8. Highlandgames in Matzerath am 31.08.2013

Zum 3. Mal haben wir mit unserem Team an den Games teilgenommen. Unser Team bestand aus Andreas Storms, Andreas Pütz, Kai van der Linde, Jan Eisenhardt und Tim Altdorf. Als Verstärkung und als Maskottchen war noch Bonsai dabei gewesen und hat uns angefeuert!
Die Disziplinen sind dieselben gewesen wie im letzten  Jahr.

Timberwalk:                8 Runden mit einer Länge von ca. 50 Metern mussten gelaufen werden. Dabei hielt man jeweils in einer Hand ein Vierkantholz, welches eine Länge von ca. 1,5 Metern hatte und ein Gewicht von ca. 5 kg. Je schneller man das schaffte umso besser. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Turn Around:               An einem Metallbolzen war eine Metallstange mit einem Gelenk befestigt. Am Ende der Metallstange war ein Stein befestigt, welcher ca. 30kg Gewicht hatte. Nun musste man den Stein mit Hilfe der Stange anheben und um den mittleren Bolzen laufen. Dazu hatte man eine Minute Zeit. Wer die meisten Runden geschafft hatte gewann. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte einen Versuch.

Caber Tossing:            Das Klassische Baumstammwerfen. Man musste einen ca. 3 Meter langen und 30kg schweren Baumstamm so werfen, dass er in der Luft eine Umdrehung machte und gerade wieder zum liegen kam. Hier wurden nur gültige und ungültige Versuche gewertet. Alle fünf Teammitglieder mussten antreten. Jeder hatte zwei Versuche.

Slalom:                        Alle fünf Teammitglieder mussten sich einen Baumstamm auf die Schulter legen. Auf diesem Wege miteinander verbunden, musste ein Slalomparcours überwunden werden. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Slalomstempel wesentlich näher zusammen standen als der zu tragende Stamm lang war. Außerdem musste der Stamm immer von allen Teammitgliedern zumindest berührt werden. In dieser Disziplin hatten wir zwei Versuche.

Wassergraben:           Es ging darum auf einem Balken einen Wassergraben möglichst schnell zu überschreiten. Die Schwierigkeit daran bestand darin, dass man ein mit Wasser gefülltes Rohr zum hinüber balancieren mitführen musste. Hielt man also das Rohr kurz schief, lief das Wasser in die untere Hälfte des Rohrs und veränderte den Schwerpunkt so sehr, dass ein halten auf dem Balken kaum noch möglich war. Hier mussten wieder alle fünf Teammitglieder antreten und die Zeiten wurden einzeln aufgenommen.

Steinheben:                Diese Disziplin ist so einfach wie sie klingt. Es gab drei Steine in unterschiedlichen Größen von 30kg – 90kg. Diese musste man auf ein Podest heben. Jeder hatte Zwei versuche. Je schwerer der Stein war den man hob umso mehr Punkte gab es. An dieser Disziplin mussten wieder alle fünf Teammitglieder teilnehmen.

Tracktorpulling: An dieser Disziplin musste nur ein Teammitglied antreten. Ein Traktor musste auf Zeit ca. 50 Meter weit gezogen werden. Jeder hatte einen Versuch.

Rundlauf:                    Das klingt leichter als es war. Ein Plastikrohr wurde mit einem Seil vorne und einem Seil hinten ausgestattet. Vier Mitglieder mussten Tragen während einer sich an dem Rohr festhalten musste. Mit dieser Konstellation musste eine Minute lang so viele Runden wie möglich gelaufen werden. Natürlich: je schneller umso besser.

Strohsackwerfen:       Ein Strohsack mit ca. 7 Kg Gewicht musste über eine Höhenmarke geworfen werden. Dazu musste mit einer Mistgabel in den Sack gestochen werden und dieser musste dann, mit dem Rücken zur Höhenmarkierung, über die Markierungen geworfen werden. Jedes Teammitglied hatte drei Versuche und es gab vier Höhenmarkierungen.

Reifenwenden:           Hier ging es darum, einen Traktorreifen in einer Minute möglichst oft hin und her zu wenden. Fünf Teammitglieder mussten zu dieser Disziplin antreten und jeder hatte nur einen Versuch.

Selbst das Wetter war diesmal sehr schön gewesen. Es gab nur einen kleinen Schauer. Unsere größten Konkurrenzen waren die Hetzerather Camper.  Die letzte Disziplin war dann das Tauziehen. Und es war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen uns und den Campern um den 1. Platz! Wir haben uns angestrengt doch konnten wir den Ersten von Drei Zügen nicht für uns gewinnen…. Doch Aufgeben, kam nicht im Sinn. Den zweiten Zug konnten wir dann für uns gewinnen. So stand es 1:1 Der letzte entschiedene Zug kam auf doch war das Glück und die Kraft nicht mehr auf unserer Seite gewesen. So haben die Camper 2:1 gewonnen. Aber wir waren die größten Rivalen der Camper.

Und das Endergebnis stand schon kurz danach fest. Die Friends of Scotland haben den 2. Platz der Games gemacht!

Verdient!

Es war eine sehr schöne Veranstaltung insgesamt gewesen. Wir haben viele nette neue Leute kennengelernt und sind mit einem Pokal nachhause gefahren.

Und nächstes Jahr wird’s der 1. Platz!!!!