Schottland die Zweite 2016; oder der verdammt längste Artikel ever! Teil 2 von 10

Am (30.04.2016) gab es ein Full Scottish Breakfast aber ich hatte auf jeden Fall schon weitaus bessere. Der erste Halt des Tages war dann Talisker (Langeweile wäre der richtige Name). Wir wollten eigentlich eine andere Route nehmen aber ich hatte mich kurzweilig verfahren also haben wir dann doch wieder die Hauptstraße genommen. Talisker ist eine Distillery von Diageo und der Konzern hat nun alle Touren gestreamlined, dass sie sich in allen Destillen gleich anhören und es keinen lokalen Charme mehr gibt. Dazu haben wir einen Whisky vorgesetzt bekommen, den ich nicht mal wegkippen würde weil es eine Beleidigung für den Abfluss waere. Lasst die Finger von Talisker Storm!!! Das ist erst das dritte Mal dass ich mich weigerte einen Whisky in einer Distillery zu trinken und welch wunder zwei davon waren von Diageo. Na wenigstens bekamen wir den Stempel in unsere Friends of the Classic Malt Whisky Pässe. Dann haben wir Skye auch schon wieder verlassen und sind einer Scenic Coastal Route gefolgt bis wir nach Carron kamen. Dort haben wir im Carron House gemittagt; das ist ein rein Familien geführtes Restaurant ist. Nebendran war die Carron Pottery, die echt schöne Tassen und auch andere Sachen haben. Unser Ziel für die Nacht war Rogart dort haben wir uns in dem „Hostel“ Sleeperzzz eingebucht, dass sich in alten Eisenbahnwagons befindet. Eine ganz tolle Sache und da wollte ich schon immer mal hin. in dem Zweistrassendorf gab es einen Pub. Das essen war Mittelmaß aber die Whiskyauswahl war eine Überraschung. Dort gab es dann Whiskys, die ich selber noch nicht live gesehen hatte. Einer war der ganz alte Highland Park 18 Jahre und da der Dram nur 10£ kostete, ja das ist ein absolutes Schnäppchen für den, musste ich ihn sofort probieren. Dann hatten die noch den alten Singleton of Auchroisk (gesprochen: Afrosk), der derzeit pro Flasche 275£ kostet für nur 3,60£ den Dram. Am Ende habe ich mir noch einen 18 Jährigen Glenesk gegönnt. Die Destillery gibt es bereits nicht mehr. Plötzlich sagt ein Herr neben mir: „Von wann ist der?“ und als ich antwortet „1985“ meinte er nur, dass er in dem Jahr dort lebte und sein Vater der Distillery Manager war. Zufälle gibt es manchmal das glaubt man einfach nicht. Wir hatten einen tollen Abend in einem tollen Pub. Die Eisenbahnwagons stehen direkt am Bahnhof von Rogart und kurz vorm Schlafen gehen kam dann noch ein Bauzug vorbei, was ich auch direkt in Bild festgehalten habe.