Und mal wieder musste ich in Deutschland nach dem Rechten sehen

Am Mittwoch (11.09.2013) bin ich nachmittags von Newcastle aus nach Amsterdam geflogen und von dort mit dem Zug nach Heerlen, wo ich dann von meiner Mutter abgeholt wurde. Aber jetzt erst mal ganz von vorne. An eben diesem Wochenende kamen einige Ereignisse zusammen: 1. Storms Geburtstagsparty, 2. Ninas und Davids Hochzeit und 3. Das Fest der Kulturen in Jülich. Ich habe mich dann entschieden einen Flug zu buchen um bei diesen Ereignissen dabei zu sein. Zuerst fand ich keine geeigneten und bezahlbaren Flüge. Die Wucherhansa wollte 280 Euro dafür sehen, dass sie mich nach Düsseldorf fliegt, doch das war eindeutig zu viel. Ich habe dann die Abenteuerlichsten Möglichkeiten rausgesucht wie es dann doch hätte klappen können. Die günstigste wäre gewesen am Donnerstagabend mit dem nach London und dann früh morgen mit dem Flieger von Gatwick nach Köln und zurück wäre ich dann über Edinburgh gekommen. Doch dann wartete Pütz damit auf, dass es eine günstige Verbindung nach Amsterdam mit Easy Jet gibt. Ich habe das direkt geprüft und er hatte Recht. Ich habe dann auch direkt gebucht und dort wollte man von mir nur ca. 80€  für hin und zurück inklusive Gepäck. Dann musste ich aber noch wegen der Zugfahrt schauen. Dort hatte Pütz schon mal geschaut und den Standardpreis von 23,40€ pro Richtung gefunden. Das war schon mal ok, aber da hatte ich noch ein Ass im Ärmel und zwar meinen Bruder, der immer die günstigsten Tickets findet. Auch dieses Mal hat er mich nicht enttäuscht. Ein paar Tage nach dem ich Ihn bat zu suchen erhielt ich die Nachricht: Habe zwei Tickets für dich gefunden, 14,50€ pro Richtung, Kaufen? Und ich antwortete natürlich sofort: Ja klar! Und somit bin ich dank Pütz und meinem Bruder Jan sehr viel günstiger und entspannter nach Deutschland gekommen.

Am Donnerstag (12.09.2013) bin ich morgens erst mal mit Pütz nach Aachen gefahren um eine schöne Ladung Mett zu kaufen, denn wir hatten uns zum obligatorischen Mettfrühstück verabredet. Und das beste Mett das ich je gegessen habe gibt es bei der Fleischerei Cornely in Aachen. Nach diesem guten Frühstück bin ich zum Rathaus gegangen um zu wählen. Ich bin froh, dass ich auch dies zeitlich unterbringen konnte denn wählen ist in meinen Augen nicht nur ein Recht sondern auch eine Pflicht. Als ich dann wieder zuhause war hatten meine Mutter und ich eine ganz jecke Idee und zwar zum Mittagessen in den Pferdestall nach Clervaux zu fahren, das ist in Nord Luxemburg. Das Essen war wie immer sehr köstlich, doch leider beginnt dort die Wild Saison erst im Oktober und wir mussten uns mit der Standard Karte zufrieden geben. Nach dem Essen mussten wir uns auch schon bald wieder auf den Rückweg machen um pünktlich zur Praxis wieder da zu sein. Abends bin ich dann noch zur Geburtstagsfeier von Storms gegangen.

