonnenreiches. Bis zum nächsten Event sind jetzt ein paar Tage mehr zum erholen :)

 

Epochenfest 2017

Hallo Freunde,

wir starten dieses Jahr erst an Pfingsten in die neue Saison. Wie in den letzten Jahren werden wir mit unserem historischen Lager auf dem Epochenfest vertreten sein.

Wir bringen euch die Lebensweise in Schottland des 18. Jahrhundert näher. In unseren Vorführungen werden wir Fragen zu unserer Kleidung erklären. Was ist ein Kilt? Woher kommt der Kilt? Was trug man für Waffen? Abschließend wird es in unserer Waffenvorführung spannende Duelle geben.

Das Event findet am 04. und 05.05.2017 jeweils von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Brückenkopfpark in Jülich statt.

Wir freuen uns auf euren Besuch

Alba gu bràth

Andreas

Ehrenwert Aachen 2016

Hallo liebe Freunde,

wie auch im letzten Jahr sind wir wieder beim Ehrenwert – Aktionstag der Aachener Vereine mit unserem eigenen Stand dabei. Ihr findet uns auf dem Münsterplatz und wir freuen uns schon sehr auf Euren Besuch. Am Nachmittag könnt Ihr uns auch auf der Bühne auf dem Münsterplatz sehen.

Im Anschluss, ab 18:00 Uhr,  findet dann unser September Stammtisch, wie immer, im Guinness House statt. Wir freuen uns auch über Euer erscheinen dort.

Epochenfest 2016 in Jülich

Was trug ein Schottischer Highlander im frühen 18. Jahrhundert? Womit kämpfte er? Wie waren seine Gegner bekleidet? Was trug die schottische Lady indes zuhause? Und wie wird diese meterlange karierte Wollbahn zum praktischen Kleidungsstück?

20160516-01-011Diesen Fragen wurde auch dieses Jahr auf dem Epochenfest in Jülich über Pfingsten nachgegangen. Im möglichst realitätsnahen Lager wurden binnen zwei Tagen wieder hunderte interessierte Besucher begrüßt. In jeweils zwei Vorführungen pro Tag wurden Musketen abgeschossen, typische Kleidung der Hochlandschotten, der verfeindeten Highland-Regimenter, sowie der Stadtbewohner präsentiert, Schilder und Schwerter im realitätsnahen Zweikampf vorgeführt und einige Mythen über den Schottenrock (Kilt) und dessen Karomuster (Tartan) beleuchtet. Die Vorführungen und im besonderen die Zweikämpfe waren sehr gut besucht und oftmals, sehr zur Freude der Kontrahenten, von Applaus und Zwischenrufen „Zugabe“ begleitet.

P1050905Ausserhalb der Vorführungen waren es die Kinder, die mit leuchtenden Augen ein Stück schottische Geschichte erleben konnten. Im Rahmen der „Zeitreiseakademie zu Jülich“ konnte jedes Kind einen Zeitreiseausweis und eine Liste mit Aufgaben erhalten. In unserem „Hörsaal 1746“ gab es dann Geschichten über tapfere Schotten mit ihrer Bewaffnung und die Möglichkeit selber einen Plaid, eine Wollbahn mit Karomuster anzulegen.  Danach wurde der Besuch des Hörsaals per Wachsstempel quittiert und es ging stolz auf zum nächsten Hörsaal.

Wir durften uns dieses Jahr über einen tollen Lagerplatz mit herzlichen Nachbarn freuen. Mitglieder des Clan MacKinnon waren extra aus Frankreich angereist und schlugen bei unserem Lager ihr Zelt auf. Diese waren auch musikalisch eine große Bereicherung. Von Abends bis spät in die Nacht spielten rund um das wärmende Lagerfeuer bis zu 10 Instrumente aus verschiedenen Clans, Vereinen und Lagern zusammen schottische Volkslieder.

Eine weitere Neuerung stellte der Stand des Whisky Depot Köln dar, die Besucher und Darsteller mit besten schottischen Hochprozentigen versorgten.

Das Epochenfest findet jährlich zu Pfingsten im Brückenkopfpark in Jülich statt. Über 800 Aktive stellen dabei das Leben zu den unterschiedlichsten Epochen und Regionen dar. Vom Römer, über Wikinger, Ritter, Kelten, Germanen, Napoleoner, Cowboys, U.S. Kavallerie, Preußen bis hin zu den G.I.’s aus dem zweiten Weltkrieg ist fast alles vertreten. Mehr als 10.000 Besucher konnte das Fest 2016 begrüßen.

Hier gehts zur Bildergalerie zu diesem Artikel.

270. Gedenkfeier der Schlacht von Culloden Moor

Es war der Morgen des 16. Aprils im Jahr 1746. Nach einem Nachtmarsch nach Nairn stieß die schottische Armee, unter Führung von Charles Edward Stuart, am Culloden Moor auf die englische Armee geführt vom Duke of Cumberland. Zum letzten Mal kämpften die ca. 5400 Jakobiter gegen die ca. 9000 englische Soldaten seiner Majestät König George II.
Doch durch den langen Marsch, die schlechte Verpflegung und schlechte Planung waren die Jakobiter soweit geschwächt, dass sie keine Chance gegen die Musketen und Kanonen des englischen Heeres hatten.
Diese Niederlage war das Ende der schottischen Kultur für fast 80 Jahre.

Heute noch gedenkt man dieser Schlacht und seiner Opfer. Um den Opfern zu gedenken, findet man im Moor bei Culloden einen Gedenkstein und ein modernes Museum.

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Zu der 270-Jahr-Feier der Schlacht am Culloden Moor trafen sich 7 Mitglieder unseres Vereins in Schottland, um dort ebenfalls an der Gedenkzeremonie teilzunehmen. Alleine waren sie dabei nicht. Ca. 1000 weitere Teilnehmer aus Schottland, England, USA, Deutschland und Kanada gingen in einem Trauermarsch den Weg vom Museum bis hin zum Gedenkstein.

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Dort wurde auf der alten Sprache der Schotten, Gälisch, ein Gebet gesprochen. Der Vorsitzende der Gaelic Society of Inverness hielt eine Rede und referierte über die Schlacht und die Menschen die dabei fielen. Jeder der einen Blumenkranz dabei hatte, konnte vor das Mikrofon treten und ein paar Worte sagen und den Kranz am Gedenkstein niederlegen. Nach einem äußerst schönen und ergreifenden Lied auf Gälisch, welches einem eine Gänsehaut bescherte, gab es abschließend ein weiteres Gebet auf Gälisch.

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Danach löste sich die Gedenkgesellschaft auf. Viele wanderten die Jakobiterlinie auf dem Schlachtfeld nach und gedachten den gefallen Clanmitgliedern.
Wir nutzen die Gunst der Stunde und knüpften Kontakte zu anderen Jakobitern. Viele Teilnehmer waren überrascht, dass wir als Deutsche auch dort waren.

Abends ging es nach Inverness, wo wir an den offiziellen Feierlichkeiten teilgenommen haben. Es wurde getanzt zu guter Musik der Band Schiehallion. Gegessen und getrunken wurde in sehr guter Gesellschaft. Wir haben dort viele Leute kennen gelernt.

Es war ein sehr bewegendes Event, dass für viele von uns ein persönliches Highlight war. Es war ergreifend in unserer Gewandung an dem Ort zu stehen, an dem sich die Geschichte, die wir darstellen, ereignet hat. Es gab viel Zuspruch was unsere Darstellung angeht – was mich persönlich am meisten gefreut hat.

In 5 Jahren gibt es das nächste Jubiläum und wir wollen wieder vor Ort sein!

Eine Foto-Galerie zu diesem Artikel findet Ihr hier.

Mit Rückenwind in die Saison 2016!

Die Uhren sind umgestellt, die Temperaturen steigen und das Wetter wird (bis auf einige Windböen) zunehmend freundlicher.
Auch bei den Friends of Scotland heisst es nun endlich Abschied von der beschaulichen Wintersaison nehmen!
In den ruhigen Monaten wurden Pläne und Vorbereitungen für ein weiteres interessantes und erfolgreiches Jahr getroffen:

Jahreshauptversammlung

Für die Jahreshauptversammlungen werden auch schon mal Wohnungen von Mitgliedern ordentlich auf den Kopf gestellt. Z.B. wird das Wohnzimmer fast leer geräumt, um Platz für eine Tafel zu machen, die bis zu 18 Leuten einen Platz bietet. Das durch die Couch-Möbel stark veränderte Ambiente in der Küche wurde am späteren Abend jedoch noch als sehr gemütlich empfunden.
Die Umstellungen in der Einrichtung schafften Platz für Entscheidungen, die auch die Zusammensetzung des Vorstands veränderten.
Andreas Pütz ist mit souveränder Mehrheit zum 1. Vorsitzenden gewählt worden. Als 2. Vorsitzenden kann der Verein auf Tim Altdorf zählen. Neu im Vorstand ist Jenny Pütz als Kassiererin.
Tijl Moreau verzichtete aufgrund seines Auslandaufenthalts (siehe auch Tijls Reisetagebuch) auf seinen Posten als 2. Vorsitzender. Allerdings muss auch zukünftig nicht auf die Stimme und Erfahrung des Vereinsgründers verzichtet werden: er gehört nun dem neu gegründeten Vorstandsbeirat an. Ebenso wie Daniel Mager, der in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Webpräsenz den Vorstand unterstützen wird.

Burns Supper

Zum feierlichen Abschluss des Abends gab es noch ein Burns Supper (siehe auch den Artikel von Henning); standesgemäß mit frischem Haggis, viel Whisky und der „Ode an den Haggis“ (The Address to a Haggis), vorgetragen von Tim.

Highlight des Jahres: Culloden

Natürlich werden auch dieses Jahr etliche Mitglieder alleine, pärchenweise oder in Gruppen nach Edinburgh in die Hauptstadt oder in die Highlands des „gelobten Landes“ fliegen.
Allerdings gibt es ein besonderes Highlight, auf das der Verein besonders hin fiebert: am 16. April findet eine große Gedenkveranstaltung zum 270. Jahrestag der Schlacht von Culloden statt. Als Jakobiterdarsteller wird der Verein selbstverständlich an der Veranstaltung teilnehmen und den Weg nach Inverness in die schottischen Highlands antreten.

Lagerleben

Die Friends of Scotland werden die schottische Flagge auch dieses Jahr wieder auf mehreren Festen, Highland Games und historischen Veranstaltungen hissen.
Das zentrale Event ist dabei das Epochenfest im Brückenkopfpark Jülich (öffentliche Vorstellungen vom 15.-16. Mai, Lager vom 13.-17.Mai). Zusammen mit unseren Freunden vom Clan McConn werden wir dort mit einem großen Lager, zeitgenössischem Material und Gewandung der Jakobiterzeit im frühen 18. Jahrhundert, sowie Vorführungen im historischen Schwertkampf vertreten sein. Dort bilden wir wieder ein „Klassenzimmer“ in der Zeitreiseakademie zu Jülich, welche Erwachsenen, aber allen voran Kindern einen lehrreichen und unerhaltsamen Einblick in die Geschichte geben wird. Wie das aussieht, kann man in unserer Galerie beobachten.

Die Teilnahme an mehreren anderen Lagern ist zur Zeit in Planung. Wir werden auf der Homepage darüber berichten!

Vereinsleben

An einer Tradition wird nicht gerüttelt: jeden letzten Sonntag im Monat treffen wir uns ab 18:00 Uhr zu unserem Stammtisch im Guinness House Aachen. Beraten, Pläne schmieden, über Schottland berichten und diskutieren gehört hier ebenso mit dazu, wie einfach nur bei ein paar leckeren Bieren (oder Whiskies) zusammen zu sitzen. Hier ist auch jeder Interessierte ausdrücklich eingeladen einfach mal vorbei zu kommen!

Abseits der vielen Lager im Sommer wird es einige andere Aktivitäten geben. So zum Beispiel das Schwerttraining, Whisky-Tastings und Workshops für Material und Kleidung. Besonders freuen wir uns auf die schottische Hochzeitszeremonie („Handfasting“) von zwei unserer Mitglieder.

Natürlich werden wir so viel wie möglich von unseren Aktivitäten, hier auf der Homepage, berichten.

Burns Supper

 

Das Burns Supper gehört zu den großen Winterfeierlichkeiten in Schottland wie dem St. Andrews Day (30.11.) und  Hogmany (Silvester). Am 25.1. jeden Jahres feiern die Schotten und die Anhänger des berühmten schottischen Dichters Robert Burns (1759-1796), seinen Geburtstag mit diesen Feierlichkeiten. Die Arten der Feiern reichen von einer streng protokolarisch geordneten formellen Veranstaltung  bis hin zu informelle Treffen unter Freunden und „Rave Ups“ (Tanzpartys). Die Ausprägung der meisten Veranstaltungen siedelt sich zwischen diesen Extremen an. Auch in Deutschland finden große Events statt wie z.B. in der Gutenberg Universität in Mainz, Südharz Stolberg  im AndersWeltTheater, Darmstadt im Whiskykoch, Hamburg in den Mozart-Sälen u.v.m.

Was alle Supper gemeinsam haben, ist der Genuß von traditionellem Essen, Whisky und  natürlich dem Rezitieren von Werken des Dichters.

Nachfolgend haben wir den Ablauf einer formellen Feiern aufgeschrieben in dem alle wichtigen Elemente vorhanden sind, welche man für ein Burns Supper benötigt:

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  • Dudelsackmusik zur Begrüßung der Gäste
  • Chairmen`s welcome (Begrüßung durch den Gastgeber)
  • The Selkirk Grace/Burns Grace at Kikcudbright (kurzes Gebet gesprochen in Scots):

 

                                                       “Some hae meat and canna eat,

                                                        And some wad eat that want it,

                                                        But we hae meat and we can eat,

                                                        And sae the Lord be thankit.”

  • Piping in the haggis (Das Haggis wird auf einem Silbertablet in Begleitung eines Dudelsackspielers in den Saal/Raum gebracht)

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  • Adress to a Haggis (Rezitation des Burns Gedichtes, an der Stelle cut ya up wi ready slight schneidet der Sprecher den Schafsmagen auf. Dabei sei gesagt das es ratsam ist den Magen vorher anzuritzen, da die Umstehenden bei zu starkem Druck des Messers eventunell besprenkelt werden könnten …. die Schotten sehen dies im Fall der Fälle als Teil des Spaßes.)

 

The Address to a Haggis (1786)

„Fair fa’ your honest, sonsie face,

Great Chieftain o’ the Puddin-race!

Aboon them a’ ye tak your place,

Painch, tripe, or thaim:

Weel are ye wordy of a grace

As lang’s my arm.

The groaning trencher there ye fill,

Your hurdies like a distant hill,

Your pin wad help to mend a mill

In time o’ need,

While thro’ your pores the dews distil

Like amber bead.

His knife see Rustic-labour dight,

An’ cut you up wi’ ready slight,

Trenching your gushing entrails bright

Like onie ditch;

And then, O what a glorious sight,

Warm-reekin’, rich!

Then, horn for horn they stretch an’ strive,

Deil tak the hindmost, on they drive,

Till a’ their weel-swalled kytes belyve

Are bent like drums;

Then auld Guidman, maist like to rive,

Bethankit hums.

Is there that owre his French ragout

Or olio that wad staw a sow,

Or fricassee wad mak her spew

Wi’ perfect sconner,

Looks down wi’ sneering, scornfu‘ view

On sic a dinner?

Poor devil! See him owre his trash,

As feckless as a withered rash,

His spindle shank a guid whip-lash,

His nieve a nit;

Thro’ bluidy flood or field to dash,

O how unfit!

But mark the Rustic, haggis-fed,

The trembling earth resounds his tread,

Clap in his walie nieve a blade,

He’ll mak it whissle;

An’ legs, an’ arms, an‘ heads will sned,

Like taps o’ thrissle.

Ye Powers wha mak mankind your care,

And dish them out their bill o’ fare,

Auld Scotland wants nae skinking ware

That jaups in luggies;

But, if ye wish her gratefu’ prayer,

Gie her a Haggis!“

 

  • Toast to the Haggis (Die Gäste erheben sich und Ihre Gläser und rufen „The Haggis“)
  • Die Essenfolge:

Vorspeise: Cock a leekie soup (Hühnersuppe mit Lauch)

Hauptgang: Haggis Tatties (Kartoffelpüree) Neeps(Steckrübenmus)

Nachtisch: Clootie Dumpling (Pudding), Tipsy Laird (Sherry Trifle), Käseplatte mit Bannocks (Haferkeksen)

  • Die erste Vergnügung (Rezitation von Liedern und Gedichten)
  • The Immortal Memory:

Diese Rede ist ein zentraler Punkt eines Suppers. Der Redner spricht über das Leben und das Werk von Robert Burns, seine Höhen und Tiefen, seine politischen Ansichten und vor allem seinem Patriotismus. Von dieser Rede wird erwartet, daß sie sowohl ernshafte Themen behandelt und Burns Werke und Moralvorstellungen in Bezug zur  heutigen Zeit setzt, als auch eine farbenfrohes schillerndes Bild des Dichters zeichnet.

Ein Beispiel für eine solche Rede findet sich z.B. Immortal 1 oder Immortal 2

  • Die zweite Vergnügung (Rezitation von weiteren Gedichten und Liedern)
  • Toast to the Lassies:

Eine ironische und humorvolle Rede über die Rolle der Frau in der heutigen Zeit und Frauen im allgemeinen, welche gerne mit Zitaten von Burns gespickt sein darf. Beispiele : Lassie 1  /
 Lassie 2

  • Die letzte Vergnügung (Gedichte und Lieder)
  • Reply to the Toast to the Lassies:

Nun erhalten die Damen die Möglichkeit auf die Rede der Männer in gleicher Weise zu antworten. Beispiele finden sich hier: Reply 1 / Reply 2

  • Danksagung und gemeinsames Singen des Liedes „Auld lang syne“

 

Wie gesagt müssen nicht alle Punkte erfüllt sein um ein gelungenes Burns supper zu feiern. Im Mittelpunkt steht der Genuß der Werke von Robert Burns, gutem Essen und Whisky …. so wie er es gemocht hätte.

Enjoy

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Quellen:

http://www.visitscotland.com/about/robert-burns/supper
http://www.bbc.co.uk/arts/robertburns/burns_night_running_order.shtml
http://www.robertburns.org/suppers/
http://www.scotland.org/whats-on/burns-night/
http://www.discover-gb.de/britische-lebensart-in-deutschland/veranstaltungen/burns-supper.aspx
https://de.wikipedia.org/wiki/Burns_Supper
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/12119873/What-is-Burns-Night-and-who-was-Robert-Burns.html
http://www.russellwardrop.com/page.asp?category=robburns&aid=17

http://www.exeter.ox.ac.uk/node/1110 (Immortal Memory link)
http://halifaxburnsclub.org/Memory_Millar.html
http://www.robertburns.plus.com/SupperLassies.htm (Toast to the Lassies)
http://www.schoenleber.org/lassiestoast.pdf
http://www.robertburns.org/toast.html (lassies Reply)
http://www.wolfson.cam.ac.uk/alumni/wolfsonplus/burns

Happy St. Andrews Day

St. Andrews Day / Scots: Saunt Andra Day/ Scot Gaelic: La` naomh Aindra

St-AndrewDer St. Andrews Day (30.11.)ist der offizielle Nationalfeiertag in Schottland und seit 2006 auch Bankfeiertag. Falls dieser Tag auf einen Sonntag fällt, verschiebt sich der Bankfeiertag auf den kommenden Montag.

In Schottland wird dieser Tag traditionell mit Feiern bei schottischem Essen und Musik, Gedichten und Theateraufführungen und natürlich schottischer Dudelsack Musik gefeiert. Er gilt auch als Beginn der Winter Feiern wie dem Hogmany (Silvester) und dem Burns Supper (25.1.).

Der heilige Andreas gilt nicht nur in Schottland sondern auch in Russland, Rumänien, Ukraine, Polen und Griechenland als Nationalheiliger.

Er war ein Fischer der in Betsaida am See Genesareth in Galiläa lebte. Als jüngerer Bruder von Simon Petrus war er zunächst Anhänger von Johannes dem Täufer. Er soll ein charismatischer Mann gewesen sein, der die ersten Fremden zu Jesus brauchte. In den Evangelien wird er nicht oft erwähnt gehört jedoch zu den ersten Jüngern Jesu und wird im späteren Verlauf Missionar im Raum des schwarzen Meers. Um das Jahr 60 n.Ch. , zur Zeit der Regierung Neros, soll er in Patras durch den Statthalter Aegeas gekreuzigt worden sein. Auf seinen eigenen Wunsch hin wurde er an einem diagonal aufgestellten Kreuz hingerichtet, da er sich nicht für würdig hielt auf dieselbe Weise wie Jesus gekreuzigt zu werden. Später wird das diagonale Kreuz zum Andreaskreuz.

