Die Friends of Scotland waren zum Vereinsausflug in Schottland.

Am letzten Wochenende im April haben die Friends of Scotland Region Aachen e.V. ihren Oberschotten, Tijl, in Edinburgh besucht. Unser Chief Tijl ist letzten September nach Edinburgh gezogen um seinem Traum zu folgen in Schottland zu leben. Was er dort so alles erlebt könnt Ihr in seinem Reisetagebuch nachlesen. Zu seinem diesjährigen Geburtstag hat er neben seiner Familie und Freunden auch uns eingeladen mit Ihm in Edinburgh zu feiern. Dieser Einladung sind einige unsere Mitglieder auch direkt nachgekommen. Am Ende waren der halbe Verein inklusive zwei Drittel des Vorstands da gewesen. Die einzelnen Mitglieder kamen zwar zu unterschiedlichen Zeiten an. Aber am Samstagabend waren alle da und wir haben gemeinsam Edinburgh erkundigt. Am Sonntagmorgen sind wir dann zur Cramond Island gefahren. Das ist eine der wenigen Inseln die man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Der Weg selbst ist betoniert, doch das wahrscheinlich nur, damit die Kanalisationsröhre, die im Beton versteckt ist, auch geschützt ist. Diese Insel wurde viele Jahrhunderte lang, bis 1960, als Weidegrund für Schafe verwand und im zweiten Weltkrieg wurden hier auch einige Geschützanlagen aufgebaut. Dafür gab es dann auch die Kanalisation. Auf der Insel, die recht klein ist, gibt es nicht viel. Es sind noch alte Geschützstellungen zusehen. Auch findet man dort die Ruinen eines alten Bauernhauses, das das erste Mal im 19. Jahrhundert erwähnt wurde, doch man geht davon aus, dass bereits die Römer die Insel nutzen und sie auch im Mittelalter bewohnt war. Hier seht Ihr unsere Delegation, die sich im Cramond Inn stärkte, nachdem Sie die Cramond Island erkundet hat.cramondinn

Abends sind wir dann noch zusammen ins Black Bull (Grassmarket) gegangen um uns schon mal Graeme E. Pearson anzuschauen, der auch am nächsten Tag zu Tijls Geburtstag im Black Bull spielen sollte. Dies war dann somit die Generalprobe.

Am Montagmorgen sind wir dann alle gemeinsam zum Craigmiller Castle gefahren. Das Castle bzw. seine Ruine ist wunderschön gelegen und man hat eine tolle Sicht zur Stadt und Arthurs Seat.CM1

Auch wenn man zu dem Castle Ruine sagen muss ist es sehr gut erhalten und einen Besuch wert. Vor allem weil es ein wenig abseits liegt und deswegen nicht so viele Touristen den Weg dorthin finden. In diesem Castle gibt es viele Räume zu erforschen und geschichtlich einiges interessantes zu erfahren wie zum Beispiel, dass Mary Queen of Scots sich sehr gerne dort aufgehalten hat. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass im inneren Innenhof zwei Eiben das Tor flankieren. Die Eiben stehen was länger dort was man daran erkennt, dass sie höher sind als der Wehrgang.CM3

Tijl hat sich hier auch mal wieder als kleiner Kletterkünstler dargestellt und hing mal ein wenig rum.tijlcraigmiller

Eine kurze Erklärung sei gegeben: Legt euren Kopf auf die rechte Schulter und ihr werdet sehen, dass es doch nur eine Türe war.

Danach ging es auf der Royal Mile erst einmal in die Attraktion Mary Kings Close. Dort erlebt man wie die Menschen teilweise unter der Erde gelebt haben und bekommt erzählt was sie erlebt haben. Wieder aus dem Untergrund aufgetaucht haben wir uns noch die Tartan Wool Mill am Castle und dass Scottish National Museum angeschaut. Abends ging es dann wieder in den Black Bull um uns Graeme E. Pearson anzuschauen und natürlich auch um  Tijls Geburtstag zu feiern. Es war ein ganz toller Abend und wir hatten viel Spaß mit Graeme E. Pearson, der eine tolle Show geliefert hat.

Am Dienstag haben wir dann einen Ausflug nach North Berwick gemacht. North Berwick ist ein schönes Dorf 33 Zugminuten östlich von Edinburgh, das direkt am Ende des Firth of Forth und somit direkt am Meer liegt. Dort gibt es einen Hügel, den North Berwick Law (187m), den haben wir, sportlich wie wir sind auch direkt bestiegen. Wir hatten traumhaft schönes Wetter: Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Und was passierte da? Genau: ich haben einen Sonnenbrand bekommen; In Schottland! Der Aufstieg war nicht schwer und wir hatten einen tollen Blick über den Firth of Forth und auch Edinburgh war gut zu sehen. Wir sind nach dem Abstieg durch den Glen Walkway zum Meer gelangt und sind am Strand entlang zum Hafen gegangen. Am Hafen angelangt mussten wir leider feststellen, dass die gute Fisch Bude die uns empfohlen worden ist nur am Wochenende geöffnet hat. Also haben wir uns im Dorf selber einen Pub gesucht. Die Suche nach einem Pub der auch Fish and Chips anbietet war erstaunlich schwierig, aber schlussendlich haben wir dann auch einen gefunden, der einen sehr leckeren Fish hatte, der auch noch regional gefangen wurde. Der Pub heißt The Ship Inn. Abends haben wir uns dann noch einmal im Black Bull getroffen und uns voneinander, Tijl und Edinburgh verabschiedet, da es am nächsten Morgen wieder in die Heimat ging.