Scottish Days und Highlandgames Wuppertal vom 12.-14.07.2013

Bericht von Tim Altdorf, Cheftain:

Es waren vor Ort:

Von den Friends of Scotland Region Aachen e.V. : Tim, Andreas Storms, Andreas Pütz und Silvija
Vom Clan MacConn: Helmut und Birgit , Jan, René und Laura

Das Wetter war an allen Tagen schön warm und sonnig. Es wurde also mit vielen Besuchern gerechnet, was auch der Fall gewesen ist. Es kamen so viele Besucher, dass der Bierstand schon samstags abends kein Bier mehr hatte!

1.Tag Freitag, der 12.07.

Nach 2 Stunden Autofahrt (Wovon 1 Stunde nur aus Stau bestand) kam ich auf dem Gelände des Christlichen Vereins Junger Männer Wuppertal an. Das Gelände bestand aus mehreren Häusern, einer Sporthalle und einer großen Wiese. Die Games und die meisten Stände waren auf der Wiese gewesen und in dem Haupthaus gab es noch ein paar kleinere Stände sowie Kaffee und Kuchen zu kaufen. Laura war die Erste die dort schon stand und auf uns wartete. Jan kam gleichzeitig mit mir an und nach der Begrüßung zeigte uns Laura wo wir unser Lager aufbauen konnten. Man hatte uns auf der Wiese an der Längsseite Platz gegeben am Zaun entlang bei einem großen und schattenspendeten Baum. Wir hatten gerade angefangen die Autos zu entladen als auch Helmut mit seinem Auto plus Anhänger auf das Gelände fuhr. Nachdem wir auch ihn begrüßt haben ging es um die Planung des Lagers. Wir hatten uns entschieden Die Zelte am Zaun entlang aufzustellen. Da Lauras und Renés Zelt das Größte war, haben wir damit angefangen. Mit vereinten Kräften und stabilen Zeltnägel stand das Zelt auch in weniger als einer halben Stunde. Die restlichen Zelte von Helmut, Jan, Mir und das Sonnensegel waren ebenfalls Schnell aufgebaut. Wir hatten uns schon gemütlich eingerichtet als dann auch Andreas Storms und Andreas Pütz anmarschiert sind. Sie haben beide in Storms Rundzelt geschlafen das auch dann bald stand. Damit war die Zeltstadt und unsere Wohnstätte aufgebaut. Später noch kam Silvija noch hinzu, und damit waren wir alle Komplett. Abends saßen wir noch gemütlich am großen Lagerfeuer des Veranstalters und haben die Leute vom Clan MacLaren und Andere Clans oder Händler kennengelernt. Es gab Musik von Storms und Mir sowie das eine oder andere alkoholische Getränk. Manche saßen noch bis der Morgen graute.

2. Tag Samstag, der 13.07.

An diesem Tag konnten die Sportler noch etwas an ihren Techniken üben und abends gab’s noch Musik von zwei Bands die Irish/ Scottish Folk gespielt haben. Nach einen gutem Frühstück das uns die Küchenfee Laura gezaubert hat haben wir angefangen das Lagerleben und unsere Waffen zu präsentieren. Um 14 Uhr hatten wir dann unsere erste Vorführung. Unser Moderator Storms rief die Zuschauer zusammen und erklärte, wer wir sind und was wir hier machen. Angefangen haben Helmut und ich mit dem Schaukampf der typischen Waffen des Schotten: Breitschwert, Schild und Dolch. Drei Runden ging das Spektakel. Und drei Mal ging ich als Verlierer zu Boden. René löste mich dann als Kämpfer ab, bewaffnet mit dem zweihändig geführten Claymore. Dieser Kampf ging unentschieden aus. Danach wechselte René die Waffe und griff zum Hellebarde ähnlichen Lochaber Axt. Nun kamen wir zum Finale. Die gefürchtete Highland Charge! Am einen Ende standen Helmut, René, Jan und Andreas Pütz mit gezogenen Schwertern und auf der anderen Seite ich mit meiner Steinschloss- Muskete. Unser Moderator erzählte wären ich die Muskete geladen habe. Ich habe nur mit Pulver geladen und ohne Kugel. Es sollte nur schön aussehen und Krach machen und keinen wirklich verletzen. Die gegenüber wurden ungeduldig und machten mit ihren Schwertern und Schilden Krach. Nachdem ich fertig geladen hatte und bereit war, liefen sie alle unter lautem „Claymore“ Ruf auf mich zu und ich drückte ab. Doch es gab keinen Schuss. Ich ließ die Muskete fallen und wurde von den anstürmenden Massen überrollt. Doch man gewährte mir eine zweite Chance! Ich hab also die Muskete neu fertig geladen und wärend sich die anderen wieder in einer Reihe aufgestellt hatten. Und wieder liefen sie los. Ich legte an, drückte ab und zu meiner Erleichterung zündete diesmal sich das Schwarzpulver in der Pfanne und eine Sekunde später gab es den ersehnten lauten Knall und Rauch. Helmut war diesmal dran den Verlierer zu mimen und kippte (gespielt) vom Schuss getroffen um. Und trotz des ersten Fehlschusses gab es großen Applaus vom Publikum und viel positive Stimmen von den Besuchern. Nach der Schau durften dann alle Interessierten die Waffen von uns berühren und hochheben. Am frühen Abend hat dann neben unserem Lager die Bands auf der kleinen Bühne angefangen Musik zu machen. Nach den Bands haben auch die Besucher das Feld geräumt und die offizielle Begrüßung durch die Veranstalter hat stattgefunden. Auch unser Lager musste auf die Bühne und wurde offiziell mit einem Schluck Whisky durch den Chieftain der MacLarens willkommen geheißen. Danach gab es das übliche Gelage mit Musik und Bier.

3.Tag Sonntag, den 14.07.

Dies war nun der Tag wo die Highlandgames und das offizielle Programm stattgefunden hatte. Um 10:30 gab es einen Gottesdienst, den aber keiner von uns Besucht hat. Danach einen Marsch durch die umliegenden Gegend und Einmarsch auf den Sportplatz. Wir waren mit Fahnen und unter voller Bewaffnung mitgegangen. Es wurden die Games Eröffnet und neben den Spielen gab es auch eine Pipe Band die ihr Können gezeigt hatten, im Hauptgebäude gab es Celtic Dance Vorführungen und es spielten noch eine Trommlerband aus Düsseldorf sowie das Musikkorps des CVJM und wir hatten an diesem Tag zwei Vorführungen. Ähnlich wie samstags nur das meine Muskete diesmal sogar zwei Mal nicht funktioniert hatte. Aber trotzdem waren die Zuschauer immer sehr begeistert von unserer Darbietung gewesen und viele kamen wieder an und haben Fotos gemacht und Kinder durften wieder unsere Waffen in die Hand nehmen. Wir nutzen auch die Möglichkeit einer unbemannten Fotostation und haben ein Gruppenfoto mit Allen aus unserem Lager gemacht. Die Highlandgames zogen sich etwas über die Länge so dass wir erst spät mit dem Abbau anfangen konnten. Aber wir durften trotzdem unsere Autos schon mal auf das Gelände fahren. Und kurz vor der Siegerehrung waren wir auch mit dem Abbau fertig und bereit den Weg nach Hause zu nehmen. Und nach der Siegerehrung haben wir uns von allen Verabschiedet und sind die Strecke bis nach Hause gefahren. Diesmal ohne Staus und ohne Probleme!

Alles in Allem war es ein schönes Wochenende und wir hatten alle viel Spaß und kommen nächstes Jahr gerne wieder!