Es gibt mehrere Erklärungen wie die Schotten zu Ihrem Nationalheiligen kamen.

Laut einer Sage soll dem Pictenführer Angus Mac Fergus um 900 vor einer wichtigen Schlacht bei Athelstaurford das Andreaskreuz am Himmel erschienen sein. Selbiges soll auch König Hungus um 823 n.Chr. wiederfahren sein. Beide Heerführer waren siegreich und verehrten seit dem den heiligen Andreas.

Im 4. Jh. n.Chr. segelte der Mönch Regulus von Patras mit Reliquien des Heiligen Andreas nach Kinrymont in Fife. Nach seiner Landung soll sein Boot zerschellt sein. An der Stelle wo er eine Kirche errichtete steht heute die Stadt St. Andrews mit gleichnamiger Universität, welche heute die älteste Universität Schottlands ist. Wo die Reliquien sich befinden ist unklar da sie wahrscheinlich während der Schottischen Reformation zerstört wurden. Im Jahr 1879 und 1969 wurden den Schotten jedoch weitere Reliquien geschenkt welche in Edinburgh in der St. Marys Cathedral aufbewahrt werden.

„Siemiradzki Noc-Andrzeja 1867“ von Henryk Siemiradzki

Die Feierlichkeiten des 30. November gehen wahrscheinlich auf Malcom den III (1034/1093 n.Ch.) zurück welcher an diesem Tag Tieropfer darbringen ließ. Damit und mit Schamanische Ritualen baten die Picten dafür, dass genügend Tiere während des Winters übrig bleiben würden.

Die erste schriftliche Erwähnung von St. Andrews als Nationalheiliger ist ein Siegel der Guardians of Scotland aus dem Jahr 1286, auf dem Der Heilige mit dem Kreuz zu sehen ist.
1385 erlässt Robert II das Gesetz das jeder schottische Soldat den weißen Saltire tragen muss.
1390 wird während der Herrschaft Robert III eine 5 Schilling Münze mit dem Heiligen geprägt.
Manche Schotten sehen sich heute als Nachfahren der Skyten die zur Zeit des Heiligen Andreas am Schwarzen Meer lebten und von diesem bekehrt wurden.

Die Nacht vom 29.11. auf den Andreastag gilt in vielen Ländern u.a. auch Deutschland, Polen Österreich, als Losnacht in der unverheiratete Frauen herausfinden können ob und wen Sie im folgenden Jahr heiraten werden. Die Bräuche sind vielfältig am bekanntesten ist sicher das Bleigießen oder das Wachs durch ein Schlüsselloch gießen. In Tschechien werden Namen in Gebäck frittiert und das Gebäckstück welches als erstes die Oberfläche des Öls erreicht enthält den Namen des Ehemannes in Spe. Ein weiterer Brauch besagt das die Heiratswillige in ihrer Kammer ihren Pantoffel über die Schulter werfen soll. Liegt die Schuhspitze zur Tür heiratet sie, andernfalls nicht.

In Schottland sind dererlei Bräuche unbekannt

Happy saunt Andra Day

Quellen:
http://www.scotland.org/whats-on/st-andrews-day/
https://en.wikipedia.org/wiki/St._Andrew%27s_Day
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreasnacht
http://www.educationscotland.gov.uk/resources/s/standrewsday.asp
http://www.visitscotland.com/about/arts-culture/uniquely-scottish/st-andrew
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreasnacht

5. Internationale Reenactormesse in Minden

Auf was sparen Menschen? Ein Auto? Das eigene Haus? Eine Motorjacht?
Und worauf spart der Reenactor? Na auf die Reenactormesse in Minden!
Es gibt kaum einen anderen Ort wo man so viel Geld für so wenig ausgeben kann.

Doch erstmal Grundsätzliches. Was ist die Reenactormesse in Minden?
Zum ersten Mal kam im Jahr 2011 die Messe nach Minden. Damals als Teil des Marketing- Projektes „Minden- erleben“ kamen die französischen Veranstalter nach Minden um dort ihre, in Frankreich schon etablierte, Messe zum ersten Mal zu veranstalten. Bis 2015 fand die Messe vor dem Preußenmuseum im Zentrum statt. Im Eintrittspreis von 6€ war dann auch der Eintritt des Museums enthalten. Zielgruppe für diese Verkaufsveranstaltung sind nach wie vor Mittelalterbegeisterte, sowie Reenactors, Geschichtsinteressierte, Fantasy/ LARPER, aber auch Opa mit Enkel. Die Messe selbst hat den Hauptteil in einem großen Festzelt, so dass man auch bei Regen und Kälte noch sehr gut shoppen gehen kann. Geschätzt ist die Größe des Zeltes ungefähr 1- 1 ½ Fußballfeld groß. Zudem gibt es auch einen Außenbereich der hauptsächlich der Stärkung durch totes Tier oder durch Einnahme von Flüssigkeiten mit und ohne Umdrehung dient. Dort gibt es dann noch vereinzelt Händler sowie auch den Bereich für die Vorführungen. Ob man einen mittelalterlichen Baukran nachgebaut hat oder ein Katapult. Einzelne Gruppen die dort ihr Lager aufgeschlagen haben, laden zum Schauen und Staunen ein.

Internationale Händler aus England, Frankreich, Polen, Tschechien, Holland und Deutschland bieten auf ihren Ständen alles an was das Herz von Wikinger-Willy bis Preußen-Peter verlangt. Mehrere Stände mit Stoffbahnen von leichter Baumwolle bis hin zu feinem Brokat. In sämtlichen Farben des Regenbogens. Mit und ohne Muster, pflanzengefärbt bis extra kratzig. Waffenhändler die ihre Klingen in allen Formen und Größen anbieten. Vom Phallusdolch bis hin zur 2 Meter großen und 5kg schweren Streitaxt mit Doppelblatt. Schuhe aus allen Zeiten und Formen. Schwerter, Schilde, Lanzen und Ritterrüstungen gibt es in Hülle und Fülle. Ledertaschen und Beutel sowie andere Lederwaren wurden feilgeboten und verkauft. Ganze Händler die sich spezialisiert haben auf Gürtelschnallen, Beschläge und Ziernieten des Frühmittelalters sind begehrte Ziele der kaufwütigen Besucher. Und davon gibt es immer genug. Fertige historische Gewandungen von einfacher Tunika bis hin zum üppigen Frauenkleid des Rokoko wechselten den Besitzer und es wurden viele Kontakte zwischen Schneider und Kunden geknüpft und so mancher Auftrag wird noch mit Handschlag abgeschlossen.

Viele Händler bieten dabei eher die Rohmaterialien wie Lederhäute, die oben genannten Stoffbahnen und Kleinteile an, da der Großteil der Besucher ihre Gewandungen und Ausrüstungen selbst machen und sich so für die kommenden Winter ausstatten. Im Rahmenprogramm treten Musikbands auf die alte historische Musikstücke auf historischen Instrumenten vorspielten. Auf der Hauptbühne führen Kampfsportler ihre Kampfkunst mit und ohne Waffen vor oder Jongleure bewegen ihren Körper rhythmisch zur Musik und schwingen dabei mit Messer und Kugeln.
In den letzten Jahren wurde auf der Messe auch der in Deutschland einzigartige „Reenactor- Preis“ verliehen. Eine Art „Oscar“ für historische Darsteller und Gruppen. Nominiert kann jeder werden, ob Einzeldarsteller oder sogar ganze Gruppen. Eine internationale Jury aus Militärhistorikern, Geschichtswissenschaftler und andere kluge Köpfe fallen dann ihr Urteil und verleihen den Preis auf der Messe. Die Gewinner haben noch Möglichkeit auf der Messe selbst sich und ihre Darstellung zu präsentieren.

Dieses Jahr fand die 5. Reenactormesse nicht mehr am Preußenmuseum sondern auf der Kanzlers Weide statt. Warum es den Wechsel der Lokalitäten gab, ist nicht bekannt. Aber man kann sagen dass das neue Gelände mehr Platz bietet und sich eher positiv auswirkt. Auch wenn kein Museum mehr gibt in dem man noch spazieren kann. In diesem Jahr ist der Außenbereich auch auf ungefähr das Doppelte gewachsen im Vergleich zum letzten Jahr. Auch das Hauptzelt ist um mindestens 15% gewachsen was dem einen oder anderen Besucher nur noch mehr in der Geldbörse zwickte.

Von unserem Verein waren vor Ort die Eheleute Andreas und Jenny Pütz, Eheleute Andreas und Michaela Storms, Jacobiter Jan mit Freundin und Tim mit Freundin Daniela. Die 2 ½ Stunden Autofahrt von Eschweiler nach Minden vergingen schneller als gedacht und das Wetter war für den Oktober mild und angenehm. Einen vollen Parkplatz später standen wir dann im Gedränge der Menschen. Viele der Besucher waren in historischen (oder weniger historischen) Klamotten dort und auch Tim und Familie Pütz trugen typisch schottisch ihr Plaid und blaues Bonnet. Wir wussten was auf uns zu kam und waren dementsprechend vorbereitet. Nicht so Familie Storms die zum ersten Mal die Messe besuchten. Schon nach 3 Ständen hat sich Andreas Storms sein erstes Basket Hilt Breitschwert gekauft. Quasi Tim vor der Nase weg, der da auch schon ein Auge, oder zwei, drauf geworfen hatte. Dafür schnappte sich Tim und Andreas Pütz am Buchstand direkt neuen Lesestoff weg. Bücher über schottische Waffen, Fechtkunst und Schlachten sind jetzt im Besitz der Beiden. Ein paar Stände weiter wurde fachgesimpelt über Klingen, Dolche und anderes Spielzeug für dem Herren. Die Frauen stöberten indes an den Stoffständen rum und Daniela fand auch bald schon ihre erste Errungenschaft. Eine süße kleine Stoff- Fledermaus mit grüner Schleife sollte es sein. Nach einer kleinen Stärkung am Getränkestand schlossen sich die Stormsens der lustigen Truppe aus Aachen an und kurze Zeit später musste Andreas Storms auch schon los, zur Bank neues Bargeld holen.

Lange kann man an den Ständen stehen und sich die Waren angucken. Es gab eine Hand voll Stände, da standen dann die Männer zusammen und beratschlagten sich nun welche Patronentasche besser zum Black Watch Regiment passte oder welche Schutzhandschuhe besser sind. Im Außengelände angekommen ist Jenny schnell an einem Gewandungsstand hängen geblieben und probierte einen neuen Mantel an aus grauem Lodenstoff mit Tartan Applikationen. Dieser gefiel ihr so gut, dass sie sich so einen Mantel in Ihrer Größe anfertigen lassen will. An diesem Stand merkte man auch das der „Outlander“- Trend Einzug hält. Es gab dort schon die Kleider von der Outlander TV- Serie zu Kaufen und selbst die Standbesitzerin trug solch ein Kleid. Warten wir mal ab man wo sich dieser Trend noch hin bewegt.

Nach mehreren Stunden des Shoppings, bummeln und Flanieren musste im Außenbereich noch eine Stärkung her. Nachdem man die erste Fuhre an eingekauften Waren zum Auto brachte umso wieder Platz zu haben, ging es fröhlich weiter. Man traf auf alte Bekannte von Flos Scotiae und traf auch neue Leute und so verging der Tag auch recht fix und gegen 18 Uhr machte man sich wieder auf dem Weg nach Hause. Den Kofferraum voller Ideen und schöner Sachen. Denn, der nächste Winter kommt bestimmt!

Fazit der Messe:
Nächstes Jahr wieder! Und jetzt wird sich extra ein eigenes Sparschwein angeschafft das man dann hin und wieder füttert umso wieder genug Geld zu haben um sich wieder viele schöne Dinge zu kaufen. Denn was will ich schon mit einem Motorboot, wo ich sowieso keine Badewanne habe!
In den sozialen Netzwerken hört man schon die ersten negativen Stimmen die sagen das die Messe immer mehr zu einem 08/15 Mittelaltermarkt wird, wo der Grob-Mittelalter- Fan immer mehr Einzug hält. Teilweise kann ich diesen Stimmen zustimmen. Als Veranstalter ist es immer schwer gute Händler zu finden ohne zu viel Kitsch und Kram zu haben. Die Reenactor Messe war schon in den letzten Jahren eher dafür bekannt gute Waren anzubieten, die weit über den „normalen“ Romantik-Mittelalter-Kitsch sind. Qualität stand dort immer über Quantität! Aber solange ich noch meine Händler habe, wo ich meine bevorzugten Waren bekomme, übersehe ich gerne diese anderen Stände und hab noch meinen Spaß auf der Messe.

Mittendrin statt nur dabei. Der Ehrenwert Aktionstag 2015 in Aachen

Am 27.9.2015 fand in der Aachener Innenstadt der 4. Aktionstag der Aachener Vereine, das sogenannte Ehrenwert,  statt. Mit rund 200  Vereine aus der Region gab es in diesem Jahr die größte Teilnehmerzahl seit dem es diese Veranstaltung gibt. Den Organisatoren zufolge sind in Aachen  ca. 80000 Menschen in den verschiedensten Vereinen aktiv. Der Aachener Oberbürgermeister Herr Philipp sprach in seiner Eröffnungsrede an, daß man in diesen Tagen bei ehrenamtlich tätigen Menschen sofort an die Flüchtlingshelfer denken würde, was auch sehr wichtig sei. Die vielen anderen Ehrenamtler, wie eben auch wir, würden in der Städteregion jedoch für eine positive Grundstimmung sorgen, die für das Zusammenleben enorm wichtig sei.

Dieser Aussage und Aufforderung kommen wir natürlich sehr gerne nach und haben uns auch in diesem Jahr wieder angemeldet, um an einem Stand über unsere Aktivitäten, Reisen, Schottische Traditionen und vieles mehr zu informieren. Im Gegensatz zu letztem Jahr hatten wir dieses Jahr einen Platz genau gegenüber von Nobis auf dem Münsterplatz zugewiesen bekommen. Eben mittendrin statt „nur“  dabei. Dies versprach schon von Beginn an viel Kontakt zu Passanten die den Weg vom Marktplatz oder Katschhof in Richtung Elisengarten waren.

Nachdem wir den Pavillon an unserem Stellplatz aufgestellt und die Autos ausgeladen hatten bereiteten wir uns erst einmal ein Schottisches Frühstück mit Black Pudding, Haggis, Baked Beans, Scrumbled Eggs und Toast. Der Weg zum Kaffee war dieses Jahr, mit einer Bäckerei vor der Nase, ja auch nicht zu weit.DSCN4926

Gut gestärkt haben wir uns danach daran gemacht die mitgebrachten Fotos von den Jakobiter Vorführungen, Highlandgames und Lagern zu positionieren. Dazu haben wir viel Literatur über Schottland mit Bildbänden und Büchern zu einzelnen Themen wie z.B. den Jakobiteraufständen oder Schottischer Küche und natürlich auch zu Wisky ausgelegt. Um das ganze abzurunden lagen auch Waffen aus der Jakobiterzeit und ein Dudelsack zur Ansicht aus. Auf einem Laptop lief eine Diashow mit Fotos aus unserer Galerie.

Schon während wir aufgebaut haben sprachen uns Passanten an, die zum Beispiel wissen wollten wo der Unterschied zwischen einem Männer und Frauenkilt liegt. Ein Satz den man häufig hört ist:  „Schottland, da wollte ich immer schon mal hin, hat bis jetzt noch nicht geklappt.“ Dieser Satz steht sinnbildlich für die positive Einstellung vieler Menschen gegenüber Schottland, die uns immer wieder begegnen und die wir auch am Ehrenwert wieder beobachtet haben.

DSCN4988Auch die Fragen nach wie viel Metern Stoff in einem Kilt verarbeitet sind, wo kann man in Schottland gut wandern bis hin zu der Frage wo man einen bestimmten Wiskylikör kaufen könne wurden uns den Tag über an unserem Stand gestellt. Manch einer wollte auch wissen wie wir die Unabhängigkeitsfrage sehen, was besonders interessant war, da am selben Tag die Katalanen ihre Abstimmung zur Unabhängigkeit hatten. Andere erzählten von Ihren Erfahrungen mit  Schottland, die Sie auf Urlauben oder während des Studiums gesammelt hatten. Diese Gespräche sind mir immer noch die liebsten, da man hier auch noch viele interessante Geschichten hört,  den ein oder anderen Tip bekommt und Erfahrungen austauschen kann.

Um die Mittagszeit gab es noch den offiziellen Fototermin auf der Rathaustreppe zu absolvieren, nachdem ich über den Katschhof und Marktplatz geschlendert bin, um mir die anderen Stände anzusehen. Es war beeindruckend welche Vielfalt an diesem Tag präsentiert wurde. Da stand das THW neben dem Brander Theater, Die Feuerwehr neben dem Verein Ingenieure ohne Grenzen, der Aachener Turnbund neben der Alt Öcher Bühne und die Bienenzüchter neben den Friends of Scotland.

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Wir sind an diesem Tag wieder oft darauf angesprochen  worden, ob einer von uns Dudelsack spielen würde. Dies konnte unser Piper am Nachmittag auf der kleinen Bühne auf dem Münsterplatz dann unter Beweis stellen.

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Neben der Dudelsackvorführung haben wir eine kleine Modenschau auf die Bühne gebracht, bei der unser Piper als Moderastor wieder einmal mit den Vorurteilen und historischen Ungenauigkeiten aus dem Film Braveheart aufräumen konnte. Dies demonstrierte er an zwei  Jakobiter Outfits.  Als Gegenpunkt zu den Historischen Gewandungen haben wir noch zwei Formal Outfits für den Herrn der Gegenwart präsentiert.

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Bei bestem Wetter und vielen  interessierten Passanten hat es wieder einmal Spaß gemacht unseren Verein zu präsentieren, einen Tag lang über Schottand zu reden und dem Oberbürgermeister  zu folge eine positive Grundstimmung zu verbreiten.

Praktischer Weise konnten wir den Tag dann beim Stammtisch im Guinness House ausklingen lassen.

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FoS am 27.09. beim Aktionstag der Aachener Vereine „Ehrenwert“ mit dabei

11Auch dieses Jahr beteiligt sich der Friends of Scotland Region Aachen e.V. am „Ehrenwert“, dem Aktionstag der Aachener Vereine, am verkaufsoffenen Sonntag, den 27.09. ab 11:00 Uhr.
Besuchen Sie unseren Stand im Schatten des Aachener Doms auf dem Münsterplatz!
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit als Verein und natürlich über die Faszination an Schottlands mitreißender Kultur, Geschichte, Landschaft und Lebensstil.

Bis bald und beannachd leat!

Big, Bigger, Belgien: Alden Biesen 2015

P1050371Dass die Veranstaltung einfach nur „Scottish Weekend“ genannt wird, ist eine erstaunliche Untertreibung und spiegelt kaum die Größe, Zuschauermengen und Attraktionen wider. Schon bei der Anfahrt wird eines klar: diese Veranstaltung wird groß in allen Dimensionen. Die Schlossanlage Alden Biesen (Belgien) und die umliegenden Wiesen beherbergen drei Tage lang eine schottische Großveranstaltung. Vom Stadtzentrum Bilzen transportierte ein original britischer roter Doppeldeckerbus Zuschauer zur Burg. Der Ansturm von zig Reisebussen und PKWs war nur durch den Einsatz von Polizeikräften zu schaffen. Auf dem ganzen Gelände patrouillierten Polizisten per Motorrad und sogar hoch zu Pferd.

Und wir mittendrin

P1050467Die Friends of Scotland waren auch dieses Jahr auf Einladung als Teil der Zuschaueranimation gerne mit dabei. Einige von uns besuchen diese Veranstaltung schon seit 2003 und haben das erstaunliche Wachstum, den Gewinn an Bedeutung über die Grenzen Belgiens hinaus und auch den Zuwachs an Besuchern mit Interesse an schottischer Kultur hautnah miterlebt.

