3. Fest der Kulturen in Jülich

Am vergangenen Samstag (14.09.2013) fand in der Jülicher Innenstadt das Fest der Kulturen statt. Dort können sich die verschieden Volksgruppen präsentieren, die in Jülich ansässig wurden und repräsentieren sich, ihr Land und ihre Kultur. Derzeit leben in Jülich Menschen aus 105 verschiedenen Ländern. Wir haben uns es natürlich nicht nehmen lassen und uns dort auch zu präsentieren. Auch wenn wir nicht direkt Schotten sind, aber wenigstens einer von uns, der Chief, wohnt im nördlichen UK. Dazu gibt es aber auch noch geborene Schotten die in Jülich wohnen.

Um halb acht haben wir dann wie besprochen unseren Pavillon aufgebaut, der uns netter Weise von Andreas und Jenny Pütz geliehen wurde; vielen Dank nochmal dafür. Wir hatten einen sehr guten Standplatz mitten im Geschehen auf dem Marktplatz, dies ist der guten Organisation unseres Chieftains, Tim Altdorf, zu verdanken. Nachdem alles soweit aufgebaut war hat unser Chief erst mal für Frühstück gesorgt, es gab Rühreier und Speck mit Brötchen. Nach dieser Stärkung war es dann auch schon so weit, dass die Veranstaltung pünktlich eröffnet wurde und wir fast komplett waren. Wir haben mit vielen interessierten gesprochen und uns gut vorgestellt. Unser Chieftain hat sehr leckeres Short Bread gebacken, welches wir auch zum Teil verkauften. Dazu hat unser Chief auch noch eine Whiskyverkostung angeboten. Jede Gruppe hatte auch die Möglichkeit sich selber auf der Bühne vorzustellen und daher gab es auf der Bühne fast durchgehend Programm. Wir selber waren um 17:30 dran. Doch vorher haben wir uns selber auch die anderen Stände angeschaut. Bei fast allen konnte man landestypische Speisen kaufen. Wir haben uns über den Tag verteilt fast um die ganze Welt gekostet, und alleine dafür ist ein Besuch dieses Festes sehr zu empfehlen.

Um 17:30 betraten wir dann die Bühne. Ganz vorne Weg lief unser Chief und direkt dahinter unser Piper Andreas Storms. Als wir dann alle Aufstellung bezogen haben hat unser Chief dann die verschiedenen Kleidungsstücke erklärt. Denn wir sind in verschiedenen Epochen aufgelaufen. Andreas und Jenny Pütz trugen die typische Kleidung der Jakobiter um 1746. Auch unser Chieftain trug Kleidung aus dieser Zeit wobei er einen Schotten darstellte der im Regiment Royal Ecossoise diente. Dieses Regiment bestand aus verschiedenen Nationen aber unterstütze die Jakobiter gegen die Engländer. Nach dem die Jakobiter Aufstände niedergeschlagen wurden, wurde dieses Regiment auch auf dem Festland wie zum Beispiel in Deutschland eingesetzt. Unser Chief, Andreas Storms und Michaela Meyhöfer trugen Kleidung aus der heutigen Zeit. Der Chief zeigte dieses Mal die alltägliche tragweise des Kiltes, wohingegen Andreas und Michaela die Abendgarderobe darstellten. Nachdem dies alles erklärt wurde kam der Zweite Teil unseres Programms. Tim Und Andreas Storms spielten auf der Gitarre und der Bodhrán, eine irische Rahmentrommel, einige Lieder und sangen dazu. Doch bevor die Musik losgehen konnte hatte Andreas Storms noch etwas ganz besonderes vor. Er stimmt ein Lied an und bat seine Freundin nach vorn, während des Liedes übergaben Freunde und Familie jeweils eine Rose an Michaela und nach dem Lied machte er Ihr einen rührenden Antrag, den sie natürlich annahm. Das war eine gelungene Überraschung und sorgte für großen Jubel bei Freunden, Familie und dem Publikum. Danach ging es dann mit der Musik weiter, die auch sehr großen Anklang fand. Alles in Allem ein gelungener Auftritt.

Nach unserem Auftritt hatten wir wieder gut an unserem Stand zu tun und haben noch vielen interessierten mehr über uns erzählen können. Um acht Uhr haben wir dann mit dem Abbau begonnen und haben uns noch einmal bei der Organisation bedankt. Wir hatten einen tollen Tag und freuen uns schon auf das nächste mal.

8. Highlandgames in Matzerath am 31.08.2013

Zum 3. Mal haben wir mit unserem Team an den Games teilgenommen. Unser Team bestand aus Andreas Storms, Andreas Pütz, Kai van der Linde, Jan Eisenhardt und Tim Altdorf. Als Verstärkung und als Maskottchen war noch Bonsai dabei gewesen und hat uns angefeuert!
Die Disziplinen sind dieselben gewesen wie im letzten  Jahr.

