Barbarossa-Spectaculum Würzburg

Am Wochenende , 09.05.2014 – 11.05.2014, fand das Barbarossa-Spectaculum auf der Festung Marienberg in Würzburg. Einige Mitglieder der Friends of Scotland waren samstags als Tagesgäste dort unterwegs.
Die Festung liegt etwa 100 Meter oberhalb des Mains auf einer Bergzunge und bietet einen sehr schönen Ausblick über Würzburg. Von 1253 bis 1719 war die Festung die Residenz der Bischöfe in Würzburg. Die Festung war auch Drehort für die neuere Verfilmung von „Die Drei Musketiere“.

Am Freitag haben wir uns gegen Mittag unsere Klamotten geschnappt und sind losgefahren. Da Kai und seine Freundin Michaela in Kitzingen leben und das nur ca. 20 km südlich von Würzburg entfernt ist, haben sie uns angeboten bei Ihnen zu Übernachten. (An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die riesige Gastfreundschaft der beiden. Wir werden uns bestimmt irgendwann revanchieren können.) Deshalb ging unsere Reise dann erst einmal nach Kitzingen.
Da wir von der relativ langen Fahrt sehr hungrig waren, sind wir am Abend alle gemeinsam zum Abendessen ins American Dinner „Mr. Sandman“ gefahren. Da die Gegend um Würzburg sehr weitläufig ist, mussten wir dazu ins 17 km entfernte Volkach fahren. Aber die Fahrt lohnt sich alle Mal. Die Burger, die das „Mr. Sandman“ verkauft, sind nicht nur riesig sondern auch super lecker. Zudem servieren sie dort auch sehr gute Milchshakes.
Nachdem wir dann gesättigt waren, sind wir zurück nach Kitzingen gefahren, wo ein paar von uns noch in Kais Garten ein Bierchen genossen haben, bevor dann alle schlafen gegangen sind.

Samstag sind wir gegen 12 Uhr Richtung Würzburg aufgebrochen, nachdem wir erst einmal alle gemeinsam ausgiebig gefrühstückt haben. Kai und Michaela hatten nämlich für uns alle Brötchen besorgt und Kaffee und Tee vorbereitet.
Das Spectaculum befand sich nicht im Burghof selber, sondern auf dem Gelände um die Festung herum. Ein Vorteil war vor allem, dass es einen relativ großen Parkplatz innerhalb der Festungsmauern unterhalb der Burg gibt. So konnten wir einige unserer Sachen einfach im Auto lassen und immer wieder zum Auto gehen, wenn wir etwas daraus brauchten. Das erwies sich vor allem als sehr nützlich, weil das Wetter leider nicht mitspielte und es den ganzen Tag regnete.
Der mittelalterliche Markt war nicht sehr groß, aber trotzdem reichlich bestückt mit kleineren Händlern, die Lagerbedarf, Kleidung und Bögen anboten. Das Angebot an Essen war hervorragend. Man konnte die unterschiedlichsten Dinge von Knoblauchbrot über Crêpes bis zu Wildschweinwürste genießen. Und natürlich gab es einige Schenken, die nicht nur Whisky sondern auch Ale und Cider anboten.

Die Highlights des Barbarossa-Spectaculums waren das Ritterturnier am Nachmittag und die Abendshow. Beides wurde von den Veythaler Ritterschaft veranstaltet.
Das Ritterturnier war trotz des starken Regens gut besucht und die beteiligten waren sehr engagiert eine gute Show zu liefern. Es gab verschiedene Disziplinen, vom Lanzenstechen bis zum Tjosten.
Da wir nach dem Ritterturnier sehr durchnässt waren, hat Michaela, die Freundin von Kai, einige von uns mit trockenen Klamotten und warmen Schuhen versorgt. So konnten wir, warm und nicht mehr so nass, noch an der Abendshow teilnehmen.
Auch während der Abendveranstaltung „Historica“ regnete es und leider war diese dann auch nicht mehr so gut besucht. In der Show ging es um die Rolle des Pferdes in der Geschichte der Menschheit – von der Frühzeit bis ins Mittelalter. Die musikalische Unterstützung war sehr gut. Trotz einiger kämpferischen Elemente war die Show an sich nicht sehr actionreich, was wohl eher am Thema lag.
Nach Ende der Veranstaltung machten wir uns dann auf den Heimweg, da mittlerweile alle so durchnässt waren, dass uns kalt wurde. Wieder in Kitzingen angekommen, versorgte Michaela uns mit warmen Tee und Kai versorgte uns mit Whisky :-)

Am Sonntagmorgen wurde erst einmal ausgeschlafen. Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, frühstückten wir erst einmal ein letztes Mal gemeinsam. Dann packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg.

Alles in allem war das Wochenende sehr schön und lustig, trotz des Regens. Das Barbarossa-Spectaculum ist vor allem dann empfehlenswert, wenn man sowieso einmal nach Würzburg möchte.