Wir lagerten insgesamt mit 10 Mitgliedern von Freitag bis Sonntag Abend auf der angrenzenden Camping-Fläche. Im Innenhof der Anlage war unser großes Sonnensegel und ein A-Zelt aufgebaut. Hier fanden auch täglich bis zu vier unserer Showvorführungen statt. Im Verband mit dem Clan MacConn führten wir schottische Kleidung zur Jakobiter-Zeit (ca. 1715-1745) vor, erklärten Waffen und Kampftechniken zu dieser Epoche sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis Mann gegen Mann.

Es wurde viel geboten

Das Stichwort „groß“ war dabei allgegenwärtig. Die Burganlage war eine großartige Kulisse für diese Veranstaltung mit weitläufigen Innenhöfen, Wassergräben, Nebenburgen und Wiesen. Auf der angrenzenden Camping-Wiese kampierten zu mehreren hunderten Zuschauer und Mitwirkende in Zelten, Wohnwagen bis hin zum rollenden Eigenheim. In gleich zwei riesigen Veranstaltungszelten spielten 22! keltische Folk und Rock-Bands, während das Guinness aus den Zapfhähnen ströhmte und das Publikum Beifall klatschte. Am Samstag Abend wurde die letzte Band sogar derartig frenetisch gefeiert, dass deren Zugaben fast schon länger als das eigentliche Konzert-Set waren!

Verhungern konnte man auf diesem Festival nur, wenn man man sich bei der Auswahl von mehr als 12 großen Buden einfach nicht entscheiden konnte. Mein Tipp ist und bleibt dabei der hervorragende Angus Beef Burger, der mit 8,80€ zwar nicht billig, aber lohnenswert ist! An das Gelände angeschlossen war ein großer Markt, wo man eine sehr gute Auswahl an schottischen Waren kaufen konnte. Kleider, Jacken, Schuhe, Piper-Outfits, Highland-Outfits, Kilts, Schmuck, Süssigkeiten, sogar schottische Brautkleider und vieles mehr ist hier erhältlich gewesen.

Auf der angrenzenden Wiese wurden verschiedenste Disziplinen der Highland-Games vorgeführt. Auch wenn es hier um keine Meisterschaft ging, durften hochwertige Siegerpokale nicht fehlen. Über Siegprämien durften sich indes die Gewinner der einzelnen Musik und Tanz-Wettbewerbe aus den Katgorien Drum Major, Pipe Band und Highland Dancers freuen. Ein nicht alltägliches Highlight war der „sheep herding“ Wettbewerb, bei dem sich Hunde beim Hüten und Führen von ganzen Schafherden auszeichnen durften.P1050365

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Im Rahmenprogramm wurde dann noch ein komplettes schottisches Symphonie-Orchester aufgefahren, Künstler durch die ganze Anlage geschickt und im Innenhof eine Falknerei mit diversen Eulen und Adlern geboten. Mittendrin im Geschehen natürlich die Friends of Scotland…

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6. Scottish Days / Highland Games in Wuppertal der Friends of Clan MacLaren 2015.

Aus der Sicht eines Betroffenen.

P1050171Jetzt schon zum 3. Mal nimmt der Verein zusammen mit dem Clan MacConn in Wuppertal an den Highland Games teil. Wie auch in den letzten Jahren, machen wir die historische Darstellung auf dem Hauptplatz neben dem Sportfeld. Jedes Jahr wird diese Veranstaltung größer und jedes Jahr wird der Platz enger. Was natürlich für den Veranstalter schön ist, für uns aber immer problematischer wird. Wir hatten unsere Vorführungen vor der Musikbühne und die Highland Charge auf dem Sportplatz. Bei bestem Wetter konnten wir zwei Tage unser Programm aufführen und so hoffentlich die Menge an Besuchern erfreuen.

P1050232Dieses Jahr waren wir nicht die Einzigen. Zum ersten Mal war das 92. Regiment of Foot „Gordon Highlanders“, ein Regiment des napoleanischen Krieges im 19. Jahrhundert, vor Ort. Unsere beiden Gruppen verbindet die Liebe zu Schottland und den Versuch der historischen Darstellung aus verschiedenen zeitlichen Epochen der schottischen Geschichte.

P1050200Gemeinsam haben wir unsere Vorführen gemacht und so den Zuschauern eine schöne Show geboten. Diesmal war Tim mit seiner Muskete auch nicht alleine. Die Highland Charge war auch in Zusammenarbeit mit den Gordons und für uns das erste Mal, dass wir mehr als nur einen Gegner hatten. Auch außerhalb des Schlachtfeldes haben wir gute Kontakte zu den Gordons geknüpft und Gespräche geführt.

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Clan-Chief Tim Altdorf (1.v.l.) u. Rene Kolon (4.v.l.)

Wie es bei den Freunden des Clan MacLarens üblich ist, gab es am Samstagabend nach den Musik Acts noch ein offizielles Willkommen der verschiedenen Clans und des Veranstalters. Für den Clan MacConn ging Rene auf die Bühne und trank Whisky aus dem Trinkhorn zusammen mit dem Vorsitzenden Ralf Berger von den Friends of Clan MacLaren e.V. Für unseren Verein ging unser Chief Tim auf die Bühne und trank auf ein erfolgreiches Wochenende.

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Unser Piper Andreas Storms

Unser Clan Piper Andreas nahm an der Pipe Competition in der Kategorie „Slow Air“ teil und spielte in seiner neuen Black Watch Gewandung das Lied „Scots Wha Hae“ vor. Passend zum Todestag von Schottlands Nationalhelden William Wallace. Leider schaffte er es nicht auf die oberen Plätze, bekam aber gute Tipps und Tricks um sein Spiel zu verfeinern und wird bestimmt nächstes Jahr wieder daran teilnehmen.

Insgesamt gesehen war das wieder ein äußerst erfolgreiches Event gewesen und gerne nehmen wir wieder 2016 an teil. Es ist schön zu sehen dass wir quasi schon zum Inventar gehören und fest im Programm stehen.

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Fussball: Deutschland – Schottland 3:2

Als Verein und Schottlandbegeisterte versuchen wir immer die Faszination an diesem wunderschönen Land und seinen Leuten zu vermitteln. Bei denen, die das Spiel verfolgt haben, fällt dies nun um einiges leichter. Warum? Nun, DAS an diesem Fussballabend ist Schottland! Wie fast 50.000 kräftige Kehlen gemeinsam „Flower of Scotland“ singen und auch während des Spiels immer wieder für Gänsehautstimmung sorgen: das ist Schottland! Wie ein Außenseiter sich gegen den amtierenden Weltmeister stemmt, mit Stolz, Zuversicht, Charakterstärke und Kampfgeist: das ist Schottland! Wie sich die Spieler, ganz untypisch Fussballer, auch nach kleineren Gerangeln und Zweikämpfen, sich nicht hingeworfen haben, sondern weiter gekämpft haben: das ist Schottland! Daß Spieler und Zuschauer dabei leidenschaftlich, aber stets fair blieben: das ist Schottland! Und wie man nach einer Niederlage noch im Stadion abwartet um kollektiv dem Gegner noch wie ein Gentleman zu applaudieren: das ist Schottland!

Auch wenn auf dem Papier nach diesem Spiel eine sportliche Niederlage steht, so war es die beste Werbung für Schottland, seine Fussballer und seine Einwohner. Es ist nicht verwunderlich, daß seit diesem Fussballmatch ein paar Leute mehr in Deutschland die Faszination für dieses Land mit uns teilen.

Passend dazu ein Bericht des Magazins Focus.

Highlandgames Kreuzau / Mittelaltermarkt Schloss Rheyd 8.und 9. August 2015

Im Sommer stapeln sich naturgemäß die Veranstaltungen an denen wir als Verein teilnehmen oder diese, die für uns als Besucher interessant sind, so auch am Wochenende 8.und 9. August.

Nachdem wir im letzten Jahr bei den Matzerather Highlandgames den 2. Platz belegen konnten hatten wir in diesem Jahr zu wenig Mitstreiter um ein eigenes Team ins Rennen zu schicken. Die Highlandgames fanden dieses Jahr zum ersten Mal nicht in Matzerath sondern  in Kreuzau statt und wurden von den Highland Shadows ausgerichtet.

Schon von weitem sah man die schottischen Flaggen über dem abgesperrten Bereich vor dem Kreuzauer Vergnügungsbad wehen und hörte die Klänge der Castle Pipers, die den gesamten Platz mit ihren Dudelsäcken in schottische Stimmung versetzten.

Neben den klassischen Disziplinen wie Caber Toss (Baumstammwurf), Sheaf Toss (Strohsack Hochwurf), Tug Of War (Tauziehen) und Stone Of Men (Stein tragen),  galt es unter anderem ein Whiskyfass auf Zeit im Kreis zu rollen, ein Teil eines Baumstammes auf Zeit zu stemmen, einen Trecker zu ziehen und, wie in Matzerath, eine halb mit Wasser gefülltes Rohr über einen Balken, welcher über ein Wasserbecken führte, zu balancieren.

 

Neben den Sportlichen Events wurde mit Kuchen, Kaffee und schottischem Ale für das leibliche Wohl gesorgt und am Stand der Mac Gregors konnte typisch Schottisches wie Sporrans, KiltsDSC_0074 und vieles mehr eingekauft werden.

In teilweise historischer Gewandung fielen wir einem „echten“ Schotten aus Glasgow auf, der sofort ein Foto mit den Jakobitern machen wollte.

Auf solchen Events trifft man immer wieder alte Bekannte und Schottland Begeisterte, mit denen über vieles geklönt werden kann. Vom Rand der Veranstaltung ließ sich das bunte Treiben gut beobachten und in Ruhe genießen.

Im nächsten Jahr wollen wir auch wieder versuchen ein Team auf die Beine zu stellen.

 

Sonntags haben wir uns auf den Weg nach Mönchengladbach gemacht. Der Mittelaltermarkt auf Schloss Rheyd ist aufgrund seiner Atmosphäre auf dem gut erhaltenen Schloss zu einem Standardtermin bei vielen von uns geworden. Bei bestem Wetter und viel Sonnenschein konnten wir dort sofort in das mittelalterliche Treiben eintauchen.

DSC_0098Im Innenhof jonglierte ein Gaukler mit Besen und Fackeln für die Kinder, nach ihm spiele die Mittelalter Band „Die Streuner“. Auf der Lagerwiese fanden ein Turnier und mehrere Schaukämpfe statt und alles wurde abgerundet durch viele Marktstände mit den einzelnen Gegenständen, die man im Mittelalter benötigt(e). Im Jakobiter Outfit kommt man häufig schnell ins Gespräch mit anderen Besuchern solcher Märkte und sei es über die Frage was unter dem Plaid getragen wird. Bei reichlich kulinarischen Köstlichkeiten, einer gemütlichen Pfeife und viel Programm ließ es sich auf Schloss Rheyd gut aus- und unterhalten, so dass dieser Markt sicherlich auch nächstes Jahr wieder auf dem Programm steht.

 

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Mengeder Gaudium 8.Juni 2015

Gruppenfoto mit den Vereinsmitgliedern

Schon auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Veranstaltungsgelände empfängt einen die dichte Atmosphäre des Mittelaltermarktes. Der altertümlichen Musik folgend, braucht man keine Wegweiser mehr um dann endgültig in längst vergangene Jahrhunderte abzutauchen. Aufwändig, detailreich und liebevoll hergerichtete Zelte und Buden stehen dicht an dicht und schaffen ein zum 21. Jahrhundert hermetisch abgeschlossenes Erlebnis für den Besucher.

Von zahlreichen Buden strömt leckerer Geruch von Schweinebraten, Fleischspießen und Knoblauchbrot. Im Zelt nebenan schlagen zwei schwere Hämmer im perfekten Takt immer wieder laut auf das heiße Eisen und den Schmiedeamboss. Hörner, einfache Trompeten, Trommeln und Lauten kündigen einen Umzug von mehr als 50 Leuten an, die einmal komplett durch das gesamte Lager wandern. Viele von ihnen beweisen sogar hervorragenden Geschmack und tragen schottische Kilts und Plaids.

20150606_164413Auch wir waren natürlich in Karo gehüllt. Zu acht plus Ehrengast waren die Friends of Scotland als Tagesgäste am Samstag, den 8. Juni 2015 beim diesjährigen Mengeder Gaudium vor Ort. Dass wir nicht als einzige der Meinung waren, dass sich 150km Strecke und fast zwei Stunden Fahrt lohnen, zeigten die vielen verschiedenen Kennzeichen auf dem Parkplatz. Da unsere Mitglieder Michaela und Andreas fast „um die Ecke“ wohnen, kann man das Mengeder Gaudium neben dem Epochenfest in Jülich allerdings auch schon fast als zweites Heimspiel ansehen.

Und dieses Heimspiel hatte einiges zu bieten: auf der großen Bühne traten jeweils im Respektabstand von zwei Stunden verschiedenste Bands auf, Gaukler zogen durchs Lager, Kinder lernten Bogenschießen und wer sich traute konnte eine großgewachsene Eule oder einen Greifvogel auf seinem Arm sitzen lassen. Dass Mittelalterfans sich nicht durch falsches Schamgefühl von etwas abhalten lassen, bewies die Zuberwanne direkt neben der stark besuchten Trinkhalle. Überhaupt, die lockere freundliche Atmosphäre steckte Besucher ebenso an, wie Mitlagernde.

Dies dürfte nächstes Jahr sogar für noch mehr Besucher sorgen, die bereits jetzt besonders zahlreich und facettenreich erschienen. Erstaunlich viele Besucher kamen dabei sogar selber in mittelalterlichen Trachten. Auffällig waren dazu noch die Jungs im Metal T-Shirt und Mädels in Gothik-Klamotten. Sogar angeklebte Elfenohren waren vereinzelt zu sehen. Und noch etwas ließ sich mühelos feststellen: Schottland liegt voll im Trend! Vom einfachen Schottenrock mit T-Shirt bis hin zur aufwändigen Jakobiter-Kluft war alles dabei.

11406213_526534607502561_8711911083526386656_oWir statteten den aufwändig gewandeten Freunden der „Flos Scotiae“, die sich dem Schottland im 13. Und 14. Jahrhundert widmen, einen Besuch ab und wurden herzlich empfangen. Familiär und gastfreundlich ging es zu. Neben Whisky, Wasser, Salami, Käse, Brot, Obst, Gemüse und Knabbereien spendierte man uns auch das wertvollste Gut an diesem Tag: Schatten! In sengender Sonne und voller Montur mussten Lord Robert Bruce und Countess Elizabeth de Burgh dann aber doch noch zur großen feierlichen Zeremonie zur Ehrung eines lang verdienten Freundes. Diesem wurde offiziell für seine außerordentliche Treue gedankt. Als Gäste auf den ehrenvollen, aber schattigen Plätzen hinter der Countess dabei: die Friends of Scotland Region Aachen e.V.

20150606_175829Neben der Bräune bleiben somit viele gute Eindrücke und Erinnerungen an das diesjährige Gaudium, zusammen mit der Vorfreude auf das nächste Jahr! Wenn es überhaupt etwas negatives zu berichten gab, dann nur, dass vielleicht zu wenig Mülleimer zu finden waren. Eine erstaunlich unspektakuläre Kritik, wenn man bedenkt, dass das gesamte Event ohne Eintrittsgelder gestemmt wird. Für Besucher ist und bleibt diese Veranstaltung also kostenlos, aber auf keinen Fall umsonst!

Das Epochenfest 2015

Am Pfingstwochenende (24.05.2015 und 25.05.2015) fand im Brückenkopfpark in Jülich das 11. Epochen- und Historienfest statt. Zu diesem Fest nehmen nicht nur mittelalterliche Gruppen teil, sondern man findet verschiedene Gruppen aus allen möglichen Epochen der Geschichte. Von der Römerzeit bis hin zur Darstellung einer Abteilung der amerikanischen Armee aus dem zweiten Weltkriegs.

Wie auch in den letzten vier Jahren haben dieses Jahr wieder beinahe alle Mitglieder der Friends of Scotland daran teilgenommen. Und auch in diesem Jahr hat der Clan McConn als befreundeter Clan mit uns gelagert. Als Tagesgäste konnten wir an beiden Tagen einige Mitglieder von Flos Scotiae begrüßen.

Das Epochenfest ist immer ein besonderes Fest. Und über die Jahre hinweg haben sich zwischen den Lager-Gruppen der verschiedenen Epochen tolle Freundschaften entwickelt.

Da der Aufbau meist schon am Donnerstag vor Pfingsten beginnt, ist es möglich über die eigentliche Veranstaltung hinaus, diese freundschaftlichen Kontakte zu pflegen.  Neben gegenseitigen Besuchen gibt es auch den einen oder anderen ruhigen und schönen Abend am Lagerfeuer, bei dem die Erlebnisse und Neuigkeiten aus dem vergangenen Jahr ausgetauscht werden. Besonders diese Abende machen das Epochenfest, für uns als Darsteller, so besonders.

Da sich die Lager-Gruppen in diesem Jahr vorgenommen haben ein Programm für Kinder aufzustellen, fand nun zum ersten Mal die Jülicher Epochenolympiade für Kinder statt. Bei dieser Olympiade wurden an den für Besucher geöffneten Tagen, Pfingstsonntag und Pfingstmontag, Laufzettel an interessierte Kinder ausgeteilt. Die Kinder konnten damit in den verschiedenen Lagern die unterschiedlichsten Aufgaben lösen. Dazu gehörte in unserem Lager selber einen Belted Plaid zu legen, bzw. ein Arisaid für die Mädchen. Dies sind historische Gewandungen aus Schottland.  Als „Nachweis“ bekamen die Kinder an den einzelnen  Stationen Stempel. Wenn ein Kind alle Stempel gesammelt hatte, konnte es sich einen Zeitreiseausweis abholen. Diese Zeitreiseausweise sind unter den Besuchern sehr beliebt und sollen als Erinnerungsstück dienen. Die Aktion wurde von den Kindern gut angenommen. In diesem Jahr haben etwa 100 Kinder an der Olympiade teilgenommen. Im nächsten Jahr soll sie daher auch wieder stattfinden.

Aber nicht nur für die Unterhaltung der Kinder wurde gesorgt. In vielen Lagern gab es einiges zu sehen. Wie auch in den letzten Jahren haben die Friends of Scotland mit einer Modenschau mit anschließendem Schwertkampf und mit einem „Tauzieh-Wettbewerb der Lager“ die Menge unterhalten.

In der Modenschau wurde die Kleidung der Menschen in Schottland in verschiedenen Epochen gezeigt. Dabei wurde auch der Mythos von Brave Heart aufgegriffen und erklärt, was an der Bekleidung der Menschen im Film falsch ist. Anschließend wurde eine Schaukampfeinlage von einigen Mitgliedern des Vereins gezeigt. Beides ist beim Publikum wieder sehr gut angekommen.

Beim diesjährigen Tauziehen der Lager haben sich wieder einige Lager den Friends of Scotland gestellt. Aber die Friends of Scotland waren durch die Hilfe von Robert vom Whisky-Depot Köln überlegen und gewannen das Tauziehen. Wir hoffen auf eine weitere Titelverteidigung im kommenden Jahr.

Alles in allem war auch dieses Jahr das Epochenfest ein gelungenes Spektakel und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Wir würden uns freuen, auch dann wieder viele Freunde und Interessierte in unserem Lager begrüßen zu können.

Whisky Fair Rhein-Ruhr 2015

Als Whisky-Liebhaber gibt es für mich Tage im Kalender, die besonders dick unterstrichen sind. Whisky-Messen zählen z.B. eindeutig zu solchen Terminen, von denen die Whisky Fair Rhein-Ruhr seit 2015 sogar noch heraussticht.

Ein Grund hierfür ist die tolle Location. Die Classic Remise, ein restaurierter Ringlokschuppen, der voll von den schönsten und beeindruckendsten Old-Timern ist, bietet sogar für einen Kölner gute Gründe den Weg nach Düsseldorf anzutreten.

Nachdem wir am Eingang uns unsere Gläser (waren im Eintritt von 10€ mit dabei) abgeholt hatten, betraten wir die Haupthalle, die am Samstagmittag noch erfreulich wenig überlaufen war. Hier ging es dann mit dem los, was ich an den Messen so sehr liebe: man sieht und probiert Whiskys, die man noch nicht kennt oder sonst nie zum probieren bekommen würde. Dazu kommen noch die Gespräche mit den Leuten hinter und vor den Tresen. Man tauscht Meinungen und Empfehlungen aus und geht so nie mit leeren Händen nach Hause (und das nicht nur wegen den Whiskys, die man plötzlich einfach kaufen MUSSTE).