Timberwalk:                8 Runden mit einer Länge von ca. 50 Metern mussten gelaufen werden. Dabei hielt man jeweils in einer Hand ein Vierkantholz, welches eine Länge von ca. 1,5 Metern hatte und ein Gewicht von ca. 5 kg. Je schneller man das schaffte umso besser. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Turn Around:               An einem Metallbolzen war eine Metallstange mit einem Gelenk befestigt. Am Ende der Metallstange war ein Stein befestigt, welcher ca. 30kg Gewicht hatte. Nun musste man den Stein mit Hilfe der Stange anheben und um den mittleren Bolzen laufen. Dazu hatte man eine Minute Zeit. Wer die meisten Runden geschafft hatte gewann. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Caber Tossing:            Das Klassische Baumstammwerfen. Man musste einen ca. 3 Meter langen und 30kg schweren Baumstamm so werfen, dass er in der Luft eine Umdrehung machte und gerade wieder zum liegen kam. Hier wurden nur gültige und ungültige Versuche gewertet. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte zwei Versuche.

Slalom:                        Alle fünf Teammitglieder mussten sich einen Baumstamm auf die Schulter legen. Auf diesem Wege miteinander verbunden, musste ein Slalomparcours überwunden werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Slalomstempel wesentlich näher zusammen standen als der zu tragende Stamm lang war. Außerdem musste der Stamm immer von allen Teammitgliedern zumindest berührt werden. In dieser Disziplin hatten wir zwei Versuche.

Wassergraben:           Es ging darum auf einem Balken einen Wassergraben möglichst schnell zu überschreiten. Die Schwierigkeit daran bestand darin, dass man ein mit Wasser gefülltes Rohr zum hinüber balancieren mitführen musste. Hielt man also das Rohr kurz schief, lief das Wasser in die untere Hälfte des Rohrs und veränderte den Schwerpunkt so sehr, dass ein halten auf dem Balken kaum noch möglich war. Hier mussten wieder alle fünf Teammitglieder antreten und die Zeiten wurden einzeln aufgenommen.

Steinheben:                Diese Disziplin ist so einfach wie sie klingt. Es gab drei Steine in unterschiedlichen Größen von 30kg – 90kg. Diese musste man auf ein Podest heben. Jeder hatte Zwei versuche. Je schwerer der Stein war den man hob umso mehr Punkte gab es. An dieser Disziplin mussten wieder alle fünf Teammitglieder teilnehmen.

Tracktorpulling: An dieser Disziplin musste nur ein Teammitglied antreten. Ein Traktor musste auf Zeit ca. 50 Meter weit gezogen werden. Jeder hatte einen Versuch.

Rundlauf:                    Das klingt leichter als es war. Ein Plastikrohr wurde mit einem Seil vorne und einem Seil hinten ausgestattet. Vier Mitglieder mussten Tragen während einer sich an dem Rohr festhalten musste. Mit dieser Konstellation musste eine Minute lang so viele Runden wie möglich gelaufen werden. Natürlich: je schneller umso besser.

Strohsackwerfen:       Ein Strohsack mit ca. 7 Kg Gewicht musste über eine Höhenmarke geworfen werden. Dazu musste mit einer Mistgabel in den Sack gestochen werden und dieser musste dann, mit dem Rücken zur Höhenmarkierung, über die Markierungen geworfen werden. Jedes Teammitglied hatte drei Versuche und es gab vier Höhenmarkierungen.

Reifenwenden:           Hier ging es darum, einen Traktorreifen in einer Minute möglichst oft hin und her zu wenden. Fünf Teammitglieder mussten zu dieser Disziplin antreten und jeder hatte nur einen Versuch.

Selbst das Wetter war diesmal sehr schön gewesen. Es gab nur einen kleinen Schauer. Unsere größten Konkurrenzen waren die Hetzerather Camper.  Die letzte Disziplin war dann das Tauziehen. Und es war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen uns und den Campern um den 1. Platz! Wir haben uns angestrengt doch konnten wir den Ersten von Drei Zügen nicht für uns gewinnen…. Doch Aufgeben, kam nicht im Sinn. Den zweiten Zug konnten wir dann für uns gewinnen. So stand es 1:1 Der letzte entschiedene Zug kam auf doch war das Glück und die Kraft nicht mehr auf unserer Seite gewesen. So haben die Camper 2:1 gewonnen. Aber wir waren die größten Rivalen der Camper.

Und das Endergebnis stand schon kurz danach fest. Die Friends of Scotland haben den 2. Platz der Games gemacht!

Verdient!

Es war eine sehr schöne Veranstaltung insgesamt gewesen. Wir haben viele nette neue Leute kennengelernt und sind mit einem Pokal nachhause gefahren.

Und nächstes Jahr wird’s der 1. Platz!!!!