Am Freitag (13.09.2013) hatte ich wieder einen ganz vollen Stundenplan. Fast den ganzen Tag hatte ich eingeplant für die Hochzeit von Nina und David, doch ich hatte auch den einen oder anderen Besuch zu machen. Ich bin als erstes zu meine liebsten Rauchwaren und Whisky Geschäft, Pfeifen Schneiderwind, gegangen. Dort hat mir der Marius auch einige Minuten seiner Zeit geopfert und wir haben uns ein wenig über Neuigkeiten ausgetauscht. Nach einer tollen halben Stunde dort bin ich mit einer tollen Zigarre im Gepäck weiter gezogen zu meiner alten Arbeitsstelle dem Modell Center Hünerbein. Dort habe ich mich mit meine alten Kollegen ausgetauscht und über altes und neues geklönt. Auf dem Weg zurück nach Eschweiler bin ich dann noch mal zum Marius, da ich über das ganze reden hinweg doch vergessen habe einiges zu kaufen. Als ich mich dann auf macht um mich mit meiner Mutter zu treffen um wieder nach Eschweiler zu kommen und um mich für die Hochzeit um zuziehen, bin ich an einem Antiquitäten Geschäft vorbei gekommen und habe dort eine schöne Karaffe im Fenster gesehen. Ich verschenke fast immer Karaffen mit Gläsern zur Hochzeit. Diese Idee habe ich mir bei meiner Tante abgeschaut, denn diese schenkte meinen Eltern eine Karaffe mit zwei Gläsern; zum vertragen. Ich fand diese Idee so toll, dass ich sie übernahm. Doch leider hatte ich dieses Mal keine Karaffe gefunden und mich schon damit abgefunden Geld zu schenken, doch siehe da ganz kurz bevor ich dann zur Hochzeit ging fand ich die passende Karaffe. Ich bin direkt in das Geschäft rein und wurde erst mal stutzig denn den Verkäufer kannte ich aus einem anderen Geschäft, das aber nun zu hatte, doch zwei Fragen später wusste ich, dass er nur umgezogen ist. Auch er erinnerte sich schnell an mich, als ich Ihm erzählte wofür ich die Karaffe bräuchte. Denn ich habe bisher alle Karaffen bei ihm gekauft. Binnen 5 Minuten war ich dann auch schon wieder draußen mit einem tollen Hochzeitsgeschenk. Danach ging es direkt nach Eschweiler. Ich habe mich dann umgezogen und natürlich bin ich im Kilt zur Hochzeit gegangen. Ich hatte es leider nicht zur Trauung im Standesamt geschafft, doch ich war pünktlich zur Feier im Haus Lersch am Indemann angekommen. Der Indemann ist eine Stahlkonstruktion und sieht aus wie ein 45 Meter hohes Legomännchen aus Stahlgittern. Man kann diesen natürlich auch besteigen und es gibt eine tolle Aussicht über die Region. Die Feier insgesamt war super. Wir hatten viel Spaß es gab tolles Essen und die Live Band war auch top. Vielen Dank nochmals auf diesem Wege an Nina und David für die tolle Zeit und die Einladung.

Am Samstag (14.09.2013) musste ich dann nach nicht mal 5 Stunden Schlaf wieder raus, denn es stand das Fest der Kulturen in Jülich an und wir, Friends of Scotland Region Aachen e.V. waren mit einem Infostand vertreten. Was dort genau passiert ist könnt Ihr in dem Bericht auf unserer Hauptseite nachlesen: hier.

Am Sonntag (15.09.2013) hieß es dann wieder früh aufstehen, da ich am Samstagabend stehend K.O. war und es nicht mehr geschafft hatte meine Tasche zu packen. Also früh raus und alles zusammenpacken. Das meiste habe ich auch mitgenommen aber das ein oder andere habe ich natürlich vergessen. Aber Nichts wichtiges, zum Glück. Ich war aber früher mit packen fertig als erwartet und von daher sind meine Mutter und ich dann noch mal ins Starbucks nach Aachen gefahren und haben uns dort unseren traditionellen Samstag Kaffee gegönnt, den wir aus Zeit Gründen dieses Mal auf den Sonntag verschieben mussten. Danach hat meine Mutter mich freundlicher Weise nach Maastricht gefahren, da ich auf der Strecken von Heerlen aus mit Bussen als Schienenersatzverkehr hätte fahren müssen und das war mir einfach zu unsicher. Ich war mit geringer Verspätung in Amsterdam Airport angekommen und musste mich erst mal orientieren wo der Easy Jet Schalter zu Gepäckabgabe ist. Verdammt ist der Flughafen groß. Doch den Schalter fand ich schnell und es waren auch nur zwei Mann vor mir, der erste Security Check ging genauso schnell und dann hatte ich Zeit mir den Duty-free Bereich anzuschauen. Verdammt ist das groß und verdammt ist das teuer da.  Als dann mein Gate ausschildert wurde stand dahinter eine Gehzeit von ca. 16 Minuten und die brauchte ich auch und ich gehe schnell. Verdammt ist das groß. Dann musste ich noch durch die übliche Taschenkontrolle. Als ich dann am Gate war hieß es wieder warten, denn die Maschine war noch gar nicht da. Aber bald kam sie dann und wir konnten einsteigen. Um zur Startbahn zu kommen musste der Flieder via Brücke über eine Autobahn fahren. Ihr wisst was jetzt kommt: Verdammt ist das Groß. Ich bin dann pünktlich gelandet und dann musste ich nur noch mit der Metro nach Hause und bin gut angekommen. Nur als kleiner Hint, die DB hat ja wirklich über all Ihre Finger mit drin, denn die Newcastle Metro gehört der DB Regio.