Mut, der belohnt wurde

Mich zog es zu allererst an einen Stand der Whiskyexperts.net. Diese hatten eine breite und interessante Auswahl an Whiskys zu bieten. Hier kam ich direkt ins Gespräch und wurde gefragt, ob ich mit etwas Mut einen noch ungeöffneten Blend aus den 80ern probieren mag. „Den kennen wir selber nicht, da kann von Himmel bis Körperverletzung alles drin sein“. Diesem Abenteuer konnte ich natürlich nicht widerstehen. Ich hatte das „Ja klar, gerne!“ noch gar nicht komplett ausgesprochen, da wurden auf einmal um mich herum die Kameras gezückt. Während die Kameras klickten schüttete man mir den unbekannten Bell Blend ein und nach dem ersten Schluck stand mein Urteil schon fest: gar nicht mal so gut! Zwar keine Körperverletzung, aber leider doch etwas bissig, sprittig und wenig sympathisch. Schnell nahm man am Stand ebenfalls einen Probeschluck und griff nach diesem sofort zu einer anderen Flasche, die ich nicht identifizieren konnte. „Dann probieren’s als Wiedergutmachung mal den hier“ kamen mir die Worte in einem Wiener Dialekt, zusammen mit einem Whiskyglas entgegen. Beim Riechen und dem ersten Schluck entfuhr mir ein „der ist was ganz anderes!“. Als ich eine leichte Rauchnote, gepaart mit dunklen Früchten und kräftigen Gewürzen vernahm, stand mein Urteil endgültig fest, welches ich aber vorsichtig formulierte: „Ja, der ist eindeutig mein Freund!“. Grinsend holte der Wiener eine Flasche hinter seinem Rücken hervor und sagte ganz trocken „Du hast grad‘ den Odin getrunken!“ Der Odin, das Marketing-technische Flaggschiff der Highland Park Destillerie, der momentan einen extremen Hype auslöst. Ein paar Stände weiter stand er aufgebaut, in aufwändigen Holzkonstruktionen. Der Preis: nicht unter 600€, Tendenz stark steigend. Natürlich ist er die 600€ nicht Wert… das ist kein Whisky. Aber zwei Dinge standen nun für mich fest:
1. Der Hype ist nicht ganz ungerechtfertigt und
2. Die haben mir die Messe versaut! Was für eine Steigerung konnte jetzt noch kommen?!?

Mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht machte ich mich auf, die anderen Stände zu besuchen. Die Mischung stimmte. Neben den Vertretern der Destillerien, gab es zahlreiche Distributoren, Händler und unabhängige Abfüller. Die Schotten waren natürlich deutlich in der Überzahl, aber auch die Iren, im besonderen Teeling, waren gut vertreten. Der dritte Dram des Tages sollte dann ein Auchentoshan Three Wood sein, aber auch dieser schaffte es nicht, mich mit dieser Marke zu versöhnen. Der Talisker Port Ruighe traf da schon viel eher meinen Geschmack.

Kilchoman: eine Liebeserklärung

Schließlich wurde es Zeit die Tasting-Karten einzulösen, welche ich im Voraus gekauft hatte. Eine einstündige Präsentation und Verkostung von Alba Imports, dem deutschen Importeur von Kilchoman stand an. Kilchoman… nicht nur, dass diese Destillerie auf meiner absoluten Lieblings-Whisky-Insel Islay steht.. nein, sie gehört auch zu den Betrieben, die mir vom ganzen Konzept her am sympathischsten sind. Umso größer war meine Freude, als ich sah, dass George Wills, einer der drei Söhne vom Gründer das Tasting leitete. Volltreffer! Zuhause hatte ich bereits eine Flasche mit den Unterschriften von Peter und James, schon bald folgte also eine Unterschrift von George.

Das Tasting war ein tolles Erlebnis. Mit schottischem Humor und Understatement führte George uns durch die Pläne und neuen Releases von Kilchoman und erzählte zwischendurch auch ein paar tragisch-komische Anekdoten, z.B. vom Brand des Kiln, als die drei Brüder lieber das spannende Rugby-Spiel im TV weiter verfolgten, als nach dem Räucherprozess zu schauen. Hinterher wurde demokratisch per Mehrheitsentschluss entschieden wer schuld war: es traf James, den jüngsten der drei. Getastet wurde das 2015er Release des Machir Bay. Obwohl dies schon nicht korrekt ausgedrückt ist, denn zum ersten Mal steht die Jahresangabe nicht mehr auf der Flasche. Man hat entschieden, dass das endgültige Aroma, was dieser Whisky von nun an stetig beibehalten soll, gefunden worden ist. Ich kann nur sagen: alles richtig gemacht!
Einen deutliche Verbesserung zum Vorjahr konnte ich beim 100% Islay (5th Edition) feststellen. Dieser ist nicht ganz so rauchig wie der Machir Bay, hat dafür mehr Getreide und Vanille-Noten. Was diesen Tropfen noch interessanter macht, ist, dass alle Zutaten von der Insel Islay sind und sämtliche Herstellungsprozesse ebenfalls dort ablaufen. D.h. kein Zukauf von Gerste vom „Festland“, sondern Anbau auf der kleinen Insel selber und auch die Fässer werden nirgendwo anders gelagert. Ein tolles Konzept, was den Eindruck einer kleinen, traditionellen und familiären Destillerie mit vergleichsweise winzigen Produktionsmengen unterstreicht. Der danach zu kostende Loch Gorm fiel für mich da vollkommen aus der Reihe. Ich fand ihn zu unausgewogen. In der Nase ist der Torf kaum zu riechen, aber Sekunden nach dem ersten Schluck überfällt dieser einen Hinterrücks und viel zu stark und unangenehm. Auch von meiner Lieblingsdestillerie gefällt mir also auch nicht jeder Whisky. Zum Abschluss gab es noch den neuen Bramble-Liquour, der erst Monate später auf den Markt kommen soll. Nach dem ersten Glas von diesem sanften, aber aromatischen Liquour wusste ich aber schon sehr schnell, dass das eine lange, lange Wartezeit werden wird!

Zum Schluss die Sherry-Bomb

Vom Tasting zurück, ging es erst mal wieder zu den freundlichen Leuten der Whiskyexperts. Mit diesen wollte ich ja noch Schlitten fahren. Ich baute mich also vor ihnen auf und sagte nur „wisst Ihr eigentlich, dass Ihr mir die Messe hier ordentlich versaut habt mit eurem Odin?!?“ Der jüngste aus der Truppe lächelte nur und meinte, dass er das sofort wieder gut machen würde. Er schleppte mich an einen Stand, an dem es Whisky gab, von dem ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Michel Couvreur. Whisky aus Frankreich? Ach, komm! Er erklärte mir, dass dieser Monsieur aus Burgund Whisky-Destillat aus Schottland kauft und diesen dann in alten Sherry-Fässern zur Reife bringt. Mir wurde der Candid oder der Special Vatting empfohlen. Von letzterem probierte ich dann auch. Was für eine Geschmacksexplosion! Sherry-Noten, wie ich sie noch gar nicht kannte und ein unvergleichbares Aroma. Das Burgund-Experiment ist eindeutig geglückt.
Und liebe Whiskyexperts, wenn ihr das hier lesen solltet: Ihr habt mir den perfekten Einstieg und einen bombastischen Abschluss dieses Tages geliefert! Ich hoffe, ich habe für Euch im Gegenzug nun genügend Schleichwerbung gemacht! 😉

Zum Abend hin füllte sich die Messehalle zusehends und das gemütliche Schlendern, Schauen und Unterhalten wurde immer schwieriger. Gut, dass ich meine Wunschliste bereits abgearbeitet hatte. Meine Erwartungen an diese Messe wurden klar übertroffen und ich möchte diese auch wärmstens weiter empfehlen. Ich werde jedenfalls auch 2016 den dicken Strichen in meinem Kalender folgen. Wer ebenfalls Lust und Laune hat, der kann sich ja mal melden….

http://www.whisky-messe-rheinruhr.de/
http://whiskyexperts.net/erste-eindruecke-von-der-whisky-fair-rhein-ruhr/
http://whiskyexperts.net/whisky-fair-rhein-ruhr-unsere-eindruecke-in-bildern/
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/1500-whisky-fans-liessen-es-sich-schmecken-aid-1.5010050

Epochenfest 2014

Auch in diesem Jahr an Pfingsten haben die Friends of Scotland Region Aachen e.V. wieder ihr Lager auf dem jährlichen Epochenfest im Brückenkopf Park in Jülich aufgeschlagen. Doch dieses Jahr war etwas Besonderes, denn das Epochenfest öffnete aufgrund seines zehnjährigen Bestehens die Pforten für 3 statt 2 Tage. Auch wenn es erst am Pfingstsamstag die Türen für die Besucher öffnete ging es für uns schon am Mittwochabend los. Wir durften dieses Jahr bereits einen Tag früher unser Lager aufschlagen und diese Möglichkeit ließen wir uns nicht entgehen. Am Donnerstag kamen dann noch weitere Zelte und Gruppen dazu und ab Freitag waren wir dann fast komplett. Sogar unser Chieftain ist wieder aus Newcastle angereist um mit uns zu lagern. Dieses Jahr hatten wir ein schönes großes Lager mit Zehn Zelten. Eines dieser Zelte war unser Küchenzelt. Wir sind sehr stolz auf unser Küchenzelt, da wir es in mehreren Wochenendworkshops komplett selber genäht haben.

An den Besuchertagen haben wir jeden Tag um 15 Uhr für interessierte eine Modenschau mit anschließendem Schaukampf abgehalten. Dies haben wir zusammen mit unseren Freunden vom Clan McConn gemacht, die wie letztes Jahr mit uns gelagert haben. Die Modenschau zeigte eindrucksvoll wie sich die Schotten in den verschieden Epochen gekleidet und bewaffnet hatten. Wir stellten folgende Zeiträume dar: 13., 16., 18., und 21. Jahrhundert. Dazu hatten wir das Glück bei den meisten Zeiten Männer sowie Frauen darstellen zu können. Eine Besonderheit dieses Jahr war, dass unser Chief sich der unrühmlichen Aufgabe annahm einen Engländer darzustellen. Er war zwar zu diesen Zeiten nicht der Beliebteste auf der Bühne aber das hat definitiv Respekt verdient. Vor allem, weil er die gesamte Gewandung selber genäht hat.

Nach der Modenschau haben einige unserer Mitglieder zusammen mit den McConns verschiedene Schaukampf Disziplinen vorgeführt. Es wurde nicht nur mit dem Basket Hilt (Schottisches Breitschwert) sondern auch mit dem Claymore und anderen Waffen um den Sieg gekämpft. Dazu hat Tim mit seiner Muskete für den knallenden Abschluss gesorgt.

Natürlich hatten wir auch einen Piper dabei, der uns und unseren Besuchern mit schönsten Klängen die Sehnsucht nach Schottland in die Herzen trieb.

Wenn wir gerade keine Show gemacht haben, haben wir das Lagerleben eines Multiepochalen Lagers dargestellt. Das heißt so viel wie, dass wir die Besucher einluden sich mit uns, über uns und über Schottland zu unterhalten. Wir haben zu diesen Gelegenheiten auch die Zeit gehabt näher auf die einzelnen Epochen, Waffen und Gepflogenheiten einzugehen.

Natürlich haben wir auch wie es sich gehört über dem Feuer gekocht und das war dieses Jahr eine wahre Freude, denn unser Treasurer Andreas hat sich die Arbeit gemacht und uns eine wundervolle Lagerküche gebaut. Und über diese Küche hat sich am meisten unser Koch Tijl gefreut, der dadurch in drei Töpfen gleichzeitig direkt nebeneinander Kochen konnte. Doch das Beste an der Küche war, dass wir die Möglichkeit hatten ein Spanferkel darauf zu rösten. Wir haben die Möglichkeit genutzt und am Samstagmorgen das Ferkel beim Metzger geholt und dann den ganzen Tag per Hand gedreht. Wir haben uns natürlich alle abgewechselt. An den anderen Tagen hat uns unser Koch mit einen tollen Stew (Sonntag) und Haggis Neeps and Tatties (Montag) verwöhnt. Und die Neeps (schottische Rüben) hat er extra aus Newcastle mitgebracht. Auch das Frühstück war am Sonntag etwas Besonderes, denn statt dem geplanten Eiern und Speck gab es mit noch ein paar mehr Zutaten ein British Breakfast.

Natürlich bestand unser Wochenende nicht nur aus Essen und Kämpfen. Wir haben uns sehr gefreut auch unsere Freunde aus den anderen Lagern wieder zu treffen. Und wir haben uns wieder sehr darüber gefreut mit unseren Freunden von den WK2 Amerikanern in derselben Parzelle zu lagern. Seit dem wir das erste Mal auf dem Epochenfest lagerten verbindet uns eine tolle Freundschaft mit unseren Amis. Das kam wahrscheinlich daher das Tijl bisher jedes Jahr erfolglos versuchte eben diese einzunehmen. Naja um ehrlich zu sein ist es nicht sehr Erfolgsversprechen, aber leider schon irgendwie schottisch, alleine mit einem Schwert gegen dreißig Mann in deren eigenem Lager anzustürmen. Aber in diesem Jahr sollte es anders laufen, denn Tijl wollte es dies Jahr gar nicht erst versuchen. Er hat nur den Landsknechten von Köln von den Fehlschlägen erzählt. Doch die Reaktion die er bekam hatte er nicht erwartet: „Super wir sind dabei! Wann machen wir das?“. Das Ganze hat sich dann mehr oder weniger zum Selbstläufer entwickelt und am Ende haben sieben Lager Kämpfer geschickt. Wir haben die Aktion auf Sonntagmorgen um 9 Uhr gelegt. Gesammelt haben wir uns bei den Landsknechten und unser Chief Tim hat die Schlachtführung übernommen. Der Plan war einfach wie brillant. Wir haben uns aufgeteilt in zwei Gruppen. Die Stärkere Gruppe sollte von vorne mit ca. 20 Mann einfallen und die kleinere mit ca. 10 Mann von hinten. Unsere Freunde von den Landsknechten marschierten mit Fanfaren vor dem Lager vorbei. Als Tim dann mit seiner Muskete den Angriff durch einen Schuss einleitete, fielen wir von beiden Seiten schreiend und Schwerter schwingend ein. Wir haben unbewusst genau den richtigen Moment gewählt, denn bei den Amis machte man sich gerade auf das Frühstück zu beginnen und niemand hatte die Möglichkeit Widerstand zu leisten. Standesgerecht hat Tim als unser Chief dann noch das Land mit diesen wohlgewählten Worten eingenommen: „I’ll take this land for my people!“ (Ich nehme dieses Land für mein Volk ein).

Die Nacht zum Montag selber war nicht die Angenehmste, die wir auf einem Epochenfest erlebt hatten. Durch eine Unwetterzelle hatten einige von uns ein paar aufregende Minuten, da wir das Lager binnen kürzester Zeit Wetterfest kriegen und die Sonnensegel umlegen mussten. Vielen Dank noch mal an alle Helfer.

Am Montagabend mussten die meisten von uns leider schon wieder einpacken und den Heimweg antreten, doch ein paar von uns blieben noch dort und wollten erst am Dienstag abbauen. Doch dann kam das Große Pfingstunwetter und hat alle auf dem Platz überrascht. Unsere Mitglieder konnten sich zum Glück noch in die Autos retten und waren von den Bäumen weit genug entfernt. Uns allen ist nicht passiert und auf dem Gesamten Platz gab es nur wenige verletzte und davon zum Glück keiner schwer. Dafür hat das Material im Ganzen doch ein wenig mehr abbekommen. In einigen Lagern stand nichts mehr an seinem Platz. Auch unser Küchenzelt hat jetzt zwei kleine Risse, aber das ist zum Glück leicht und schnell zu reparieren.

Im Großen und Ganzen haben wir uns sehr gefreut, dass wir dieses Jahr wieder dabei sein konnten und freuen uns schon auf das Epochenfest 2015. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns besucht haben und natürlich auch bei unseren Lagerteilnehmer die uns dieses tolle Wochenende beschert haben.

Barbarossa-Spectaculum Würzburg

Am Wochenende , 09.05.2014 – 11.05.2014, fand das Barbarossa-Spectaculum auf der Festung Marienberg in Würzburg. Einige Mitglieder der Friends of Scotland waren samstags als Tagesgäste dort unterwegs.
Die Festung liegt etwa 100 Meter oberhalb des Mains auf einer Bergzunge und bietet einen sehr schönen Ausblick über Würzburg. Von 1253 bis 1719 war die Festung die Residenz der Bischöfe in Würzburg. Die Festung war auch Drehort für die neuere Verfilmung von „Die Drei Musketiere“.

Am Freitag haben wir uns gegen Mittag unsere Klamotten geschnappt und sind losgefahren. Da Kai und seine Freundin Michaela in Kitzingen leben und das nur ca. 20 km südlich von Würzburg entfernt ist, haben sie uns angeboten bei Ihnen zu Übernachten. (An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die riesige Gastfreundschaft der beiden. Wir werden uns bestimmt irgendwann revanchieren können.) Deshalb ging unsere Reise dann erst einmal nach Kitzingen.
Da wir von der relativ langen Fahrt sehr hungrig waren, sind wir am Abend alle gemeinsam zum Abendessen ins American Dinner „Mr. Sandman“ gefahren. Da die Gegend um Würzburg sehr weitläufig ist, mussten wir dazu ins 17 km entfernte Volkach fahren. Aber die Fahrt lohnt sich alle Mal. Die Burger, die das „Mr. Sandman“ verkauft, sind nicht nur riesig sondern auch super lecker. Zudem servieren sie dort auch sehr gute Milchshakes.
Nachdem wir dann gesättigt waren, sind wir zurück nach Kitzingen gefahren, wo ein paar von uns noch in Kais Garten ein Bierchen genossen haben, bevor dann alle schlafen gegangen sind.

Samstag sind wir gegen 12 Uhr Richtung Würzburg aufgebrochen, nachdem wir erst einmal alle gemeinsam ausgiebig gefrühstückt haben. Kai und Michaela hatten nämlich für uns alle Brötchen besorgt und Kaffee und Tee vorbereitet.
Das Spectaculum befand sich nicht im Burghof selber, sondern auf dem Gelände um die Festung herum. Ein Vorteil war vor allem, dass es einen relativ großen Parkplatz innerhalb der Festungsmauern unterhalb der Burg gibt. So konnten wir einige unserer Sachen einfach im Auto lassen und immer wieder zum Auto gehen, wenn wir etwas daraus brauchten. Das erwies sich vor allem als sehr nützlich, weil das Wetter leider nicht mitspielte und es den ganzen Tag regnete.
Der mittelalterliche Markt war nicht sehr groß, aber trotzdem reichlich bestückt mit kleineren Händlern, die Lagerbedarf, Kleidung und Bögen anboten. Das Angebot an Essen war hervorragend. Man konnte die unterschiedlichsten Dinge von Knoblauchbrot über Crêpes bis zu Wildschweinwürste genießen. Und natürlich gab es einige Schenken, die nicht nur Whisky sondern auch Ale und Cider anboten.

Die Highlights des Barbarossa-Spectaculums waren das Ritterturnier am Nachmittag und die Abendshow. Beides wurde von den Veythaler Ritterschaft veranstaltet.
Das Ritterturnier war trotz des starken Regens gut besucht und die beteiligten waren sehr engagiert eine gute Show zu liefern. Es gab verschiedene Disziplinen, vom Lanzenstechen bis zum Tjosten.
Da wir nach dem Ritterturnier sehr durchnässt waren, hat Michaela, die Freundin von Kai, einige von uns mit trockenen Klamotten und warmen Schuhen versorgt. So konnten wir, warm und nicht mehr so nass, noch an der Abendshow teilnehmen.
Auch während der Abendveranstaltung „Historica“ regnete es und leider war diese dann auch nicht mehr so gut besucht. In der Show ging es um die Rolle des Pferdes in der Geschichte der Menschheit – von der Frühzeit bis ins Mittelalter. Die musikalische Unterstützung war sehr gut. Trotz einiger kämpferischen Elemente war die Show an sich nicht sehr actionreich, was wohl eher am Thema lag.
Nach Ende der Veranstaltung machten wir uns dann auf den Heimweg, da mittlerweile alle so durchnässt waren, dass uns kalt wurde. Wieder in Kitzingen angekommen, versorgte Michaela uns mit warmen Tee und Kai versorgte uns mit Whisky :-)

Am Sonntagmorgen wurde erst einmal ausgeschlafen. Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, frühstückten wir erst einmal ein letztes Mal gemeinsam. Dann packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg.

Alles in allem war das Wochenende sehr schön und lustig, trotz des Regens. Das Barbarossa-Spectaculum ist vor allem dann empfehlenswert, wenn man sowieso einmal nach Würzburg möchte.

3. Fest der Kulturen in Jülich

Am vergangenen Samstag (14.09.2013) fand in der Jülicher Innenstadt das Fest der Kulturen statt. Dort können sich die verschieden Volksgruppen präsentieren, die in Jülich ansässig wurden und repräsentieren sich, ihr Land und ihre Kultur. Derzeit leben in Jülich Menschen aus 105 verschiedenen Ländern. Wir haben uns es natürlich nicht nehmen lassen und uns dort auch zu präsentieren. Auch wenn wir nicht direkt Schotten sind, aber wenigstens einer von uns, der Chief, wohnt im nördlichen UK. Dazu gibt es aber auch noch geborene Schotten die in Jülich wohnen.

Um halb acht haben wir dann wie besprochen unseren Pavillon aufgebaut, der uns netter Weise von Andreas und Jenny Pütz geliehen wurde; vielen Dank nochmal dafür. Wir hatten einen sehr guten Standplatz mitten im Geschehen auf dem Marktplatz, dies ist der guten Organisation unseres Chieftains, Tim Altdorf, zu verdanken. Nachdem alles soweit aufgebaut war hat unser Chief erst mal für Frühstück gesorgt, es gab Rühreier und Speck mit Brötchen. Nach dieser Stärkung war es dann auch schon so weit, dass die Veranstaltung pünktlich eröffnet wurde und wir fast komplett waren. Wir haben mit vielen interessierten gesprochen und uns gut vorgestellt. Unser Chieftain hat sehr leckeres Short Bread gebacken, welches wir auch zum Teil verkauften. Dazu hat unser Chief auch noch eine Whiskyverkostung angeboten. Jede Gruppe hatte auch die Möglichkeit sich selber auf der Bühne vorzustellen und daher gab es auf der Bühne fast durchgehend Programm. Wir selber waren um 17:30 dran. Doch vorher haben wir uns selber auch die anderen Stände angeschaut. Bei fast allen konnte man landestypische Speisen kaufen. Wir haben uns über den Tag verteilt fast um die ganze Welt gekostet, und alleine dafür ist ein Besuch dieses Festes sehr zu empfehlen.

Um 17:30 betraten wir dann die Bühne. Ganz vorne Weg lief unser Chief und direkt dahinter unser Piper Andreas Storms. Als wir dann alle Aufstellung bezogen haben hat unser Chief dann die verschiedenen Kleidungsstücke erklärt. Denn wir sind in verschiedenen Epochen aufgelaufen. Andreas und Jenny Pütz trugen die typische Kleidung der Jakobiter um 1746. Auch unser Chieftain trug Kleidung aus dieser Zeit wobei er einen Schotten darstellte der im Regiment Royal Ecossoise diente. Dieses Regiment bestand aus verschiedenen Nationen aber unterstütze die Jakobiter gegen die Engländer. Nach dem die Jakobiter Aufstände niedergeschlagen wurden, wurde dieses Regiment auch auf dem Festland wie zum Beispiel in Deutschland eingesetzt. Unser Chief, Andreas Storms und Michaela Meyhöfer trugen Kleidung aus der heutigen Zeit. Der Chief zeigte dieses Mal die alltägliche tragweise des Kiltes, wohingegen Andreas und Michaela die Abendgarderobe darstellten. Nachdem dies alles erklärt wurde kam der Zweite Teil unseres Programms. Tim Und Andreas Storms spielten auf der Gitarre und der Bodhrán, eine irische Rahmentrommel, einige Lieder und sangen dazu. Doch bevor die Musik losgehen konnte hatte Andreas Storms noch etwas ganz besonderes vor. Er stimmt ein Lied an und bat seine Freundin nach vorn, während des Liedes übergaben Freunde und Familie jeweils eine Rose an Michaela und nach dem Lied machte er Ihr einen rührenden Antrag, den sie natürlich annahm. Das war eine gelungene Überraschung und sorgte für großen Jubel bei Freunden, Familie und dem Publikum. Danach ging es dann mit der Musik weiter, die auch sehr großen Anklang fand. Alles in Allem ein gelungener Auftritt.

Nach unserem Auftritt hatten wir wieder gut an unserem Stand zu tun und haben noch vielen interessierten mehr über uns erzählen können. Um acht Uhr haben wir dann mit dem Abbau begonnen und haben uns noch einmal bei der Organisation bedankt. Wir hatten einen tollen Tag und freuen uns schon auf das nächste mal.

8. Highlandgames in Matzerath am 31.08.2013

Zum 3. Mal haben wir mit unserem Team an den Games teilgenommen. Unser Team bestand aus Andreas Storms, Andreas Pütz, Kai van der Linde, Jan Eisenhardt und Tim Altdorf. Als Verstärkung und als Maskottchen war noch Bonsai dabei gewesen und hat uns angefeuert!
Die Disziplinen sind dieselben gewesen wie im letzten  Jahr.

Timberwalk:                8 Runden mit einer Länge von ca. 50 Metern mussten gelaufen werden. Dabei hielt man jeweils in einer Hand ein Vierkantholz, welches eine Länge von ca. 1,5 Metern hatte und ein Gewicht von ca. 5 kg. Je schneller man das schaffte umso besser. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Turn Around:               An einem Metallbolzen war eine Metallstange mit einem Gelenk befestigt. Am Ende der Metallstange war ein Stein befestigt, welcher ca. 30kg Gewicht hatte. Nun musste man den Stein mit Hilfe der Stange anheben und um den mittleren Bolzen laufen. Dazu hatte man eine Minute Zeit. Wer die meisten Runden geschafft hatte gewann. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Caber Tossing:            Das Klassische Baumstammwerfen. Man musste einen ca. 3 Meter langen und 30kg schweren Baumstamm so werfen, dass er in der Luft eine Umdrehung machte und gerade wieder zum liegen kam. Hier wurden nur gültige und ungültige Versuche gewertet. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte zwei Versuche.

Slalom:                        Alle fünf Teammitglieder mussten sich einen Baumstamm auf die Schulter legen. Auf diesem Wege miteinander verbunden, musste ein Slalomparcours überwunden werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Slalomstempel wesentlich näher zusammen standen als der zu tragende Stamm lang war. Außerdem musste der Stamm immer von allen Teammitgliedern zumindest berührt werden. In dieser Disziplin hatten wir zwei Versuche.

Wassergraben:           Es ging darum auf einem Balken einen Wassergraben möglichst schnell zu überschreiten. Die Schwierigkeit daran bestand darin, dass man ein mit Wasser gefülltes Rohr zum hinüber balancieren mitführen musste. Hielt man also das Rohr kurz schief, lief das Wasser in die untere Hälfte des Rohrs und veränderte den Schwerpunkt so sehr, dass ein halten auf dem Balken kaum noch möglich war. Hier mussten wieder alle fünf Teammitglieder antreten und die Zeiten wurden einzeln aufgenommen.

Steinheben:                Diese Disziplin ist so einfach wie sie klingt. Es gab drei Steine in unterschiedlichen Größen von 30kg – 90kg. Diese musste man auf ein Podest heben. Jeder hatte Zwei versuche. Je schwerer der Stein war den man hob umso mehr Punkte gab es. An dieser Disziplin mussten wieder alle fünf Teammitglieder teilnehmen.

Tracktorpulling: An dieser Disziplin musste nur ein Teammitglied antreten. Ein Traktor musste auf Zeit ca. 50 Meter weit gezogen werden. Jeder hatte einen Versuch.

Rundlauf:                    Das klingt leichter als es war. Ein Plastikrohr wurde mit einem Seil vorne und einem Seil hinten ausgestattet. Vier Mitglieder mussten Tragen während einer sich an dem Rohr festhalten musste. Mit dieser Konstellation musste eine Minute lang so viele Runden wie möglich gelaufen werden. Natürlich: je schneller umso besser.

Strohsackwerfen:       Ein Strohsack mit ca. 7 Kg Gewicht musste über eine Höhenmarke geworfen werden. Dazu musste mit einer Mistgabel in den Sack gestochen werden und dieser musste dann, mit dem Rücken zur Höhenmarkierung, über die Markierungen geworfen werden. Jedes Teammitglied hatte drei Versuche und es gab vier Höhenmarkierungen.

Reifenwenden:           Hier ging es darum, einen Traktorreifen in einer Minute möglichst oft hin und her zu wenden. Fünf Teammitglieder mussten zu dieser Disziplin antreten und jeder hatte nur einen Versuch.

Selbst das Wetter war diesmal sehr schön gewesen. Es gab nur einen kleinen Schauer. Unsere größten Konkurrenzen waren die Hetzerather Camper.  Die letzte Disziplin war dann das Tauziehen. Und es war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen uns und den Campern um den 1. Platz! Wir haben uns angestrengt doch konnten wir den Ersten von Drei Zügen nicht für uns gewinnen…. Doch Aufgeben, kam nicht im Sinn. Den zweiten Zug konnten wir dann für uns gewinnen. So stand es 1:1 Der letzte entschiedene Zug kam auf doch war das Glück und die Kraft nicht mehr auf unserer Seite gewesen. So haben die Camper 2:1 gewonnen. Aber wir waren die größten Rivalen der Camper.

Und das Endergebnis stand schon kurz danach fest. Die Friends of Scotland haben den 2. Platz der Games gemacht!

Verdient!

Es war eine sehr schöne Veranstaltung insgesamt gewesen. Wir haben viele nette neue Leute kennengelernt und sind mit einem Pokal nachhause gefahren.

Und nächstes Jahr wird’s der 1. Platz!!!!

1. Vereinswochenende

Die Friends of Scotland hatten vom 23.08.2013 bis zum 25.08.2013 ihr erstes Vereinswochenende im Roncalli Haus in Jülich. Im Rahmen des Vereinswochenendes fand ein Workshop für Leder- und Stoffverarbeitung statt.

Am Freitag, den 23.08.2013 trafen die ersten Mitglieder gegen 17 Uhr am Roncalli Haus ein. Als erstes wurde der Einkauf von Lebensmittel getätigt.

Anschließend wurde mit schottischem Gesang am Lagerfeuer ein langsamer Einstieg ins Wochenende gefunden.

Der folgende Tag begann mit einem großen Frühstück. Im Anschluss startete der Workshop. Die Teilnehmer hatten sich entschieden verschiedene Sachen, wie Lederbeutel, Lederschuhe, Westen und Mützen aus Wolle und Blusen aus Leinen herzustellen.

Auf Beschluss des Vereins wurde im Rahmen des Vereinswochenendes der Stammtisch auf den Samstag verlegt. Dieser fand ebenfalls im Roncalli-Haus statt, damit auch Nicht-Mitglieder die Möglichkeit hatten einmal in den Workshop hinein zu schnuppern.

Nach einem erfolgreichen Samstag, wurde der Workshop dann sonntags (25.08.2013) weitergeführt und zur Fertigstellung der einzelnen Sachen genutzt. Zusätzlich fand auch eine kleine Trainingseinheit im Schaukampf statt, damit die Mitglieder ihrer Fertigkeiten weiter verfeinern konnten.

Das überragende Ergebnis des Wochenendes ist:

  • zwei Paar Lederschuhe
  • zwei Lederbeutel und ein Stoffbeutel
  • vier Bonnets und ein Barett aus Wolle
  • zwei Paar Kilt-Hose (Kilt-Socken im Tartan-Muster)
  • eine Weste
  • ein Ledergürtel
  • eine Leinenbluse
  • zwei Halstücher aus Leinen
  • Hussen für Flaschen
  • und Lederriemen für eine Korbtruhe

 

Gegen 16.30 Uhr beendeten die Friends of Scotland ihr erfolgreiches Vereinswochenende. Einen großen Dank gilt dem Chieftain, der nicht nur den Raum organisiert hat, sondern auch die Mitglieder mit seinem großen Know-How unterstützt hat. Einstimmig wurde von den Anwesenden beschlossen, ein solches Wochenende mit einem Workshop für Holzbearbeitung zu wiederholen.

Scottish Days und Highlandgames Wuppertal vom 12.-14.07.2013

Bericht von Tim Altdorf, Cheftain:

Es waren vor Ort:

Von den Friends of Scotland Region Aachen e.V. : Tim, Andreas Storms, Andreas Pütz und Silvija
Vom Clan MacConn: Helmut und Birgit , Jan, René und Laura

Das Wetter war an allen Tagen schön warm und sonnig. Es wurde also mit vielen Besuchern gerechnet, was auch der Fall gewesen ist. Es kamen so viele Besucher, dass der Bierstand schon samstags abends kein Bier mehr hatte!

1.Tag Freitag, der 12.07.

Nach 2 Stunden Autofahrt (Wovon 1 Stunde nur aus Stau bestand) kam ich auf dem Gelände des Christlichen Vereins Junger Männer Wuppertal an. Das Gelände bestand aus mehreren Häusern, einer Sporthalle und einer großen Wiese. Die Games und die meisten Stände waren auf der Wiese gewesen und in dem Haupthaus gab es noch ein paar kleinere Stände sowie Kaffee und Kuchen zu kaufen. Laura war die Erste die dort schon stand und auf uns wartete. Jan kam gleichzeitig mit mir an und nach der Begrüßung zeigte uns Laura wo wir unser Lager aufbauen konnten. Man hatte uns auf der Wiese an der Längsseite Platz gegeben am Zaun entlang bei einem großen und schattenspendeten Baum. Wir hatten gerade angefangen die Autos zu entladen als auch Helmut mit seinem Auto plus Anhänger auf das Gelände fuhr. Nachdem wir auch ihn begrüßt haben ging es um die Planung des Lagers. Wir hatten uns entschieden Die Zelte am Zaun entlang aufzustellen. Da Lauras und Renés Zelt das Größte war, haben wir damit angefangen. Mit vereinten Kräften und stabilen Zeltnägel stand das Zelt auch in weniger als einer halben Stunde. Die restlichen Zelte von Helmut, Jan, Mir und das Sonnensegel waren ebenfalls Schnell aufgebaut. Wir hatten uns schon gemütlich eingerichtet als dann auch Andreas Storms und Andreas Pütz anmarschiert sind. Sie haben beide in Storms Rundzelt geschlafen das auch dann bald stand. Damit war die Zeltstadt und unsere Wohnstätte aufgebaut. Später noch kam Silvija noch hinzu, und damit waren wir alle Komplett. Abends saßen wir noch gemütlich am großen Lagerfeuer des Veranstalters und haben die Leute vom Clan MacLaren und Andere Clans oder Händler kennengelernt. Es gab Musik von Storms und Mir sowie das eine oder andere alkoholische Getränk. Manche saßen noch bis der Morgen graute.

2. Tag Samstag, der 13.07.

An diesem Tag konnten die Sportler noch etwas an ihren Techniken üben und abends gab’s noch Musik von zwei Bands die Irish/ Scottish Folk gespielt haben. Nach einen gutem Frühstück das uns die Küchenfee Laura gezaubert hat haben wir angefangen das Lagerleben und unsere Waffen zu präsentieren. Um 14 Uhr hatten wir dann unsere erste Vorführung. Unser Moderator Storms rief die Zuschauer zusammen und erklärte, wer wir sind und was wir hier machen. Angefangen haben Helmut und ich mit dem Schaukampf der typischen Waffen des Schotten: Breitschwert, Schild und Dolch. Drei Runden ging das Spektakel. Und drei Mal ging ich als Verlierer zu Boden. René löste mich dann als Kämpfer ab, bewaffnet mit dem zweihändig geführten Claymore. Dieser Kampf ging unentschieden aus. Danach wechselte René die Waffe und griff zum Hellebarde ähnlichen Lochaber Axt. Nun kamen wir zum Finale. Die gefürchtete Highland Charge! Am einen Ende standen Helmut, René, Jan und Andreas Pütz mit gezogenen Schwertern und auf der anderen Seite ich mit meiner Steinschloss- Muskete. Unser Moderator erzählte wären ich die Muskete geladen habe. Ich habe nur mit Pulver geladen und ohne Kugel. Es sollte nur schön aussehen und Krach machen und keinen wirklich verletzen. Die gegenüber wurden ungeduldig und machten mit ihren Schwertern und Schilden Krach. Nachdem ich fertig geladen hatte und bereit war, liefen sie alle unter lautem „Claymore“ Ruf auf mich zu und ich drückte ab. Doch es gab keinen Schuss. Ich ließ die Muskete fallen und wurde von den anstürmenden Massen überrollt. Doch man gewährte mir eine zweite Chance! Ich hab also die Muskete neu fertig geladen und wärend sich die anderen wieder in einer Reihe aufgestellt hatten. Und wieder liefen sie los. Ich legte an, drückte ab und zu meiner Erleichterung zündete diesmal sich das Schwarzpulver in der Pfanne und eine Sekunde später gab es den ersehnten lauten Knall und Rauch. Helmut war diesmal dran den Verlierer zu mimen und kippte (gespielt) vom Schuss getroffen um. Und trotz des ersten Fehlschusses gab es großen Applaus vom Publikum und viel positive Stimmen von den Besuchern. Nach der Schau durften dann alle Interessierten die Waffen von uns berühren und hochheben. Am frühen Abend hat dann neben unserem Lager die Bands auf der kleinen Bühne angefangen Musik zu machen. Nach den Bands haben auch die Besucher das Feld geräumt und die offizielle Begrüßung durch die Veranstalter hat stattgefunden. Auch unser Lager musste auf die Bühne und wurde offiziell mit einem Schluck Whisky durch den Chieftain der MacLarens willkommen geheißen. Danach gab es das übliche Gelage mit Musik und Bier.

3.Tag Sonntag, den 14.07.

Dies war nun der Tag wo die Highlandgames und das offizielle Programm stattgefunden hatte. Um 10:30 gab es einen Gottesdienst, den aber keiner von uns Besucht hat. Danach einen Marsch durch die umliegenden Gegend und Einmarsch auf den Sportplatz. Wir waren mit Fahnen und unter voller Bewaffnung mitgegangen. Es wurden die Games Eröffnet und neben den Spielen gab es auch eine Pipe Band die ihr Können gezeigt hatten, im Hauptgebäude gab es Celtic Dance Vorführungen und es spielten noch eine Trommlerband aus Düsseldorf sowie das Musikkorps des CVJM und wir hatten an diesem Tag zwei Vorführungen. Ähnlich wie samstags nur das meine Muskete diesmal sogar zwei Mal nicht funktioniert hatte. Aber trotzdem waren die Zuschauer immer sehr begeistert von unserer Darbietung gewesen und viele kamen wieder an und haben Fotos gemacht und Kinder durften wieder unsere Waffen in die Hand nehmen. Wir nutzen auch die Möglichkeit einer unbemannten Fotostation und haben ein Gruppenfoto mit Allen aus unserem Lager gemacht. Die Highlandgames zogen sich etwas über die Länge so dass wir erst spät mit dem Abbau anfangen konnten. Aber wir durften trotzdem unsere Autos schon mal auf das Gelände fahren. Und kurz vor der Siegerehrung waren wir auch mit dem Abbau fertig und bereit den Weg nach Hause zu nehmen. Und nach der Siegerehrung haben wir uns von allen Verabschiedet und sind die Strecke bis nach Hause gefahren. Diesmal ohne Staus und ohne Probleme!

Alles in Allem war es ein schönes Wochenende und wir hatten alle viel Spaß und kommen nächstes Jahr gerne wieder!

Schotten am Niederrhein

Am Samstag (15.06.2013) sind die Friends of Scotland Region Aachen e.V. zum Schottischen Festival Xanten 2013 gefahren. Wir haben uns sehr auf diesen Termin gefreut, doch dann bekamen wir die Nachricht, dass unser Chief, der in Edinburgh wohnt, zu der Zeit in Deutschland ist und auch mitkommt. Wir haben uns sehr gefreut, auch wenn es für Tijl, der in Schottland wohnt, paradox ist in Deutschland ein schottisches Festival zu besuchen.

Morgens machten wir uns dann mit 6 Mann auf. Wie es sich gehört sind wir natürlich im Kilt hingefahren. Was wir vorher nicht wussten, uns aber sehr gefreut hat ist, dass Kiltträger gratis eingelassen wurden. Der Festplatz war schön gestaltet um die Mitte, wo alle Vorführungen stattfanden waren in einem großzügigen Kreis alle Verkaufs und Verpflegungs Stände angelegt. Natürlich wurde auch Haggis angeboten, wo wir alle direkt mal zu geschlagen haben. Ein anderer Stand, eine deutsche Mikrobrauerei, bot ein schottisches Ale an welches Sie Lowlander nannten. Es war ein sehr leckeres und angenehmes Ale. Wir haben dazu noch einige andere Stände erkundigt bei denen man allerlei schottisches, von Kleidung bis zu Souvenirs kaufen konnte. Nachdem wir uns alle Stände und einige Drums and Pipes Bands angeschaut haben, haben wir uns der nicht schottischen Kultur Xantens zugewandt. Wir vom schottischen Festival zu sehr nahe gelegenen Innenstadt gelaufen um uns den Xantener Dom anzuschauen. In unseren Kilten waren wir eine kleine Attraktion. Im Dom selber haben wir uns die verschiedenen Baustile, Gotik und Romanik, genauer anschauen und miteinander vergleichen können.

Aber nach dem Dom haben wir uns das angeschaut wofür Xanten berühmt ist: Den Römer Park. der LVR hat dort ein sehr großes Gelände, auf dem eine Römer Stadt stand, hergerichtet und an verschiedene Stellen werden durch Ausgrabungen, Nachbauten und Restaurierungen das römische leben dargestellt. Sehr interessant waren das Theater, die Wallanlagen, die Tempel und das Bad. Es gab noch sehr viel mehr zu sehen und zu erleben und vor allem zu laufen, dann das Gelände ist riesig. Im Römerlager waren wir eine kleine Attraktion, denn mit unseren Kilten vielen wir auf wie bunte Hunde.

Nach dem wir die Römerstadt erkundet und als Nachfahren der Kelten standesgerecht eingenommen hatten, haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht. Wir hatten einen tollen Tag.

Ardbog Day 2013

Auch in diesem Jahr haben die Friends of Scotland Region Aachen e.V. wieder am Ardbeg Day, der dieses Jahr Ardbog Day hieß, teilgenommen. Letztes Jahr schafften es zwei unserer Mitglieder zum Ardbeg Day nach Bonn und hatten am Peaty Push teilgenommen alle Einzelheiten findet Ihr hier.

Dieses Jahr wurde der Ardbeg Day nach der Sonderabfüllung benannt, die extra für diesen Tag herausgegeben wurde. Jedes Jahr bringt Ardbeg eine Sonderabfüllung heraus, die immer um den 01.06. herum am Destillerie Feiertag, dem Ardbeg Day, herausgegeben wird. Diese Abfüllungen sind streng limitiert und meistens binnen zwei Tagen komplett vergriffen.

Nun aber zum Ardbog Day selber. Auch dieses Jahr machte die Ardbog Day Crew bei verschiedenen Ardbeg Embassys Station, bevor am letzten Standtort eine große Party gefeiert wird. Letztes Jahr schafften wir es leider nicht zur finalen Station in München, aber da dieses Jahr das Finale in Frankfurt war haben wir uns den Termin direkt markiert. Wir hatten dazu noch das Glück, das unser Mitglied Kai nicht allzu weit von Frankfurt entfernt wohnt und wir dort unser Nachtlager aufschlagen konnten. Vielen Dank nochmal dafür Kai.

Wir sind mittags pünktlich an der Ardbeg Embassy in Frankfurt angekommen und wurden sehr herzlich von der Ardbeg Crew begrüßt, durch unsere Kilte wurden wir auch direkt wieder erkannt. Zu Beginn stand eine kleine Aufgabe auf dem Programm, die wir erfüllen mussten. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten den Veranstaltungsplatz suchen. Mit GPS Geräten ausgestattet konnte das Geocaching losgehen. Da der Ardbog gänzlich unter dem Thema Ausgrabungen und verlorene Schätze stand passte das sehr gut. Wir mussten uns von Hinweis zu Hinweis durcharbeiten bis wir den Veranstaltungsplatz erreichten. In unserer Gruppe hatten wir sehr viel Spaß.

Am Veranstaltungsort selber wo die Haupt Gaudi bald losgehen sollten wurden einige Spiele aufgebaut. Bei allen Spielen konnte man Ardbeg Münzen gewinnen, diese waren einen Euro Wert und man konnte diese in Ardbeg Whisky oder legere Speisen vom Grill investieren. Wir haben an allen Spielen Teilgenommen und sogar eines davon für uns entscheiden können. Da wir nur zu dritt waren haben wir noch zwei Mitstreiter aus unserer Geocaching Gruppe akquiriert. Wir fünf haben uns dann beim Traktorpulling so ins Zeug gelegt, dass wir die Bestzeit gelaufen haben, auch wenn Tim auf halben Wege ausrutschte und wir nur noch zu viert liefen, aber die meiste Zugarbeit haben unser Zugtiere Kai und Andreas S. geleistet. Zu diesem Sieg bekamen wir als Belohnung noch einmal 25 Ardbeg Münzen und Medaillen.

Um 19 Uhr wurde dann auch der neue Ardbog an uns ausgeschenkt. Der Whisky war ein Traum. Sehr rund und weich mit schönen Rauch, Torf und Salznoten. Der Whisky selber hat 52,1% und eine dunkle Bernsteinfarbe. Der Whisky wurde nicht kaltfiltriert und nicht gefärbt. Der Geruch war frisch, rund und ausgewogen. Dazu kamen Rauch, Torf, Salz bzw. Meer und eine leichte (wirklich nur eine sehr leichte) Fruchtigkeit. Der Geschmack war sehr ähnlich dem Geruch, aber viel intensiver dazu war der Whisky auch angenehm ölig. Im Nachgeschmack kamen Torf und Rauch gänzlich zur Geltung. Ein rundum gelungener Whisky. Abends spielte zur Unterhaltung der Teilnehmer noch einer echt gut Band. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr und den nächsten Ardbeg Day. Vielen Dank nochmal an die Ardbeg Crew Ihr habt das toll gemacht.

Das Epochenfest 2013 war einfach super

Am Pfingstwochenende waren wir, die Friends of Scotland Region Aachen e.V., mit unserem Lager auf dem Epochenfest im Brückenkopfpark in Jülich vertreten. Auch letztes Jahr waren wir dabei, doch seit letztem Jahr sind wir ordentlich gewachsen und waren mit doppelt so vielen Zelten und Personen dabei. Dazu haben auch unsere Freunde vom Clan McConn mit ebenfalls vier Personen mit uns gelagert. Hinzu kommt noch, dass wir dieses Mal äußerst „a“ waren, denn unser Chief Tijl, der derzeit in Edinburgh (Schottland) wohnt, ist extra wegen des Epochenfestes eingeflogen.

Am Freitagmittag haben wir gemeinsam unser Lager aufgebaut und eingerichtet. Unser Lagerverantwortlicher und Chieftain Tim hat sich hervorragend darum gekümmert, dass die Zelte vernünftig aufgebaut und ausgerichtet wurden. Als nachmittags das Lager stand und wir uns eingerichtet hatten, entzündeten wir ein gemütliches Lagerfeuer und freuten uns auf das Wochenende. Aber wie es immer ist fing es an zu regnen und wir haben uns erst mal alle ins Küchenzelt gedrängt um nicht nass zu werden während sich unser Chief und unser Chieftain darum kümmerten, dass wir in den nächsten Tagen nicht verhungerten. Der Regen hat aber doch noch Gnade walten lassen und wir haben den Abend trocken am Lagerfeuer verbracht. Am Samstag war der Brückenkopfpark noch ganz normal geöffnet und viele Gruppen sind erst an diesem Tag angereist. Wir haben in Ruhe unser Lager belebt. Den Samstag haben wir, aber auch die anderen Lager, genutzt uns gegenseitig zu besuchen. Wir haben viele alte und neue bekannte getroffen.

Am Sonntag um 10 Uhr morgens öffnete der Park seine Pforten für einen tollen Tag. Wir hatten unheimlich schönes Wetter mit ganz vielen netten und interessierten Besuchern und viel Spaß bei unseren Vorführungen und Aktionen:

  • Modenschau
  • Cabertossing
  • Schaukampf
  • Lagerleben
  • Waffenvorführung
  • Musik (ja auch Dudelsack)
  • Tauziehwettkampf unter den Lagern

Unser hauptevent im Lager war die Modenschau mit anschließender Schaukampfvorführung. Punkt 13:30 Uhr spielte unser Piper uns auf die eigenst für uns aufgebaute Bühne. Dank Cornelia hatten wir vorne am Platz ein paar Schilder aufstellen können, weshalb die Vorführung sehr gut besucht war. Der ganze Platz war voller Menschen. Einfach toll. Nach der Anmoderation haben wir die Kleidung der Schotten durch die Jahrhunderte erklärt. Wir haben auch mit ein paar Mythen aufgeräumt wie zum Beispiel, dass Brave Heart niemals Kilt trug (der kam 300 Jahre später) und nie blau angemalt war (das war ein paar hundert Jahre früher). Diesen Hollywood Braveheart hat unser Chief dargestellt, aber die blaue Farbe hat er trotz mehrmaligen Waschens zwei Tage nicht aus dem Gesicht bekommen. Nach einer gelungenen Modenschau hat der Clan McConn mit unserem Chieftain eine tolle Schaukampfvorführung gemacht. Hier wurden die verschiedenen Waffen der Schotten mal in Aktion gezeigt. Von dem Dirk (dem schottischen Dolch) bis hin zur Muskete war alles dabei. Vielen Dank für die tolle Vorführung.

Nach diesen gelugenen Vorführungen ging es auch shcon wieder mit einmarsch auf die große Wiese. Dort veranstallteten wir den ersten Epochenfest Tauziehwettkampf. Die einzelnen Lager konnten sich im Vorfeld bei uns anmelden. Jedes Team bestand aus 5 tapferen Recken die ihre Kräfte unter Beweis stellen wollten. Es hat sich auch eine reine Frauenmanschaft angemeldet, was wir super fanden!

Insgesamt haben sich 5 Teams gemeldet:

  • Bergisches Bündnis
  • Wilde Haufen
  • Zuckerpüppies
  • Schwarze Hunnen
  • Etappenhasen

Die Platzierung ergab sich nach harten Kämpfen, Schweiß und Schmerzen wie folgt:

  1. Wilde Haufen
  2. Etappenhasen
  3. Zuckerpüppies

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei den Teilnehmern bedanken. Der Sieger bekam natürlich einen Wanderpokal, der nächstes Jahr wieder mitgebracht werden muss. Wir freuen uns schon darauf und hoffen, dass sich nächstes Jahr noch mehr Teilnehmende Teams finden werden. Es war auf jeden Fall eine mords Gaudi.

Den Rest des Tages haben wir in unserem Lager die schottischen Eigen- und Gepflogenheiten erklärt und unsere Ausrüstung gezeigt. Viele Besucher haben sich auch an unseren Cabern (Baumstämme zum Baumstamm werfen) versucht und dabei festellen müssen, dass es doch nicht so einfach ist, wie es aussieht.

Der Montag war Wettermäßig leider weniger schön, wenn auch die kühle Luftwar sehr angenehm war im Vergleich zu der Hitze am Vortag. Wir hatten leider weniger Besucher, aber konnten vielen interessierten Fragen beantwortet und haben vieles gezeigt. Den Abend haben wir mit unseren Freunden aus anderen Lagern verbracht und mussten uns leider auch schon von den ersten verabschieden. Am Dienstag mussten wir leider auch abbauen und uns vom Rest bis zum nächsten Mal verabschieden.

Wir freuen uns auf alle die nächstes Jahre wieder dabei sind.

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Vereins und an unsere Freunde für dieses tolle Lager. Man durfte für eine Kurze Zeit seine Sorgen hinter sich lassen und die Tage einfach nur genießen. Danke an alle Helfer und Helferinnen, die ein so tolles Lager ermöglicht haben.

Bis bald!

Die Friends of Scotland waren zum Vereinsausflug in Schottland.

Am letzten Wochenende im April haben die Friends of Scotland Region Aachen e.V. ihren Oberschotten, Tijl, in Edinburgh besucht. Unser Chief Tijl ist letzten September nach Edinburgh gezogen um seinem Traum zu folgen in Schottland zu leben. Was er dort so alles erlebt könnt Ihr in seinem Reisetagebuch nachlesen. Zu seinem diesjährigen Geburtstag hat er neben seiner Familie und Freunden auch uns eingeladen mit Ihm in Edinburgh zu feiern. Dieser Einladung sind einige unsere Mitglieder auch direkt nachgekommen. Am Ende waren der halbe Verein inklusive zwei Drittel des Vorstands da gewesen. Die einzelnen Mitglieder kamen zwar zu unterschiedlichen Zeiten an. Aber am Samstagabend waren alle da und wir haben gemeinsam Edinburgh erkundigt. Am Sonntagmorgen sind wir dann zur Cramond Island gefahren. Das ist eine der wenigen Inseln die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Der Weg selbst ist betoniert, doch das wahrscheinlich nur, damit die Kanalisationsröhre, die im Beton versteckt ist, auch geschützt ist. Diese Insel wurde viele Jahrhunderte lang, bis 1960, als Weidegrund für Schafe verwand und im zweiten Weltkrieg wurden hier auch einige Geschützanlagen aufgebaut. Dafür gab es dann auch die Kanalisation. Auf der Insel, die recht klein ist, gibt es nicht viel. Es sind noch alte Geschützstellungen zusehen. Auch findet man dort die Ruinen eines alten Bauernhauses, das das erste Mal im 19. Jahrhundert erwähnt wurde, doch man geht davon aus, dass bereits die Römer die Insel nutzen und sie auch im Mittelalter bewohnt war. Hier seht Ihr unsere Delegation, die sich im Cramond Inn stärkte, nachdem Sie die Cramond Island erkundet hat.cramondinn

Abends sind wir dann noch zusammen ins Black Bull (Grassmarket) gegangen um uns schon mal Graeme E. Pearson anzuschauen, der auch am nächsten Tag zu Tijls Geburtstag im Black Bull spielen sollte. Dies war dann somit die Generalprobe.

Am Montagmorgen sind wir dann alle gemeinsam zum Craigmiller Castle gefahren. Das Castle bzw. seine Ruine ist wunderschön gelegen und man hat eine tolle Sicht zur Stadt und Arthurs Seat.CM1

Auch wenn man zu dem Castle Ruine sagen muss ist es sehr gut erhalten und einen Besuch wert. Vor allem weil es ein wenig abseits liegt und deswegen nicht so viele Touristen den Weg dorthin finden. In diesem Castle gibt es viele Räume zu erforschen und geschichtlich einiges interessantes zu erfahren wie zum Beispiel, dass Mary Queen of Scots sich sehr gerne dort aufgehalten hat. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass im inneren Innenhof zwei Eiben das Tor flankieren. Die Eiben stehen was länger dort was man daran erkennt, dass sie höher sind als der Wehrgang.CM3

Tijl hat sich hier auch mal wieder als kleiner Kletterkünstler dargestellt und hing mal ein wenig rum.tijlcraigmiller

Eine kurze Erklärung sei gegeben: Legt euren Kopf auf die rechte Schulter und ihr werdet sehen, dass es doch nur eine Türe war.

Danach ging es auf der Royal Mile erst einmal in die Attraktion Mary Kings Close. Dort erlebt man wie die Menschen teilweise unter der Erde gelebt haben und bekommt erzählt was sie erlebt haben. Wieder aus dem Untergrund aufgetaucht haben wir uns noch die Tartan Wool Mill am Castle und dass Scottish National Museum angeschaut. Abends ging es dann wieder in den Black Bull um uns Graeme E. Pearson anzuschauen und natürlich auch um  Tijls Geburtstag zu feiern. Es war ein ganz toller Abend und wir hatten viel Spaß mit Graeme E. Pearson, der eine tolle Show geliefert hat.

Am Dienstag haben wir dann einen Ausflug nach North Berwick gemacht. North Berwick ist ein schönes Dorf 33 Zugminuten östlich von Edinburgh, das direkt am Ende des Firth of Forth und somit direkt am Meer liegt. Dort gibt es einen Hügel, den North Berwick Law (187m), den haben wir, sportlich wie wir sind auch direkt bestiegen. Wir hatten traumhaft schönes Wetter: Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Und was passierte da? Genau: ich haben einen Sonnenbrand bekommen; In Schottland! Der Aufstieg war nicht schwer und wir hatten einen tollen Blick über den Firth of Forth und auch Edinburgh war gut zu sehen. Wir sind nach dem Abstieg durch den Glen Walkway zum Meer gelangt und sind am Strand entlang zum Hafen gegangen. Am Hafen angelangt mussten wir leider feststellen, dass die gute Fisch Bude die uns empfohlen worden ist nur am Wochenende geöffnet hat. Also haben wir uns im Dorf selber einen Pub gesucht. Die Suche nach einem Pub der auch Fish and Chips anbietet war erstaunlich schwierig, aber schlussendlich haben wir dann auch einen gefunden, der einen sehr leckeren Fish hatte, der auch noch regional gefangen wurde. Der Pub heißt The Ship Inn. Abends haben wir uns dann noch einmal im Black Bull getroffen und uns voneinander, Tijl und Edinburgh verabschiedet, da es am nächsten Morgen wieder in die Heimat ging.

Mittelalterfest auf Burg Alsdorf

Hallo liebe Schottlandfreunde.

Am letzten Sonntag waren wir, die Friends of Scotland Region Aachen e.V., auf der Burg Alsdorf zu Gast. Die Veytaler Ritter haben im Rahmen des Familientags in der Euregio dort ein mittelalterliches Treiben veranstaltet. Das besondere war, dass gleichzeitig eine mittelalterliche Hochzeit dort stattfand. Leider konnten wir erst gegen 12:30 Uhr dort sein, was dem Spaß und der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Wir wurden freundlich empfangen und bekamen zu Beginn erst einmal einen guten Schluck Whisky. Schließlich mussten wir uns ja für den Tag stärken. J

Nachdem wir unser Zeug aus dem Auto geholt hatten konnten wir auch gleich loslegen. Was für ein Zeug mein ich wohl? Klar hatten wir zwei Baumstämme dabei und allerhand Musikinstrumente. Tijl hatte sich die Mühe gemacht mit Andreas P. am Freitag die Stämme aus dem Wald zu holen und hat diese am Samstag noch präpariert, damit sie zum „Caber Toss“ einsatzfähig waren. Somit haben wir einen 3,20 Meter und einen 2 Meter langen Stamm, welche 42,5 kg und 27 kg wiegen.
All der Mühe folgte dann auch der Lohn. Wie gesagt, wir hatten ausgepackt und legten mit dem Caber Toss los, nachdem die Schaukämpfe der Veytaler vorbei waren. Es war ein voller Erfolg. Es bildete sich schnell ein großer Kreis von Zuschauern. Es gab sogar einige, die es schafften einen guten Wurf zu machen. Auch einige Zuschauer trauten sich und stellen, für ihre Liebsten, ihre Kräfte unter Beweis. Was mich sehr gefreut hat, dass nicht nur Männer sondern auch Frauen sich einen Versuch nicht haben nehmen lassen. Sogar ganz kleine Helden versuchten sich an dem Baumstamm, welcher immerhin 27 kg wiegt. Mit ein wenig Hilfe gelang auch das und sie bewiesen ihren Eltern, dass sie schon ganz groß und stark sind.
Leicht war es nicht den Stamm eine Umdrehung machen zu lassen. Auch für uns nicht, da wir ihn ja erst vor kurzem bekommen haben. Dennoch hat es viel Spaß gemacht und der Ehrgeiz sorgte für immer mehr Versuche und kleine private Wettkämpfe unter den Teilnehmern.

Insgesamt haben wir zwei größere Runden „Caber Toss“ veranstaltet und immer mal wieder ein paar einzelne Würfe zwischendurch.

Wie bereits erwähnt hatte ich auch eine ganze Ladung Musikinstrumente dabei. Als ich mit meiner Gitarre das erste Lied anstimmte, gesellten sich auch schon einige Veytaler dazu und sangen mit. Auch ein Barde kam herbei und stimmte mit seiner Flöte und Laute einige Lieder mit mir an.

So haben wir den Tag mit einem kleinen Publikum zur Musik ausklingen lassen und erfreuten uns eines gelungenen Events. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Veytalern für die tolle Gastfreundschaft bedanken. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen auf „Kasteel Hoensbroek“.

Bis dahin.
Slainté

Whiskytasting mit Walter Schobert am 31.03.2012

Liebe Freunde des guten Whiskygeschmacks. Heute freue ich mich ein wenig über das letzte Wochenende schreiben zu dürfen. Wir, drei Mitglieder der Friends of Scotland Region Aachen e.V. , hatten die Ehre an einem Whiskytasting mit Walter Schobert teilnehmen zu dürfen. Hierfür möchten wir uns von vorn herein schon mal für die Einladung von Marius Offermanns, dem Geschäftsführer der Schneiderwind GmbH, herzlich bedanken.

Read MoreDer Abend begann mit einem Willkommensgruß der Mitarbeiter und einem kleinen Begrüßungswhisky sowie einigen Kanapees. Herr Schobert begrüßte und musterte uns, da wir natürlich im Kilt erschienen waren. Ein prüfender Blick ging über das Tartan und wir hatten die Prüfung bestanden. Kein Clantartan sondern ein freies Tartan hatten wir für unsere Kilts ausgewählt. Nach einem kurzen Plausch gingen wir auf unsere Plätze und das Tasting begann. Die Whiskys kamen immer im Paar zu uns, was zur Folge hatte, dass wir drei Einheiten á zwei Whiskys vor uns hatten. Zwischendurch eine Pause. Nach den ersten beiden Whiskys viel die Pause etwas kleiner aus als nach dem zweiten Paar, wo nochmals Kanapees gereicht wurden. 

Wie immer werde ich nicht auf die die Whiskys speziell eingehen, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.

Hier einmal die Auflistung der Whiskys des Abends:

  1. Bunnahabhain DARACH ÙR 46,3% vol.
  2. The Glenrothes Robur Reserve 40% vol.
  3. Dalmore 15 40% vol.
  4. The Glen Dronach 15 Revival 46% vol.
  5. Bruichladdich Infinity [3] Edition 3.10 50% vol.
  6. Edradour Ballechin The Discovery Series #2 Madeira Matured 46% vol.

Das klingt alles nach einem ganz normalen Whiskytasting mit einem besonderen Referenten. Aber damit war es nicht genug. Es wurde der abenteuerliche Versuch unternommen, Whisky mit Printen zu kombinieren. Selbst für Walter Schobert war dies vollkommenes Neuland und er hat sich somit mit dem Publikum in ein ungewisses Abenteuer gestürzt.

Auf den Tischen standen Teller mit den verschiedensten Printensorten und ein jeder konnte sich nach Herzenslust bedienen. Zum guten Schluss des Tastings durfte jeder nochmal seine Meinung zu den verschiedensten Kombinationen äußern. Wie zu erwarten war, sind die Geschmäcker bis auf eine einzige Ausnahme sehr weit auseinander gegangen. Laut Herrn Schobert ist das auch nicht verwunderlich, denn er vertritt die Meinung, dass ein Whisky niemals besser oder schlechter als ein Anderer, sondern vielmehr, dass ein Whisky zum jetzigen Zeitpunkt besser passt als ein anderer. Folglich fallen auch die Kombinationen mit den Printen sehr unterschiedlich aus.

Zum Abschied wurde jedem noch eine Zigarre auf Kosten des Hauses gewährt und bei Diskussionen über Whisky und Politik der Abend zum Ausklang gebracht.

Es war wieder einmal sehr schön dort gewesen zu sein und es ist immer wieder ein Genuss einen schönen Abend in guter Gesellschaft verbringen zu können.

Vielen Dank auch nochmal für die Einladung.

In diesem Sinne eine schöne Woche.

Eure Friends of Scotland

Ehrenwert! 1. Aachener Vereinstag

Am Sonntag, den 30.09.2012, waren die ersten Vereinstage in Aachen. Das ganze hieß
EHRENWERT! – Aktionstag und stand ganz im Zeichen der Vereine und des Ehrenamts. Wir, die Friends of Scotland Region Aachen e.V., konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen uns ebenfalls dort vor zu stellen.11

Der Tag begann für uns alle sehr früh. Aufstehen um 5:30 Uhr und alles ins eigene Auto einladen um pünktlich um 7 Uhr am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Wir haben uns in Eschweiler getroffen und haben dort alle Materialien und Helfer auf zwei Autos verteilt um mit möglichst wenig Autos in die Aachener Innenstadt fahren zu müssen.
Pünktlich um 8 Uhr waren wir zum Aufbauen an unserem Standplatz. Wir luden unsere Sachen aus den Autos und begannen mit dem Aufbau. Nach guten 1,5 Stunden stand alles perfekt und wir waren sehr glücklich über unseren ersten „Marktstand“.
Ein besonderes Dankschön gilt hier unserem Chieftain, der sich sehr viel Mühe mit den Informationstafeln über unseren Verein gegeben hat. Im Vorfeld hat er viele Texte verfasst und auch Bilderkollagen zusammen geschnitten um das ganze auf Tartanstoff hinter Plexiglas zu präsentieren. Eine super Arbeit! Aber auch alle anderen haben ihren Teil zum Stand beigetragen, sodass wir sehr viel zu präsentieren hatten.
44Der Stand bestand aus ausliegenden Kilten zum anfassen, aus Polyester sowie aus reiner Wolle, vielen Büchern über Schottland in verschiedensten Themenbereichen, Waffen und einem Dudelsack. Dazu kamen dann die Infotafeln.
Wie immer waren wir natürlich auch als Darsteller unterwegs. Andreas in der Kluft des 13. Jahrhunderts, Tim als Jakobiter des 18. Jahrhunderts und ich als moderner Schotte im Formel-Dress. Unsere Frauen trugen die Vereinsfarben in Form von Umhang, Skirt und auch unsere neuen Polos kamen zur Geltung.

Um 11 Uhr war die offizielle Eröffnung auf der Treppe vor dem Aachener Münster. Alle Vereine sendeten ein paar ihrer Leute um für das Eröffnungsfoto zu posieren. Und der Oberbürgermeister eröffnete mit diesem Bild und bei wunderschönem Wetter die ersten Vereinstage Aachens.

Den Tag verbrachten wir, bis auf einen kleinen Rundgang um zu sehen was sonst noch dort ist, hauptsächlich an unserem Stand. Zwei kleine Bühnenauftritte zählten auch noch zu unserem Tagesprogramm.
Das Bühnenprogramm sah so aus, das ich Dudelsack spielend voraus auf die Bühne gegangen bin und die Anderen mir gefolgt sind. Dann habe ich kurz etwas über unseren Verein erzählt und die verschiedenen Kleidungsstiele der Epochen, ab dem 13. Jahrhundert, Schottlands erklärt. Alles sehr kurz und knapp. Weitere Infos konnten dann bei uns am Stand eingeholt werden. Dann sind wir zur Dudelsackmusik wieder ausmarschiert.

Ein besonderes Highlight für uns am Stand war ein echter Schotte der von uns hellauf begeistert war. Er fragte uns ob wir schottische Lieder kennen würden. Wir nannten eins und er fing sofort an zu singen. Und zwar aus purer Leidenschaft und das sehr gut. Drei Lieder haben wir gemeinsam gesungen, bis seine Freunde ihn von uns weggezerrt haben. Kurz vor Feierabend tauchte er aber nochmal auf und kam schon singend in unseren Stand. Nach dem Song verließ er uns aber endgültig. Nahm sich aber einen Flyer mit und versprach sich bei uns zu melden. Wir sind gespannt.

13Um 18 Uhr hieß es dann abbauen. Wir packten alle gemeinsam an und so ging das auch sehr schnell. Binnen einer halben Stunde hatten wir abgebaut und alles in den Autos verstaut. Los ging´s also zum Stammtisch. Dort sollte uns eine Überraschung erwarten.

Zunächst haben uns Freunde auf dem Münsterplatz besucht und schlossen sich zum Stammtisch an.
Im Guinnesshouse warteten allerdings zwei Unbekannte auf unsere Ankunft. Sie hatten über unseren Chief von uns erfahren und wollten sich beim Stammtisch mal anschauen, was wir für ein Haufen sind. Es hat uns sehr gefreut neue Gesichter beim Stammtisch begrüßen zu können. Wir tranken also im Guinnesshouse was Kühles und entschieden dann kollektiv ins Tijuana zu wechseln, da wir über den Tag noch nichts Vernünftiges gegessen hatten. Dort ließen wir den Tag gegen 21 Uhr ausklingen und begaben uns auf den Heimweg.

Zusammengefasst war es ein toller Tag. Wir konnten vielen unser Hobby näher bringen und hatten viel positiven Zuspruch. Der zusätzliche Besuch am Stammtisch hat uns ebenfalls sehr gefreut.
Ich bedanke mich nochmals bei allen Helfern und Mitstreitern für die tolle Unterstützung und den reibungslosen Ablauf!

Bis zum nächsten mal.

Slainté

Highland Games Angelbachtal 2012

Der Chieftain der FoSRA zu Gast bei der Clan Gregor Society Germany.

Die Highland Games in Angelbachtal gelten mit zu den größten in Deutschland. Jährlich wird dort auch die Bundesmeisterschaft der Hochlandspiele ausgetragen und es werden deutsche Meister gekürt.  Hoher Besuch hatte sich angemeldet. Der Clanchief des Clans MacFie, Ian MacFie,  aus Schottland war angereist um die Pokale den glücklichen Damen und Herren zu überreichen, die sich in den Spielen ausgezeichnet hatten. Unter der Führung des Deutschen Highland Games Verband e.V. verliefen die Spiele sehr erfolgreich.
Außerdem wurde gleichzeitig ein Pipes & Drum Bandcontest ausgetragen. Es haben viele Bands daran teilgenommen und Gewonnen hat die Band aus Heidelberg.22

Aber fangen wir mit Freitag an.

Die Hinreise von Jülich bis nach Angelbachtal war von der Strecke her sehr angenehm. Wäre nicht Ferienbeginn in NRW gewesen und wären da nicht die ganzen Staus. Laut Navi braucht man normalerweise ca. 3 Stunden. Meine Anreise hat  knapp 5 Stunden gedauert. Angelbachtal selbst ist ein eher kleinerer Ort, von der Größe her mit Jülich zu vergleichen. Die Highland Games fanden im Schlosspark des Wasserschlosses in Angelbachtal statt. Dieses lag sehr zentral gelegen und gut erreichbar.  Eine wirklich große Wiese mit dem Wasserschloss im Hintergrund. Und mittendrin fließt ein kleines Bächlein. Eingeteilt wurde das ganze Gelände in drei Teile. Die Händlermeile mit der Hauptbühne, den Bereich für die Games und den Marschier Platz für die Pipes & Drum Bands.

Jürgen MacGregor, Chairman der Gregor Society Germany, und seine Frau Monika luden zum Treffen der deutschen Clanmitglieder ein. Und ich, als Clanmitglied, folgte dem Ruf.
Der Standort für das Infozelt der MacGregors war gut gewählt. Es lag an dem Hauptweg der den Bereich der Sportler und die Händlermeile miteinander verbunden hatte. Also hatten wir einen guten Blick zu den Spielen und  es auch nicht sehr weit  zu den Händlern wo man so Köstlichkeiten wie Haggis, Fudge und Whisky bekommen konnte.

Freitags war noch allgemeiner Aufbautag und nach der Ankunft und der Begrüßung ging es direkt weiter mit Zeltaufbau und Einrichtung. Ich war der einzige der an dem Freitag dort schon direkt übernachtet hatte. Nachdem alle Zelte schon mal standen, fuhren die MacGregors nach Hause und ich hatte freie Zeit und konnte es mir gemütlich machen. Ich suchte mir in dem Ort einen Supermarkt und ging mir Essen und Trinken einkaufen. Direkt neben meinem Zelt floss das Bächlein wo ich mit Steinen einen kleinen Damm gebaut hatte um meine Getränke darin Kalt zu stellen. Was für mich auch immer sehr wichtig war, ist eine gute Erreichbarkeit von Toiletten. Aber auch das hatte der Platz hier erfüllt. Mein Auto konnte ich auch in der Nähe der Wiese parken so dass ich innerhalb weniger Minuten dort sein konnte. 33Nun, was aber sollte ich nun tun? Ich habe mich in meinen Plaid gewickelt und hab mir so den Musiker angehört, der schon freitags auf der Bühne gespielt hatte. Er spielte eine Mischung aus Irish und Scottish Folk- Songs und auch ein paar selbst gedichtete Lieder. Seine Lieder gefielen mir sehr gut und ich habe mir das komplette Konzert noch angehört. Ich musste bei einem Lied noch auf die Bühne weil ich Pfeifen konnte und der Sänger nicht. J Auch fand ich es klasse, dass der Sänger zum Schluss noch einen aus dem Publikum hochgeholt hatte. Dieser hatte dann noch seine Mundharmonikas rausgenommen und beide haben gemeinsam spontan gespielt. Ein Hühne von einem Kerl der eigentlich Teilnehmer in der Heavy Weight- Klasse bei den Games  war und doch mit der Mundharmonika so gefühlvoll und gut spielen konnte. So verging der Abend schnell und ich wollte mich ins Bett verkriechen. Was ich nicht bedacht hatte war, das neben meinem Zelt ein Kühlwagen stand und die Lüftung die ganze Nacht lang lief. Da halfen auch nicht die Ohrstöpsel des MP3-Players. Also die erste Nacht kaum geschlafen. Morgens konnte ich mich noch für eine Stunde in mein Auto verkriechen um noch etwas Schlaf nachzuholen. Naja bekanntlich fängt der frühe Vogel die meisten Würmer. Da kaum noch ein anderer Wach war, konnte ich mich wenigstens Samstagsmorgens etwas an den Baumstämmen ausprobieren die die Teilnehmer auch benutzen. Den Frauenstamm bekam ich leicht hoch, der wog auch nur 22kg. Bei dem Männerstamm sah es da schon ganz anders aus. Da brauchte ich mehrere Versuche bis ich einen Überschlag geschafft hatte und selbst dann kam er nicht gerade auf. Dieser wog 38kg auf 4,10m Länge. Ich hatte ja zum Glück nicht als Sportler an den Games teilgenommen sondern gehörte zum Personal für den MacGregor Stand. Wir haben dort Infomaterial ausgelegt in dem sich der interessierte Besucher informieren konnte über den Clan und seiner Geschichte. Und da kam ich ins Spiel. Ich war quasi lebendiges Geschichtsbuch und hab mich in meiner historischen Jakobitergewandung dort hingestellt und mich quasi selbst erklärt.
Vom Programm her lief es an den Tagen wie folgt ab. Samstags, gab es die Mannschaftswettbewerbe bei den Games und den Pipe Contest. Sonntags gab es die Einzelsportler Disziplinen in drei Klassen. A-Heavys, B- Heavys und Masters. Die B-Heavys haben die leichteren Gewichte wohingegen die A-Heavys und die Masters die schwereren Gewichte hatten. Der Unterschied zwischen Masters und A-Heavys liegt auch nur beim Alter des Teilnehmers. Alle unter 40 Jahren sind A-Heavys und alle über 40 gehören zu dem Master. Die Frauen treten hingegen nur in einer Gewichtsklasse an.
99Nach einem knappen Frühstück ging es weiter mit Standaufbau. Nach und nach kamen die ersten Besucher. Samstag war schönes warmes und sonniges Wetter gewesen. Also viel Volk und viel schwitzen war angesagt. Hendrik und Angie, Mitglieder des Clans, hatten nebenan ihren Stand mit Schmuck und Kiltzubehör aufgebaut.  Dort half ich aus wenn mal Not am Mann war. Sonst haben wir die meiste Zeit des Samstages uns mit Besuchern unterhalten und haben Proben vom MacGregor Whisky und Cattlesalami angeboten. Zwischendurch marschierten die Pipebands den Hauptweg entlang und es wurde auf oder an der Hauptbühne immer was geboten. Entweder gab es Irish-Dance oder Ceilidh- Tänzer führten ihr Können vor. Und in der tanzlosen Zeit spielten auf der Bühne Musiker und unterhielten so das Volk. Samstagabend kamen die Sportler der MacGregors an um am Sonntag ihr Können zu zeigen. Es wurde noch gegrillt und an diesen Abend haben wir beim schlafen gehen den Stecker vom Kühlwagen gezogen umso besser schlafen zu können.
Doch leider fing es schon Sonntagsmorgens an zu regnen. Es kam ein ganzes Gewitter runter. Die Laune versank quasi im den Pfützen vor unserem Zelt. Der Regen hielt sich bis zur Mittagszeit an und viele Sportler sind schon abgereist ohne auch nur einen Baumstamm geworfen zu haben. Doch schlagartig wurde das Wetter besser. Die Sonne kam raus und es wurde richtig warm! Und es blieb trocken! So konnten die Heavys in ihren Disziplinen antreten und beweisen wer der Bessere war. Der Tag verging viel zu schnell und schon wurde es 18 Uhr und Abbauen war angesagt. Mit alle Mann ging das schnell und innerhalb weniger Stunden war alles verladen und Abfahrbereit. Herzlich waren die Verabschiedungen und zufrieden mit dem Wochenende fuhren alle gen Heimat.

Es war ein schönes Wochenende. Im Nachhinein war auch der Regen am Sonntag nicht schlecht. Wir haben viel gelacht und viele neue Menschen kennengelernt. Aber nächstes Jahr werde ich mich zu der Zeit nach Wuppertal begeben um mir dort die Games anzuschauen.

7. Matzerather Highlandgames

Letztes Wochenende waren wir auf den Highlandgames der Matzerather Schotten mit unserer Mannschaft zu Gast. Wir haben uns in Eschweiler getroffen und sind alle gemeinsam um 8:30 Uhr Richtung Matzerath, Erkelenz aufgebrochen. Es sah schon ein wenig kühl aus, weshalb wir uns Pullover und Regenjacken eingesteckt hatten. Alle im Kilt und vorbereitet für die Schlacht zogen wir los. Auf der Fahrt fing es schon ein wenig an zu regnen und die grauen Wolken versprachen perfekt schottisches Wetter. Da fühlt man sich als Schottlandfan doch sofort wohl dachten wir und freuten uns auf beste Voraussetzungen für die Highlandgames.
Am Zielort angekommen nahmen wir zunächst unsere T-Shirts entgegen. Unser Chieftain war vor uns dort und hatte diese schon mal organisiert. Wo kamen die T-Shirts her? Netterweise hatten die Matzerather Schotten T-Shirts drucken lassen, für jedes Team, dass sich noch im April angemeldet hatte. Natürlich Kostenlos. Das fanden wir echt spitze und bedanken uns auf diesem Weg nochmal für dieses tolle Startgeschenk. Nach kurzem umziehen begaben wir uns dann zur Wettkampffläche und begrüßten die bereits Eingetroffenen. Der Boden war nass aber es hatte aufgehört zu regnen. Eigentlich waren es auch sehr angenehme Temperaturen. Das einzige was ein bisschen kühl war, war der Wind. Aber das hielt niemanden davon ab, im Kilt zu erscheinen. Viele Teams hatten dieses Jahr Kilte oder ähnliches an, was für die Atmosphäre echt super war.DSC_2084

Kurz nach der Begrüßung ging es dann auch schon los. Ken der Piper ging voran und spielte einige schottische Melodien, während wir Teams in geordneten Reihen hinter ihm her marschierten. Jedes Team bekam ein paar kurze Worte am Mikrofon und wurde vom Wortführer und Moderator den Zuschauern vorgestellt. Anschließend folgte ein kurzer Ausmarsch und dann ging es auch schon los.In insgesamt zehn Einzeldisziplinen mussten wir unser Können unter Beweis stellen. Auch Frauen sowie kindermannschaften gingen an den Start. Ich mache mal eine kurze Zusammenfassung welche Skills von uns gefordert waren:

Timberwalk:                8 Runden mit einer Länge von ca. 50 Metern mussten gelaufen werden. Dabei hielt man jeweils in einer Hand ein Vierkantholz, welches eine Länge von ca. 1,5 Metern hatte und ein Gewicht von ca. 5 kg. Je schneller man das schaffte umso besser. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Turn Around:               An einem Metallbolzen war eine Metallstange mit einem Gelenk befestigt. Am Ende der Metallstange war ein Stein befestigt, welcher ca. 30kg Gewicht hatte. Nun musste man den Stein mit Hilfe der Stange anheben und um den mittleren Bolzen laufen. Dazu hatte man eine Minute Zeit. Wer die meisten Runden geschafft hatte gewann. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Caber Tossing:            Das Klassische Baumstammwerfen. Man musste einen ca. 3 Meter langen und 30kg schweren Baumstamm so werfen, dass er in der Luft eine Umdrehung machte und gerade wieder zum liegen kam. Hier wurden nur gültige und ungültige Versuche gewertet. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte zwei Versuche.

Slalom:                        Alle fünf Teammitglieder mussten sich einen Baumstamm auf die Schulter legen. Auf diesem Wege miteinander verbunden, musste ein Slalomparcours überwunden werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Slalomstempel wesentlich näher zusammen standen als der zu tragende Stamm lang war. Außerdem musste der Stamm immer von allen Teammitgliedern zumindest berührt werden. In dieser Disziplin hatten wir zwei Versuche.

Wassergraben:           Es ging darum auf einem Balken einen Wassergraben möglichst schnell zu überschreiten. Die Schwierigkeit daran bestand darin, dass man ein mit Wasser gefülltes Rohr zum hinüber balancieren mitführen musste. Hielt man also das Rohr kurz schief, lief das Wasser in die untere Hälfte des Rohrs und veränderte den Schwerpunkt so sehr, dass ein halten auf dem Balken kaum noch möglich war. Hier mussten wieder alle fünf Teammitglieder antreten und die Zeiten wurden einzeln aufgenommen.

Steinheben:                Diese Disziplin ist so einfach wie sie klingt. Es gab drei Steine in unterschiedlichen Größen von 30kg – 90kg. Diese musste man auf ein Podest heben. Jeder hatte Zwei versuche. Je schwerer der Stein war den man hob umso mehr Punkte gab es. An dieser Disziplin mussten wieder alle fünf Teammitglieder teilnehmen.

Tracktorpulling:           An dieser Disziplin mussten nur zwei Teammitglieder antreten. Ein Traktor musste auf Zeit ca. 50 Meter weit gezogen werden. Jeder hatte zwei Versuche. Wir tauschten beim zweiten Versuch die Kämpfer, was auch erlaubt war.

Rundlauf:                    Das klingt leichter als es war. Ein Plastikrohr wurde mit einem Seil vorne und einem Seil hinten ausgestattet. Vier Mitglieder mussten Tragen während einer sich an dem Rohr festhalten musste. Mit dieser Konstellation mussten vier Runden auf Zeit gelaufen werden. Natürlich: je schneller umso besser.

Strohsackwerfen:       Ein Strohsack mit ca. 7 Kg Gewicht musste über eine Höhenmarke geworfen werden. Dazu musste mit einer Mistgabel in den Sack gestochen werden und dieser musste dann, mit dem Rücken zur Höhenmarkierung, über die Markierungen geworfen werden. Jedes Teammitglied hatte drei Versuche und es gab vier Höhenmarkierungen.

Reifenwenden:           Hier ging es darum, einen Traktorreifen in einer Minute möglichst oft hin und her zu wenden. Fünf Teammitglieder mussten zu dieser Disziplin antreten und jeder hatte nur einen Versuch.

Zum Schluss wurde dann zum großen Finale ein Tauziehen veranstaltet. Wir haben uns wacker geschlagen und nach einem harten Kampf mussten wir uns nur den Titelverteidigern geschlagen geben. Hier die Platzierungsliste der Veranstaltung:

DSC_2193Herren:

  1.       Camper-Hetzerath
  2.       Fire-Fighter Prummern
  3.       Aker-Wirt
  4.       Clan Mc Hermes
  5.       Friends of Scotland Region Aachen e.V.
  6.       Camper Killer
  7.       Matzerather Jungs

Damen:

  1.       Heute ist nicht nur der Himmel blau
  2.       Camper Frauen-Hetzerath Pussycats

Kinder:

  1.       Gymnasium Hückelhoven
  2.       Die Barserker
  3.       Shockwaves

Was uns sehr gefallen hat war, dass der Spaß wirklich im Vordergrund stand. Mir ist kein Gemecker zu ohren gekommen dass es unfair sei, oder gar irgendwelche sinnlose Verbissenheit. Das Beisammensein war toll, das Wetter egal und die Grillwürstchen lecker. Was will man mehr.

Hier noch unsere Mannschaftsaufstellung:

  1.       Tijl Moreau (Chief)
  2.       Tim Altdorf (Chieftain)
  3.       Andreas Pütz
  4.       Kai van der Linde
  5.       Andreas Storms
  6.       Jan Eisenhardt

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Leute kennen gelernt und freuen uns bereits aufs nächste Jahr. Wir werden fleißig trainieren und versuchen die Camper-Hetzerath von ihrem Thron zu stoßen, auch wenn das sicherlich nicht einfach wird. Zum guten Schluss möchte ich mich bei meinem Team und den Helfern bedanken. Es macht immer wieder Spaß mit euch. Ein besonderer Dank geht an Charlie und Michaela. Charlie hat die Fotos gemacht und Michaela hat uns einen sehr leckeren Kartoffelsalat für den Tag gemacht. Ein tolles Team. Vielen Dank.DSC_2454

Viele Grüße nach Matzerath

Die Friends of Scotland Region Aachen e.V.

Ardbeg Peaty Push 2012

Am 30.05.12 machten sich zwei der Friends of Scotland auf den Weg zum Ardbeg Peaty Push in Bonn. Der Peaty Push war eine Art Staffellauf von Hamburg über Münster, Bonn, Frankfurt und Nürnberg nach München, um das neue Ardbeg Committee Bottling 2012 Symbolisch von Islay nach München zu bringen. Das Bottling lag als 4,5 Liter Flasche auf Torfbrocken in einer Ardbegschubkarre.app3

Ardbeg ist eine der acht aktiven Destillerien auf der Isle of Islay im Westen Schottlands. Die Destillerie ist für seine rauchigen und torfigen Whiskys bekannt. Vor elf Jahren hat die Destillerieleitung das Ardbeg Committee ins Leben gerufen. Das ist eine Art Club in dem die Fans dieser Destillerie gratis Mitglied werden können. Jedes Jahr gibt es ein Committee Release. Dies ist eine besondere Abfüllung die nur von den Committee Mitgliedern gekauft werden kann und auch nicht in den Handel kommt. Die diesjährige Abfüllung heißt Ardbeg Day, anlässlich der Einführung des Ardbeg Days als eine Art Destillerie Feiertag.app4

Nun zurück zu unserem Abenteuer beim Peaty Push. Bei der Anreise stellte ich mich der Herausforderung einen Kilt im vollbesetzten Zug anzulegen ohne Öffentliches Ärgernis zu erregen, es gelang!
Anschließend stimmten wir uns auf die neue Sonderabfüllung von Ardbeg ein, indem wir einen „Ardbeg 10“ und anschließend einen „Ardbeg Alligator“ verköstigten. Nach der Ankunft am Bahnhof in Königswinter lag der anstrengendste Teil des Tages vor uns: die Besteigung des Drachenfelsens bis zum „Weinhaus Winzerhäuschen“. Hier war der Start des Bonner Schubkarrenstaffellaufs. Dort wurden wir freundlich begrüßt  und direkt mit den Teilnahme T-Shirt´s ausgestattet.
Mit insgesamt ca. 40 Teilnehmer, den Ardbeg-Landgirls Jenny und Daniela sowie dem Ardbeg Fotograf Thorsten Jochim machten wir uns auf den Weg, den Drachenfelsen hinunter. Bis zu 20% Gefälle erwarteten uns.
Nach diesem doch sehr steilen Stück gelangten wir wieder ins Flachland und an den Rhein. Mit der Fähre setzten wir über und machten uns auf den Weg zu unserem Ziel, der Ardbeg-Embassy von Lutz und Bärbel Reifferscheid.

Immer wenn ca. 8 Personen geschoben hatten wurde eine Pause eingelegt und die Schieber durften einen Schluck aus der 4,5 l Ardbegflasche genießen. Natürlich nicht direkt aus der Flasche. Der Whisky wurde Stilecht in Ardbeggläsern ausgeschenkt. Nachdem wir die 3km Strecke hinter uns gebracht hatten wurden wir sehr freundlich in der offiziellen Ardbeg Embassy willkommen geheißen. Dort gab es, begleitet von der Dudelsackmusik von „Freddy the Piper“, für jeden noch einen Dram aus dem Committee Bottling. Auch die Besitzer von Feinkost Reifferscheid ließen sich nicht lumpen und spendierten eine Flasche Ardbeg Uigeadail , so dass der Tag mit gutem Whisky, netten Gesprächen mit den Mitstreitern und dem Stöbern in einem sehr gut sortierten Whiskyladen ausklang.

Epochenfest in Jülich am 27.05. und 28.05.2012

Dieses Jahr über Pfingsten waren die Friends of Scotland Region Aachen e.V. als Lagergruppe auf dem Epochenfest in Jülich. Die Möglichkeit zum Aufbauen bot sich allerdings schon am 25ten. Leider konnten nicht schon alle am Freitag anreisen, aber eine gute Aufbautruppe ist schon mal vorgefahren und hat das gesamte Lager aufgebaut. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich gehörte zu denen, die nicht mit aufbauen konnten. Dafür also nochmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer. Samstagmittag bin ich schließlich auch angereist und das Team war dann komplett.
4Es bot sich uns ein spitzen Wetter. Helle Sonne erfreute unsere Gemüter und die benachbarten Lagergruppen waren alle super nett und freundlich. Einem guten Wochenende stand also nichts mehr im Wege. Wir trafen noch ein paar kurze Absprachen über die zwei folgenden Tage. Allen voran, was wir auf der angekündigten Modenschau präsentieren wollen. Nachdem das organisatorische geklärt war, stürzten wir uns in Lagerleben. Wir bereiteten ein fürstliches Irish Stew zu, und aßen alle gemeinsam zu Abend. Nach einem kurzen gemeinsamen Spaziergang durch den Park packte ich meine Gitarre aus und spielte was mir grade in den Kopf kam. Es war toll. Alle sangen mit und die Stunden gingen schneller vorbei als erwartet. Einige Leute vom benachbarten Lager gesellten sich noch dazu. Gegen 22:30 Uhr hörten wir ein Akkordeon aus einem entfernteren Lager und dachten uns, dass wir dort doch einfach mal KURZ vorbei schauen können. Verdammt, Piraten. Da müssen wir vorsichtig sein dachten wir, sonst werden wir noch an den Füßen auf gehangen. Doch man hatte uns schon gesichtet. Was machen wir also? Wegrennen? Uns stellen? Wir hatten keine Waffen dabei außer meine Gitarre und diese ist nun wahrlich nicht für einen Kampf gegen einen Haufen Piraten geeignet. Der Chief entschied. Wir stellen uns! Und was passierte? Es wurde ein mehrstündiger Aufenthalt mit Musik, Spaß, guten Getränken und vielen netten Leuten. Piraten sind eben doch genau so gastfreundlich wie wir Schotten. Die einzige Frage die sich wie immer stellte war: „Wieso ist der Rum eigentlich immer alle?“ Tief in der Nacht bedankten wir uns für die Gastfreundschaft und stolperten weiter ins nächste Lager. Wenn ein Schotte einmal in Feierlaune ist, kriegst du ihn so schnell nichtmehr kaputt. Also weiter ging’s. Allerdings auch nicht mehr sonderlich lange. Wir tranken ein bis zwei Bier und verließen das freundliche Lager wieder, da die Bewohner mindestens so müde waren wie wir. Die Devise war jetzt nur noch: Ab ins Bett!
1D3er erste Tag ward erfolgreich überstanden. Wenn auch bei dem ein oder anderen ein paar Kopfschmerzen blieben so hat es doch sehr viel Spaß gemacht. Aber weiter geht’s. Keine Müdigkeit vorschützen. Da ich ja ein spitzen Frühaufsteher bin *hust* trat meine Freundin mich um 9:30 Uhr aus den Federn um rechtzeitig zum Besuchereinlass fit zu sein. Also ab in die Klamotten. Ich stellte einen Schotten vom ca. 13. Jahrhundert dar. Unser Chieftain war da schon etwas moderner und mimte einen Jakobiter von 1745. Ganz modern kam unser Chief daher mit dem Formel Dress des 21. Jahrhunderts. Die Mädels, die dabei waren wechselten durchaus mal die Epoche vom 17. Jahrhundert zum 21. Jahrhundert. Auf diese Weise konnten wir den Zuschauern eine große Bandbreite an Epochen Schottlands präsentieren. Und so stellten wir uns auch auf der Bühne zur Modenschau auf.

2Zum Nachmittag hin eröffnete uns unser Chief, dass er die Amerikaner aus dem 2. Weltkrieg zum Tauziehen herausgefordert hat. Na super, dachten wir. Aber wie kam es zur Herausforderung? Unser Chief kam auf die glorreiche Idee das Lager der Amerikaner zu stürmen und zu erobern. Natürlich fast im Alleingang. Nur mit Schwert und Schild bewaffnet rannte er in das Lager der Kriegsveteranen. „I TAKE THIS LAND FOR MY PEOPLE!“, schrie er. Unbeeindruckt davon kam nur ein „Ehm….Nö!“ zurück. Und dann passierte es. „OK Heute Abend Tauziehen! Wir machen euch Fertig“. Na super. Der Chief hat eine große Klappe und wir müssen es ausbaden. Aber den Amerikanern erging es mit ihrem Sergeant nicht anders. „TAUZIEHEN UM 1900“ teilte er seinem Squad mit und nahm die Herausforderung an. Da es uns ein wenig an Mannen fehlte, eilten uns zwei weitere aus befreundeten Lagern zur Hilfe.
„19 Uhr! Alle Mann Rüber ins Amilager! Jetzt geht’s los!“, befahl unser Chief. Kurz zuvor hatten wir uns alle in unseren Vereinstartan geschmissen um auch einheitlich auf zu treten. Blanke Angst stand in den Gesichtern des Amerikaners der den SOS Funkspruch an seine Kameraden absetzte: „We need Help! We have about 15 Scot´s here. We need support! Fast! Over.“ Nach kurzer Zeit kamen sie. Fünf Mann wurden von dem Sergeant freiwillig dazu befohlen gegen uns an zu treten. Ab auf die Wiese. Unparteiische Römer stellten sich als Schiedsrichter zur Verfügung. Nach kurzer Absprache ging es dann auch schon los. Mit gleichmäßigen Zügen und unter dem Kommando unseres Chiefs führten wir unsere Mannschaft zum ersten Teilsieg. 1:0 für uns. Das hat der Mannschaft sehr gut getan, denn die zweite Runde wurde, wie sich heraus stellte wesentlich härter. Die Amerikaner hatten sich unsere Technik zu eigen gemacht und zogen nun auch gemeinsam in kräftigen Intervallen. Sie rissen mich sogar kurzfristig von den Beinen und die zweite Runde schien schon fast für uns verloren, als wir überraschend durch bessere Ausdauer gewannen. 2:0 also für die Friends of Scotland. Nach gegenseitigem Händeschütteln gab es noch ein von uns gesponsertes Bier für alle Teilnehmer und Freunde des Lagers. J Natürlich wurde vom Sergeant sofort eine Revanche für das nächste Jahr gefordert, der wir auch mit Sicherheit nachgehen werden. Nach diesem schönen Tag gab es Haggis zum Abendessen. Was ich besonders toll fand, dass wir einige Gäste hatten, die auch mal Haggis probiert haben. Doch bevor wir alle aßen trug unser Chieftain noch das „Tae the Haggis“ vor. Eine Ode an diese leckere Speise. Wir genossen das fürstliche Essen und machten uns dann sogleich wieder an unsere Instrumente. Dazu gesellte sich ein sehr guter Cajonspieler, namens Pascal. Er lud uns in sein Lager ein. Dort verbrachten wir einige Stunden bei Musik, Tanz und Getränken. Doch auch dieser Abend nahm ein Ende und wir ließen, mal wieder sehr spät, die Nachtruhe einkehren.
Am Montag wachte ich mit dem mir schon bekannten Tritt meiner Freundin auf und es ging weiter. Wirklich etwas besonders ist am Montag nicht passiert. Wir hatten viele Interessenten und Gäste, denen wir einige Fragen beantwortet haben. An der Modenschau nahmen wir auch wieder teil. Und so verstrich der Tag. Abends stieß dann überraschenderweise noch ein Mitglied der Friends of Scotland zu uns. Er hatte seinen Urlaub extra früher abgebrochen um zumindest am Montagabend noch dabei sein zu können. Unser- und das Nachbarlager stellten die Tische in der Mitte zusammen und luden alle noch verbliebenen Freunde und Bekannte ein, den letzten Abend des Epochenfestes mit uns zu verbringen. Überraschend war für einen neu gewonnenen Freund, Olli, dass wir damit in seinen Geburtstag rein gefeiert haben. Es gab Kuchen, reichlich zu trinken und natürlich viel Musik und gute Laune.
Am nächsten Tag bauten wir in aller Ruhe ab und fuhren wieder zurück in die Zivilisation.

Es war ein spitzen Wochenende. Wir haben viele neue Freunde gewonnen und viele tolle Leute kennen gelernt. Ein besserer Lagerauftakt für die Friends of Scotland kann man sich kaum vorstellen.

Vielen Dank an alle die geholfen haben. An die fleißigen Aufbauer, die Organisatoren, die Fahrer, die Köche, die Spüler, den Einkäufern und an alle die ich jetzt vergessen habe.

Ich freue mich schon auf das nächste Lager.

Beannachd leat!

Whiskytasting „Vom Fass“ am 28.03.2012

Gestern waren wir Friends of Scotland beim Whiskytasting „Vom Fass“ in Aachen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war ein wirklich gemütlicher und toller Abend. Wir haben viele neue Leute kennen gelernt und freuen uns schon darauf, diese vielleicht beim nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen.

Das Tasting fing sehr moderat, mit fruchtigen und leichten, einfachen Whiskys, an und ging über eine schweizer Spitze hin zum leicht torfigen. Ja richtig, eine schweizer Spitze. Wir kamen in den Genuss einen ganz jungen Whisky, „Rugen Classic“ ca. 3-4 Jahre alt, probieren zu dürfen. Dies ist eine schweizer Whiskydistillerie, die erst vor kurzem begonnen hat Whisky herzustellen. Sicher nicht der beste Whisky des Abends aber sicherlich der außergewöhnlichste. Mein Geschmack war es nicht, da man ihm sein Alter schon sehr angemerkt hat. Aber es steckt definitiv Potential dahinter. Nicht zuletzt, da Unterstützung von Bruichladdich gewiss ist.

Hier mal die Whiskys, welche am Abend gereicht wurden:

Scotch Speyside MILTONDUFF 24 Jahre, 40% Vol
Scotch Isle of Mull TOBERMORY 15 Jahre, 46% Vol
Scotch Highlands ARDMORE 19 Jahre, 46% Vol
Swiss Highland RUGEN Classic, 46% Vol
Scotch Highland TEANINICH 29 Jahre, 43% Vol.
Scotch Islay BUNNAHABHAIN 14 Jahre, 40% Vol.

Getrunken wurden zunächst die ersten Drei Whiskys der Liste. Dazu wurde Käse und Wasser gereicht um schon mal eine kleine Grundlage für den Alkohol bilden zu können. Schließlich waren wir ja zum genießen und nicht zum saufen dort. Der Chef des Ladenlokals „Vom Fass“ fand ein paar einleitende Worte zu jedem Whisky und erzählte ein paar Hintergrundinformationen zu den einzelnen Destillerien.
Nach den ersten drei Whiskys war Halbzeit. Es gab eine zünftige Kartoffelsuppe, irischen Wildlachs und, was natürlich nicht fehlen durfte, Haggis. Der Tisch war reichlich gedeckt und auch ein Nachschlag war kein Problem. Es war eine sehr lockere Runde und wir kamen sehr schnell mit unseren Tischnachbarn ins Gespräch.
Dann erklang auch schon die Tischglocke zur Runde Zwei. Die nächsten drei Whiskys standen an. Wieder wurde jeder Whisky mit einer kurzen Einleitung verteilt und jeder genoss die Vielfallt der Geschmäcker die den Gaumen erfreuten.

Um 23 Uhr wurde der offizielle Teil der Veranstaltung beendet und ein schöner Abend neigte sich dem Ende zu. Noch ein kleines Foto mit dem Veranstalter und auch wir machten uns Richtung Zug.

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit vielen tollen Leuten, gutem Essen, einer tollen Bewirtung und natürlich gutem Whisky.

Wir bedanken uns bei „Vom Fass“ und dem Team von „Café Check Point“ für diesen tollen Abend und freuen uns schon auf das nächste Tasting.

Uns wurden beim nächsten Mal wieder neue Whiskys versprochen. Man weiß schon wie man uns locken kann J

Bis bald,
eure Friends of Scotland